Berufsbildungw.,BVB, Medikamentenänderung,Ärger

Unsere Kinder werden älter, verlassen die Schule und auch oft das Elternhaus. Wie sehen die Perspektiven für behinderte Jugendliche und junge Erwachsene aus? Wo können sie arbeiten? Wo finden sie geeignete Wohnformen? Hier können sich Eltern austauschen und informieren!

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TatjanaR
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Beitragvon TatjanaR » 04.10.2018, 16:41

Hallo Mellie


Danke für diesen Hinweis.
Das habe ich gleich mal getan.. und da steht nichts davon drin.
Auch nicht, dass man verpflichtet ist, Untersuchungsergebnisse seiner Krankheit mitzuteilen.


Klar, Krankmeldung wird erwähnt.. dass man Hausregeln, Unfallsschutz usw einhalten soll.

Was ich auch bemerkenswert fand, dass es für die Fachdienste verpflichtend ist, mit den Eltern/ Erziehungsberechtigten zusammen zu arbeiten.
Natürlich ist dieser Punkt bei Minderjährigen anders zu bewerten, als bei einem Volljährigen.


Gruß T.

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TatjanaR
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Beitragvon TatjanaR » 04.10.2018, 16:55

Hallo

Bei dem Notfallmedikament kann ich diese Haltung "mit Brief und Siegel" absolut verstehen.


Doch die Alltagsmedikamente werden weder im Internat bevorratet, noch gelagert, noch durch eine verantwortungsvolle Person ausgeteilt; auch die Einnahme wird nicht von ihnen kontrolliert.
Sie liegen von mir gerichtet in einer Dosette, in seinem (20 Jahre) Einzelzimmer.

Gruß T.

TatjanaR
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Beitragvon TatjanaR » 04.10.2018, 16:57

Ich vergaß zu fragen:

Hat jemand eine Idee, an welcher Stelle ich die Richtigkeit jener Forderung nachfragen könnte?


Gruß T.

SandyErgo
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Beitragvon SandyErgo » 04.10.2018, 18:26

Wie alt sind die anderen im Internat bzw. im BBW? ImAlter deines Sohnes also Ü18 oder doch eher U18?
Mama 12/77
mit Tochter 11/06 FG 30+6 (nach HELLP-Syndrom) Kombinierte umschriebene Entwicklungsstörung mit noch leichter Sprachentwicklungsstörung, Hämochromatose (homozygot C282T im HFE-Gen)
und Sohn 08/09 FG 34+1 ADHS und kombinierte umschriebene Entwicklungsstörung mit starker Betonung der aktiven Sprache

TatjanaR
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Beitragvon TatjanaR » 04.10.2018, 18:56

Huhu..

Also es gibt im BVB alles zwischen 15 und 30 Jahren. Die meisten würde ich bei über 18 Jahren schätzen.

Ich meine, dass eine ist der Wunsch.. den man immer äussern darf. Verlangen ist etwas völlig anderes. Und nach all dem Ärger bin ich nun extrem vorsichtig geworden.

Gruß T.


Gruß T.

HeikeLeo
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Beitragvon HeikeLeo » 04.10.2018, 19:35

Liebe Tatjana,

mein Mann hat gerade die Idee gehabt: Bitte doch die fordernde Psychologin um den ärztlichen Ansprechpartner, an den Ihr diese ärztlichen Informationen weitergeben sollt. Ihr könnt das gerne machen. Aber es muss natürlich eine ärztliche Stelle sein, da solche persönliche Informationen in ärztliche Hand gehören. Das BBW hat doch sicherlich einen ärztlichen Ansprechpartner, den Ihr ja nicht kennen könnt. Dann ist der Ball erst einmal wieder bei der Einrichtung.

Den Arzt fragt Ihr natürlich erst, wozu er diese Daten braucht. Und dann kann man ja immer noch überlegen, ob man die Daten überhaupt weitergibt. Und wenn sie keinen Arzt benennen, dann zieht es sich ja sowieso.

Liebe Grüße
Heike

TatjanaR
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Beitragvon TatjanaR » 04.10.2018, 19:56

Hallo Heike

Das ist eine sehr gute Idee, vielen Dank.
Bisher nannte sie mir nur ihre Faxnummer, und die Örtlichkeiten: Die Akte unseres Sohnes.
Als Grund rein Rechtliches.. damit sie im Notfall etwas zur Hand haben.
So wie in den Altersheim ;-) Da sind ärztliche Berichte auch in den Akten.. obwohl sie keinen Doc im Hause direkt haben ;-).

Mal sehen, wie das weiter geht.
Vielleicht findet sich noch jemand, der eine Anlaufstelle weiß. Dann wäre auch mein Auftreten sicherer. :wink:

Gruß T.

Petra62
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Beitragvon Petra62 » 05.10.2018, 09:37

Hallo Tatjana
Als mein Sohn ins BBW kam, musste er eine Schweigepflichtentbindung unterschreiben. Das musste deiner sicher auch. Einen ärztlichen Dienst gibt es in jedem BBW. D.h. der zuständige Arzt/Ärztin sollte über alles Bescheid wissen. Allerdings finde ich die Art und Weise des forderns nicht richtig. Ich habe die Erfahrung gemacht, wenn freundlich angefragt wurde, bekamen sie auch die Infos. Ich würde notfalls mit dem Leiter der Einrichtung sprechen.
Wäre es nicht eine Möglichkeit, so eine Art Liste über die Medis zu machen und sie deinem Sohn mitzugeben ? Die könnte man immer mal wieder aktualisieren. Ich hoffe, ihr findet eine Lösung.
Viele Grüße
Petra
Wenn jeder Tag mit einem Lächeln beginnt
ist es ein guter Tag.
Petra ( 1962 )
Sohn (1998) Asperger ( Diagnose 2016 ), ADS Träumer, Scoliose, Rechtsschenkelblock, fehlender Brustmuskel.
Sohn (2002) Fit
Sohn (2004) Fit

TatjanaR
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Beitragvon TatjanaR » 05.10.2018, 09:49

Einen herrlichen guten Morgen Petra

Ja, diese SChweigeflichtentbindung hat unser Sohn auch unterschrieben; es ist ja vollmünding und volljährig ;-).

Selbstverständlich hat er solch eine Liste über die aktuellen Medikamente.
Und mit jeder Änderung hätte ich die Wohngruppe formlos informiert; das reicht ihnen nicht.
Es muss (das ist jetzt die Aussage vom Berufsbildungswerk) mit Unterschrift und Stempel und soll alsgleich gefaxt werden. Sie benötigen es dringend!

Ich merke an mir selbst, wie der Ärger immer mehr an die Oberfläche steigt.
Es ist einen Haltungen der anderen Partei, die ich so noch nie erlebt habt. Eben dieses Verlangen und Druck ausüben.

Da mich das überhaupt nicht in Ruhe lässt, werde ich mal mir dort eine Ansprechpartnerin suchen. Das muss auf jeden Fall geklärt werden.


Gruß T.

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Mellie
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Beitragvon Mellie » 05.10.2018, 10:45

Hallo Tatjana,

eine ärztliche Verordnung über die Medikamentengabe muss man doch eigentlich nur vorlegen, wenn der Patient die Medikamente nicht alleine einnehmen kann und Hilfe benötigt.
Viele Grüße,
Mellie


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