4.870 Euro für vollstationäre Betreuung dazu zahlen?!

Unsere Kinder werden älter, verlassen die Schule und auch oft das Elternhaus. Wie sehen die Perspektiven für behinderte Jugendliche und junge Erwachsene aus? Wo können sie arbeiten? Wo finden sie geeignete Wohnformen? Hier können sich Eltern austauschen und informieren!

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Leni Ella
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Beitragvon Leni Ella » 20.10.2018, 14:28

Mitte=Lotte
Sorry, am Handy geschrieben.

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Lotte und Dennis
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Beitragvon Lotte und Dennis » 20.10.2018, 14:38

Leni Ella hat geschrieben:Mitte=Lotte
Sorry, am Handy geschrieben.


:D Hab ich mir gedacht!

LG

Lotte

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Beitragvon Lotte und Dennis » 20.10.2018, 15:06

@steffi71

Habt ihr die Möglichkeit euch eine anwaltliche Zweitmeinung einzuholen? Wir haben leider auch schon die Erfahrung gemacht, dass Fachanwalt nicht gleich Fachanwalt ist.

Und Behörden setzten sich auch gerne über geltendes Gesetz hinweg. Und wenn es auffällt, dann war es halt mal ein Fehler bei all den vielen Fällen die zu bearbeiten sind :lol: .

Eine so gravierender, finanzieller Einschnitt kann nur eine Fehlberechnung sein! Da würde ganz sicher etwas durcheinander gebracht!

Viel Erfolg 🍀!

LG

Lotte

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*Sally*
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Beitragvon *Sally* » 21.10.2018, 00:56

Leni Ella hat geschrieben:Ich habe das auch bemerkt, als wir für meine Mutter ein Pflegeheim gesucht haben. Die Nixhaber konnten fröhlich lächelnd ins von der Allgemeinheit bezahlte Einzelzimmer einziehen.


:evil: " Nixhaber " ist aber nicht immer nicht gleichzusetzen mit "Nix - oder Wenigarbeiter ". Auch meine Mutter wohnt in einer Senioreneinrichtung. Sie hat sich als Alleinerziehende jahrzehntelang den auf gut Deutsch gesagt Arsch aufgerissen mit Jobs wie z.B. Putzfrau oder Toilettenfrau und ist trotzdem in der Altersarmut gelandet. Auch, weil mein Vater zum einen keinen Unterhalt gezahlt hat und dann auch noch früh verstorben ist. Somit gehört sie zu den "Nixhabern" , ist aber körperlich zu kaputt, um " fröhlich lächelnd" ihr von der Allgemeinheit bezahltes Einzelzimmer zu genießen !!!!
Evi mit Debbie-Maus * 95

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Beitragvon Lotte und Dennis » 21.10.2018, 11:35

Hi!

Ich denke egal in welche Richtung, man darf und sollte nicht alle über einen Kamm scheren!

Es gibt eben genug die die gängigen Klischees erfüllen!

In diesem Sinne, allen einen schönen Sonntag!

LG

Lotte

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Beitragvon Senem » 21.10.2018, 11:40

Hallo Lotte und Dennis,

Lotte und Dennis hat geschrieben:Es gibt eben genug die die gängigen Klischees erfüllen!


ohja, die gibt es :roll: :evil:
Gruß

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Beitragvon anna h. » 21.10.2018, 16:40

Und auf einmal schreibt hier kaum einer mehr mit. Warum wohl?

Warum andere hier "nicht mehr" schreiben, kann ich nicht sagen.
Aber von mir mal eine Aussage, warum ich grundsätzlich auf meinen Fingern sitze bei solchen Threads.
Hier schreiben mindestens 2 die anscheinend zu den besser Verdienenden gehören, so als ob die, die mehr (also sehr viel mehr) als andere verdienen auch sehr viel mehr arbeiten/leisten.
Und das finde ich so unfassbar diskriminierend, DAS schürt Sozialneid. Es gibt so viele Menschen, die sich krumm u krank arbeiten (Bau, Alten- /Krankenpflege, um nur einige zu nennen), aber keinesfalls genug verdienen, um sich und mehrere Kinder damit über Wasser zu halten. Nur weil jemand viel verdient, leistet er nicht zwangsläufig mehr.
Ich habe als Alleinerziehende immer genug mit meiner Teilzeitstelle verdienen können, um gerade so, nicht auf Sozialleistungen angewiesen zu sein, aber insgesamt hatte ich arbeitsmäßig mehr als eine Vollzeitstelle mit meiner beruflichen Arbeit u der Arbeit hier Zuhause. Und ich kenne Eltern behinderter Kinder, bei denen einer ganz oder nahezu ganz Zuhause bleibt, weil es schlicht nicht anders geht oder weil sie ihre Stelle verloren haben, weil ihre Kinder eine so hohe Infektanfälligkeit hatten, dass sie sehr oft krank waren. Das machen nicht alle Arbeitgeber mit u gerade bei schlechter bezahlten Stellen ist es nicht immer möglich, seine Stunden zu einem anderen Zeitpunkt nachzuarbeiten.
Also, ich finde die Darstellung derjengen, die so viel verdienen, weil sie ja soooo viel leisten, wirklich kaum erträglich. Das ist eine sehr unwürdige Darstellung für all die, die sehr viel leisten, aber sehr wenig verdienen.
Das ist es , warum ich solche Threads meide.
LG
Anna H.

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Beitragvon Lisaneu » 21.10.2018, 17:00

Mal ganz unanhängig von der viel-haben, viel-leisten - Diskussion: um diesen monatlichen Betrag sollte es doch möglich sein, sowohl eine Wohnmöglichkeit als auch Rund-um-die-Uhr 1:1 Betreuung zu finanzieren. Ich kenne im Altenpflegebereich einige Personen mit Pflegebedarf, die so eine 1:1 Betreuung in Anspruch nehmen und weniger dafür zahlen (ohne Unterstützung durch die Allgemeinheit!). Ich würde mich an Stelle der TE erkundigen, ob es solche Möglichkeiten auch im Behindertenbereich gibt.

Vielleicht ist das, was ich schreibe, jetzt total naiv oder mir ist der echte Pflege- bzw. Betreuungsbedarf nicht bewusst. Wenn es so sein sollte sorry - ich wollte nur diese theoretische Möglichkeit mal in den Raum werfen :wink: .
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Beitragvon Senem » 21.10.2018, 17:10

Hallo Lisaneu,

meinst du zusätzliche Betreuungsleistungen oder so ähnlich??

Also Menschen die in einer Einrichtung leben, haben leider keinen Anspruch auf Extras von der Krankenkasse (wie zusätzliche Betreuugsleistungen usw)!

Hallo anna h.,

ich kann dich so gut verstehen, wie du dich fühlst !!
Gruß



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Beitragvon Lisaneu » 21.10.2018, 17:16

Senem hat geschrieben:Hallo Lisaneu,

meinst du zusätzliche Betreuungsleistungen oder so ähnlich??

Also Menschen die in einer Einrichtung leben, haben leider keinen Anspruch auf Extras von der Krankenkasse (wie zusätzliche Betreuugsleistungen usw)!


Nein, ich meinte wenn man sich selbst die Pflege (z.B. von den Ersparnissen) selbst finanziert. Also Rund-um-die-Uhr-Pflege zu Hause. Ich kenne pflegebedürftige, alte Menschen, die das so handhaben. Und sie zahlen im Monat weniger als der genannte Betrag.

Ich meinte es als Option STATT Pflege in einer Einrichtung.
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