Amtliches

Zum Teil unterscheiden sich die rechtlichen und organisatorischen Strukturen zwischen Deutschland und den verschiedenen Nachbarländern erheblich. Hier in dieser Rubrik sammeln wir alle landesspezifischen Infos.

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Silvia & Iris
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Beitragvon Silvia & Iris » 24.10.2018, 10:06

Hallo ihr Lieben,

ich habe es gemacht, wiederholt gemacht... ich habe einen Brief geschrieben an das Land... - und ich habe auch eine Reaktion darauf erhalten.

Die Punkte, die ich angeführt habe:
- keine Schulen für basale Kinder (Therapeuten in die Schulen!)
- wie funktioniert die Finanzierung nach dem 18. Geburtstag
- Fahrtendienst - jede Fahrt ein neuer Schein... - mein Vorschlag: Dauerverfügung -
Fahrten mit RK: die Mitnahme von Begleitpersonen ist nicht gestattet - Begleitpersonen müssen im eigenen Auto nachfahren... (und das bei einem nonverbalen Patienten, am Entwicklungsstand von 8 Monaten??) - im Behindertenausweis ist ein Vermerk, dass Begleitperson erforderlich ist?
Antwort: Bei einem Transport ist eine Begleitperson vorhanden, alles andere interessiert natürlich nicht... -


LG
Silvia

Immerhin kam als Reaktion: wir werden ihre Probleme bearbeiten und versuchen adäquate Lösungen zu finden!
Liebe Grüße
Silvia
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Beitragvon YvonneE » 24.10.2018, 11:06

Hallo Silvia!
Bei Lara dürften bzw mussten wir immer mit...manchmal musste der Zivi aussteigen wenn zu wenig Plätze im Auto frei waren...sicher eine Ausnahme weil niemand sie betreuen konnte....
Lg
Yvonne
Lara (11.01.2008 - 2.2.2018), Schwere Peripartale Asphyxie, schwere ICP, kaum Kopf- Rumpfkontrolle, kein Saug- Schluckreflex (PEG), fehlende Primitivreflexe, Tracheostoma

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Beitragvon YvonneE » 24.10.2018, 11:08

Wobei ich das ja arg finde dass ich nicht mitfahren durfte wenn Anna öd Nina einen rettungstransport bräuchten....
Lg
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Beitragvon Silvia & Iris » 24.10.2018, 11:55

Liebe Yvonne,

wann brauchen denn normal entwickelte Kinder einen RTW? Und wohin geht die Fahrt?

Meist sind es Unfälle... in der Schule, zu Hause... und dann geht die Fahrt meist in das nächste KH... - und nicht zu Orten, über 100 km entfernt...

außerdem werden manchmal Begleitpersonen kulanzhalber mitgenommen... - wenn es keine weiteren Personen gibt, die genau auf dieser Strecke auch fahren...

aber gerade bei Fahrten, wo 100 km (einfach) und mehr zurück gelegt werden, ist es doch ein ökologischer Wahnsinn, wenn dann 2 Fahrzeuge unterwegs sind für dieselbe Strecke...



LG
Silvia
Liebe Grüße

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Beitragvon YvonneE » 24.10.2018, 18:58

Hallo Silvia!

Ja, die brauchen nur im Falle eines Unfalls eine kurze Strecke. Trotzdem wäre es für mich und meine Kinder Wahnsinn wenn ich dann nicht mit Ihnen im rtw mitfahren dürfte.

Mit so großen Strecken hab ich gar keine Erfahrung, da fuhren wir immer privat. Wusste gar nicht dass das möglich gewesen wäre....

Find ich auch voll doof wenn du dann mit noch einem Auto extra fahren musst. kannst du iris noch ganz normal in deinem Auto transportieren oder brauchst du jemanden der dir hilft?

