Beförderung mit Schulbus

Integrative Kindertagesstätte oder Sonderkindergarten? Kann mein Kind die Regelschule schaffen oder muss es doch eine Sonderschule besuchen? Hier dreht sich alles um Kindergarten- und Schulbesuch.

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Hanna75
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Beförderung mit Schulbus

Beitragvon Hanna75 » 10.10.2018, 08:27

Hallo ihr Lieben,

Ich habe mich lange nicht gemeldet.... 🙈 und jetzt brauche ich mal euren Rat.

Zu unserem Krümmel:
Er ist mittlerweile schon 8 Jahre alt und ist soweit ein glückliches Schulkind nun. ( im Juli bekam er Pflegestufe 3 zugesprochen aufgrund seiner Baustellen.... ADHS, Sprachentwicklungstörung, Wahrnehmungsstörung usw. er braucht 24 Std Beaufsichtigung/Anleitung...)

Er hat die ersten zwei Schuljahre auf einer Sprachheilschule verbracht und er wurde da meiner Meinung eher verwahrt, als unterstützt. Er kennt die Buchstaben, Zahlen erkannte er nur bis 6, kein rechnen lesen schreiben.

Im Sommer wechselte er zu einer Förderschule f. Lernen u. Soziale emotional. Entwicklung. Er bekam eine neue Schulbegleiterin und seitdem gehts bergauf. Rechnen tut er jetzt bis zehn, macht Hausaufgaben zügig und ohne Aufforderung.... Freunde hat er auch endlich gefunden. Kind geht einfach gerne zur Schule.

Und jetzt zu meinem Problem:
Er fährt mit dem Schulbus zur Schule, mit Busbegleitung. Es klappt auch sehr gut, Kind stolz wie Bolle.
Was mir allerdings völlig quer schlägt, ist das die Bushaltestelle ab einer stark befahrenen Straßen liegt und es noch nicht einmal einen Unterstand für die Kinder gibt.
Auf nachfragen bei anderen Müttern: sie hätten bei der Stadt schon angerufen, aber sind da direkt abgewimmelt worden.
Der Platz wäre definitiv da, ein paar Sträucher müssten weichen... also eigentlich dürfte es kein Problem sein.

Kann man da nicht mal irgendwie etwas Druck machen? Wir kommen aus NRW.

Danke das ihr euch Zeit genommen habt für den langen Text 🙈 wäre schön wenn jemand ein paar Tipps hätte.

Lg

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LeonHB
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Beitragvon LeonHB » 10.10.2018, 08:49

Hallo,

ich würde Kontakt suchen zur Verkehrswacht. Die Leute dort können ggf. helfen, diese gefährliche Haltestelle zu verbessern.
LG

Anne_mit_2
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Beitragvon Anne_mit_2 » 10.10.2018, 09:45

Hallo LeonHB,

wir hatten eine ähnliche Bushaltestelle auf dem Schulweg der Großen zur Grundschule und auch später zum Gymnasium (in RLP).

Unsere erste Anlaufstelle war damals der Kreis, der sofort abblockte. Dann haben wir uns bei Verkehrswacht und ADAC erkundigt, aber nicht viel Hilfe bekommen. Da an der Haltestelle auch Gymnasiasten warteten, hat dann einer der Abiturienten (in Absprache mit den Eltern der jüngeren Kinder) einen der Polizisten angesprochen, die regelmäßig Verkehrssicherheitsveranstaltungen im Gymnasium machen. Dadurch gab es dann eine offizielle Begutachtung der Haltestelle.

Das Ergebnis: Die Haltestelle ist in ihrer Ausgestaltung ungeeignet, aber es gibt auch keine bessere Alternative ohne bauliche Veränderung. Diese wird auf die Bauliste des Kreises gemeldet. Der Kreis hat jetzt (nachdem meine Große längst Abitur hat) zumindest einmal über die Priorität der Baumaßnahme diskutiert und sie auf der Liste nach oben geschoben. Jetzt soll sie 2020 verbessert werden.

Meine Schlussfolgerung daraus ist: Kämpfen definitiv ja, aber nicht erwarten, dass sich für das eigene Kind noch etwas tut.

Viele Grüße,
Anne

AnnaF2008
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Beitragvon AnnaF2008 » 10.10.2018, 13:36

Hallo

ein Unterstand ist "Luxus" und muss nicht sein. bei uns auf dem Land, gibt es kaum überdachte Buswartehäuschen.
Ob die Bushaltestelle an einer gefährlichen Stelle liegt, kann eigentlich nur die Polizei oder die (???) Verkehrsbehörde(???) begutachten.

Bei uns gab es massiven Protest, wegen der Gefährlichkeit einer Bushaltestelle (ein Witz: 1000 Einwohnerort). Die Polizei war mehrmals vor Ort und es kam heraus, dass die Kinder gefährliche Situationen in Form von auf die Straße rennen, den Autofahrern Grimassen schneiden, Ranzen auf die Straße werfen, heraufbeschwören.

Vielleicht könnt ihr euch zusammentun (Eltern) um etwas zu bewirken, alleine ist man oft machtlos.

Viel Glück

AnnaF2008

Sabine1970
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Beitragvon Sabine1970 » 10.10.2018, 13:43

Hallo,


ich würde den Behindertenbeauftragten eurer Stadt anschreiben. Und lokale Presse anfragen.
Auch sind bald Wahlen, Abgeordneten suchen und anschreiben. Kostet "nur" Zeit sonst nix....

LG Sabine


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