Diskussion um schwarze Pädagogik im Film „Elternschule“

Eltern, Geschwister, Großeltern - die ganze Familie ist gefordert, wenn es um die Belange des besonderen Kindes geht. Häufig ist das Familienleben durch die besonderen Bedürfnisse von Sohn oder Tochter großen Belastungen ausgesetzt. Ein Austausch mit Familien, die auch ein besonderes Kind haben, tut gut und kann sehr hilfreich sein.

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monika61
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Re: Diskussion um schwarze Pädagogik im Film „Elternschule“

Beitragvon monika61 » 01.07.2019, 15:59

Hallo zusammen,

hier ein verlinkter WAZ Artikel zum Thema:
https://twitter.com/KJPGehrden/status/1 ... 2410404864

LG
Monika

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Engrid
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Beitragvon Engrid » 01.07.2019, 18:21

Die SZ hat jetzt zu einer differenzierteren Berichterstattung gefunden:
https://www.sueddeutsche.de/medien/elte ... -1.4503608

Grüße
Engrid
mit Sohn vom anderen Stern (frühkindlich autistisch)
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Re: Diskussion um schwarze Pädagogik im Film „Elternschule“

Beitragvon jonasb » 01.07.2019, 21:07

VG, Jonas mit Söhnchen:Periventr'ikuläre Leukomalazie, ICP, Z.n. West-Syndrom mit BNS, Button, Resektion links Parietal, Entwicklungsstörung, Epilepsie... ein heller Stern am Himmel sei 30. Dezember 2018
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Re: Diskussion um schwarze Pädagogik im Film „Elternschule“

Beitragvon elke.theaterfisch » 03.07.2019, 11:15

Vielen Dank für die Information, dass der Film heute in der ARD gezeigt wird. Ab heute 16 Uhr ist der Film außerdem für sieben Tage in der Mediathek abrufbar zum Ansehen.
Aaaber: ES könnte sein, dass der Film gekürzt wurde. In einem Kommentar wurde die ARD genau das gefragt. Das Original sei 128 min lang, in der ARD laufen 90 min. Was meint ihr?
Viele Grüße Elke
Elke + Mann mit Sohn früh geboren im Mai 2009, 29. Woche, 1200 g. Motorisch entwicklungsverzögert. Muskulär hypoton, schwache Bänder, Knick-Senk-Füße. Erste Schritte mit dreieinhalb Jahren. Trug jahrelang Unterschenkel-Orthesen und Ringorthesen. Seit zwei Jahren ohne Orthesen.

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Re: Diskussion um schwarze Pädagogik im Film „Elternschule“

Beitragvon Jörg75 » 03.07.2019, 12:16

Moin,
Das Original sei 128 min lang, in der ARD laufen 90 min. Was meint ihr?
naja, ich habe die Zeiten nicht kontrolliert - aber wenn die Angaben stimmen, gibt es ja eigentlich nur zwei Möglichkeiten. Entweder der Film wird für die Fernsehausstrahlung gekürzt - oder er läuft schneller.

Gruß
Jörg
K., *2013, Extremfrühchen (27. +3 SSW), ICP, GdB 100 G aG H B, PS II+/ PG 4
J., *2016, aktuell keine Besonderheiten

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Re: Diskussion um schwarze Pädagogik im Film „Elternschule“

Beitragvon elke.theaterfisch » 03.07.2019, 23:28

Engrid, danke für den verlinkten SZ-Artikel und deine Einschätzung zu dem Artikel. Gruß Elke
Elke + Mann mit Sohn früh geboren im Mai 2009, 29. Woche, 1200 g. Motorisch entwicklungsverzögert. Muskulär hypoton, schwache Bänder, Knick-Senk-Füße. Erste Schritte mit dreieinhalb Jahren. Trug jahrelang Unterschenkel-Orthesen und Ringorthesen. Seit zwei Jahren ohne Orthesen.

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Re: Diskussion um schwarze Pädagogik im Film „Elternschule“

Beitragvon elke.theaterfisch » 05.07.2019, 09:49

Der Film "Elternschule", wie er in der ARD Mediathek noch ein paar Tage gezeigt wird, ist tatsächlich gekürzt. Allerdings nicht gezielt entschärft, sondern um auf die von der ARD vorgeschriebenen 90 min zu kommen. LG Elke PS Ich hatte bei der ARD nachgefragt, nachfolgend der Wortlaut der Antwort der ARD.
...
vielen Dank für Ihre E-Mail und Ihr Interesse am Ersten Deutschen Fernsehen.

Grundsätzlich gibt es bei Dokumentarfilmen, die eine Kinoauswertung haben, immer die Möglichkeit von zwei Versionen. Der Produzent kann seine Länge im Kino zeigen – in diesem Fall zwei Stunden - muss aber gleichzeitig eine 90 Minuten-Fassung für das Fernsehen liefern. Denn 90 Minuten sind die festgelegte Länge für ARD Dokumentarfilme. Die beiden Fassungen von „Elternschule“ sind parallel entstanden. Die Kürzungen fanden nicht erst NACH dem Kinostart statt.

Die Kürzungen sind also KEINE Reaktion auf irgendwelche Kritiken. Es wurden keine „schlimmen Szenen“ rausgeschnitten. Im Wesentlichen wurden Erklärszenen an der Tafel oder Gespräche gekürzt.

Wir wünschen Ihnen einen schönen Tag.
Elke + Mann mit Sohn früh geboren im Mai 2009, 29. Woche, 1200 g. Motorisch entwicklungsverzögert. Muskulär hypoton, schwache Bänder, Knick-Senk-Füße. Erste Schritte mit dreieinhalb Jahren. Trug jahrelang Unterschenkel-Orthesen und Ringorthesen. Seit zwei Jahren ohne Orthesen.

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Re: Diskussion um schwarze Pädagogik im Film „Elternschule“

Beitragvon Silvia & Iris » 05.07.2019, 17:47

Hallo Elke,

danke für die Erklärung. - Ja, der Film hat es in sich... - wie wenig wirkliche Hilfe gibt es denn für Mütter die Probleme mit ihrem Kind haben? Das fragt man sich, wenn man diese Dokumentation sieht, denn angeblich werden doch die Eltern gar nicht gezwungen dorthin zu gehen, also kein JA oder ähnliches, welches da steht und sagt: "Sie müssen das machen, sonst..." - Oder?
Liebe Grüße
Silvia
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Beitragvon Engrid » 05.07.2019, 18:48

Eine gute, sachliche und kenntnisreiche Stellungnahme von MedWatch: https://medwatch.de/2019/07/03/doku-elt ... edenklich/

Grüße
Engrid
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Re: Diskussion um schwarze Pädagogik im Film „Elternschule“

Beitragvon Silvia & Iris » 05.07.2019, 20:03

Hallo Engrid,

... es gibt also doch auch andere Angebote... - werden die nicht stationär angeboten? Liegt es vielleicht daran, dass dieses Angebot so läuft?
Liebe Grüße
Silvia
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