Frühkindlicher Autismus ,weiterführende Schule...MTK Hilfe

Integrative Kindertagesstätte oder Sonderkindergarten? Kann mein Kind die Regelschule schaffen oder muss es doch eine Sonderschule besuchen? Hier dreht sich alles um Kindergarten- und Schulbesuch.

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Nik777
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Frühkindlicher Autismus ,weiterführende Schule...MTK Hilfe

Beitragvon Nik777 » 30.10.2018, 06:55

Hallo ihr Lieben,

Nico ist nun 9,5 Jahre, er ist Kanner Autist. Seit der 3 Klasse besucht er eine Regelgrundschule mit Schulbegleiter und er brlüht auf. davor war er auf einer Förderschule, und zum schluss wollte er da nicht mehr hin gehen....da war der Schulwechsel aber schon beschlossen zum glück. Damals musste ich 3 Jahre lang kämpfen bis er in die Regelschule durfte... und ich hatte recht!!! er geht gerne hin und liebt seine Schule.


laut Schulleiter gibt es aber keine passende weiterführende Schule für Nico...

ist hier jemand aus dem MTK mit einem kanner autisten in einer weiterführenden Schule? bitte meldet euch bei mir

ich suche bereits das Internet ab, bekomme bislang nur seltsame antworten...

danke und lg

Nik

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Michaela44
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Beitragvon Michaela44 » 30.10.2018, 07:41

Was spricht denn gegen die Schulen vor Ort?
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UrsulaK
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Beitragvon UrsulaK » 30.10.2018, 08:21

Hallo Nik,

aus welchen Bundesland kommst du denn?
Dann könnte man besser etwas dazu sagen!

Gruß,
Ursula
Eric, (März 2005), Autismus Spektrum Störung, Verbale Dyspraxie, Dysgrammatismus

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Alexandra2014
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Beitragvon Alexandra2014 » 30.10.2018, 08:28

Hallo!

MTK bedeutet Main-Taunus-Kreis und der ist in Hessen... :wink:

Gruß
Alex
R. *12/2007, Autismus-Spektrum-Störung, okzipitale Epilepsie mit Ausbreitung nach frontozentral

Nik777
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Beitragvon Nik777 » 30.10.2018, 08:45

Ja,MTK ist Main -Taunus-Kreis in Hesseb

In Kriftel wo wir wohnen hat die Schule keine Inklusion.

Nen Ort weiter wo er monentan auch zur Grundschule geht. Die Gesammt schule hat wohl inklusion, passt laut seinen jetzigrn Lehrern aber nicht... schule zu gross.... keine betreuungsmöglichkeiten nach dem Unterricht, kein differenzierraum.

Aber warum es nicht passt ist ja rogebtlich auch egal....

Wo gehen eure Kinder hin??????????? Ich brauche wirklich hilfe!

Michaela44
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Beitragvon Michaela44 » 30.10.2018, 08:57

Dreh doch den Spieß um und frag das Schulamt, auf welche Regelschule dein Kind gehen kann und welche zu seinen Bedürfnissen passt und zudem erreichbar ist. Er hat ein Recht auf Inklusion!
Asperger Autistin

mit neurodiverser Familie

Nik777
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Beitragvon Nik777 » 30.10.2018, 09:09

Ist das Schulamt da der richtige Ansprechpartner? Oder das BFaz?

UrsulaK
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Beitragvon UrsulaK » 30.10.2018, 09:15

Hallo Nik,

in Hessen müßte es auch den Verein "Gemeinsam Leben, gemeinsam Arbeiten" geben. Die bieten bestimmt auch Elternberatung an! Ich würde mich da mal hinwenden.

Gruß,
Ursula
Eric, (März 2005), Autismus Spektrum Störung, Verbale Dyspraxie, Dysgrammatismus

kati543
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Beitragvon kati543 » 30.10.2018, 09:35

Hallo,
ich bin auch aus MTK...ursprünglich. Mein Jüngster war in Eschborn in der Grundschule Süd-West inklusiv beschult mit Förderbedarf Geistige Entwicklung bis zum Ende der 4. Klasse. Mein Ältester war auch dort, danach in der 5. in einer IGS in Schwalbach mit Förderbedarf Sprachheilförderung. Die IGS hat ihn nur widerwillig aufgenommen, obwohl er lernzielgleich beschult wird. Zum Glück hat das Schulamt damals ein Machtwort gesprochen und mein Sohn durfte dahin. Aber es war ein K(r)ampf.
Beide Kinder hatten immer eine Schulbegleitung.
Dann kam die große Katastrophe. Der Kleine kam langsam aus der 4. Klasse. Naja, Dank unserer schlechten Erfahrungen haben wir uns natürlich schon frühzeitig gekümmert. Die Förderschullehrerinnen des BFZ, die das Gutachten für den Förderausschuss geschrieben haben (in der 1. und der 4. Klasse) waren beide der Meinung, er kann keinesfalls in die Förderschule Geistige Entwicklung, sondern muss inklusiv beschult werden.
Die Schule im Ort, hätte ihn inklusiv genommen - nur ein geistig behinderter Autist bei 1300 Schülern, das geht schief. Er brauchte eine relativ kleine Schule (wie sein Bruder). Nur alle kleinen Schulen verweigerten die Aufnahme eines Kindes mit Förderbedarf GE. Wir haben überall im Landkreis gefragt, keine Chance. Da Eschborn genau an der Grenze zu zwei anderen Schullandkreisen liegt, haben wir uns auch dort informiert, keine Chance. Wir haben in ganz Hessen die Schulen abgeklappert, ebenso in den in Frage kommenden anliegenden Bundesländern. Überall war die Antwort die Gleiche - sie nehmen kein GE-Kind.
Irgendwann ist uns dann die Idee gekommen, mal in einer Privatschule nachzufragen. Nach unzähligen Ablehnungen, haben wir jetzt eine inklusiv unterrichtende Privatschule in Wiesbaden gefunden. Meine Söhne besuchen diese Schule jetzt Beide. Wir zahlen das Schulgeld selbst, ich weiß aber auch von anderen Eltern, dass sie die Kostenübernahme durch das Jugendamt/Sozialamt geschafft haben. Zum ersten Mal in ihrem Leben gehen meine Kinder richtig gern in die Schule.
LG
Katrin
Katrin (Epilepsie)
O. (Frühk. Autismus (HFA), Sprachentwicklungsstörung, Ptosis, Hypotonie, AVWS, LRS, Vd. Valproatembryopathie)
D. (geistige Behinderung, Frühk. Autismus, Epilepsie, Esstörung, Trigonoceph., Hypertonie, Opticushypoplasie, Amblyopie, Mikrodeletion 3p26.3, Vd. Valproatembryopathie, Z.n. Schädelbasisfraktur)

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Michaela44
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Beitragvon Michaela44 » 30.10.2018, 09:36

Nik777 hat geschrieben:Ist das Schulamt da der richtige Ansprechpartner? Oder das BFaz?


Ich weiß nicht, was das BFaz ist. Bei uns wäre die Förderschule der erste Ansprechpartner, aber was spricht dagegen, sich auch an das Schulamt zu wenden. Wer hat euch am meisten unterstützt, damit dein Kind auf die Regelscvule konnte? Dorthin würde ich mich wenden. Ich hab mir auch schon mal jemanden vom Ministerium zur Hilfe geholt....
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