Lg
Yvonne
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Beitragvon Silvia & Iris » 25.10.2018, 18:59

Mir geht es langsam darum, dass man einfach mit einem Kind im Rollstuhl und inzwischen bereits leichten Sehproblemen anders fährt, nicht so aggressiv und dann einfach - gerade auf solchen Strecken - schon gar nicht mehr mitkommt, wenn da einer überholt, sich der andere einordnet, 100-er Begrenzung und man sollte doch die Fahrspur wechseln... - da ich das letzte mal da fast einen Unfall hatte, - auch wegen dieser Brummi-Rennen und dann noch dahinter ein Sportwagen... ist mir inzwischen mulmig bei solchen Distanzen...

oder auch nach der Zahn-OP - da war so noch richtig benommen, das Blut lief ihr noch aus dem Mund... - war kein so großartiger Anblick, da habe ich schon lieber weitere Personen in der Nähe...

auch mit dem ganzen Gepäck... Rollstuhl- Rollator, Gehstecken, Mieder, Nachtlagerungsschiene, Rucksack, Handtasche... da hatte ich auch schon so meine Erlebnisse...

deshalb bin ich froh, wenn ich die Möglichkeit habe...

Stell dir doch mal vor, ich muss von zu Hause in die Schule fahren, dort das Kind übernehmen, mit dem Kind zur Therapie fahren, 1,5 Stunden warten, zur Schule zurück fahren, dann nach Hause fahren... das zahlt mir kein Mensch! - Ich mache das eh 2 Mal bei jedem Therapieblock...



LG
Silvia
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Beitragvon HollysAnne » 25.10.2018, 23:40

Hallo Silvia,

wäre es nicht möglich, das Kind am Therapietag morgens zu Hause zu behalten und von dort zur Therapie zu fahren? Danach noch zur Schule zu fahren, ist dann wenigstens nur eine Übergabe.
So mache ich es mit meiner Tochter und die Schule geht ok damit.

Das mit den langen Strecken kann ich übrigens gut nachvollziehen. Gerade wenn es zur Klinik oder von dort nach Hause geht. Man steht schon wegen der Klinik voll unter Strom, muss konzentriert fahren und nebenbei das Kind bei Laune halten. Öffis sind auch nicht die dolle Alternative mit dem ganzen Zubehör, das man dabeihat. Und Wetter. :?

LG Anne
Anne (*83, Logopädin) mit Holly (*3/2012) Abszess zerstörte 2. HW, heute Dystrophie, beinbetonte Spastik, Skoliose,u.v.m. Fröhliche Rollipilotin und meine größte kleine Heldin, Labertasche und Dramaqueen :)
There are still faint glimmers of civilisation in this barbaric slaughterhouse that was once called humanity.

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Beitragvon Silvia & Iris » 26.10.2018, 09:15

Liebe Anne,

meistens fahre ich nicht mit, wenn die Kette problemlos funktioniert, dann ist meine Anwesenheit auch nicht wirklich erforderlich.

nein, das ist nicht möglich. Da die Distanz groß ist - mehr als eine Stunde Fahrzeit in eine Richtung - lebt meine Tochter gerade deshalb im Internat... und ich könnte die Zeiten gar nicht einhalten, da die Therapien täglich statt finden, müsste ich sie dann einerseits gänzlich vom Unterricht frei stellen und andererseits täglich diese Fahrt machen... - und irgendwann rechnen sich 5 Stunden Aufwand für 1,5 Stunden Therapien nicht mehr...

Gestern war der Patiententransport pünktlich :lol:
Dafür war Chaos beim Schülertransport - es folgte aber eine prompte Entschuldigung, dennoch gab es dadurch zu Hause ein leichtes Chaos, und ich war schon 1/3 der Strecke gefahren, als ich endlich die Nachricht erhielt, dass meine Tochter doch abgeholt wird... - um 19 Uhr war sie dann zu Hause, normal kommt sie kurz nach 16 Uhr...

@ Yvonne: ich glaube, dass geht jetzt deshalb, weil Iris bereits als Erwachsene gilt - und eine gewisse Teilhabe und Selbständigkeit selbst hier gestattet ist... Wie gesagt, sie läuft ja bereits unter Erwachsene und nicht mehr unter Kind...


LG
Silvia
Liebe Grüße

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