Wir finden keinen Ausweg

Hier könnt ihr euch rund ums Thema Autismus austauschen.

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Susanne 61
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Beitragvon Susanne 61 » 07.10.2018, 21:17

Hallo Kathrin und Engrid,
exakt, so ist es! Wir waren ja auch - mehr als einmal - in dieser betrüblichen Lage. In Würzburg gibt es eine spezielle Klinik für diese "Fälle", meist austherapierte Jugendliche.
Mich hat dieses Angebot damals nicht überzeugt. Also drängte ich weiterhin auf eine ambulante Versorgung bzw. medikamentöse Therapie. Damit wurden wir schlussendlich erfolgreich.
Und da es schon länger gut läuft, dachte ich, ich reduziere mal ein bisschen...
Bereits nach wenigen Tagen kam es wieder vermehrt zu Unruhe, Geschrei, Übergriffen und Aggressionen. Ebenso rasch war ich mit den Nerven fertig! Also erhöhte ich auf die vorherige Menge und siehe da... Ruhe kehrte ein!
Die Hoffnung, dass "von selbst", mit zunehmendem Alter oder was auch immer, eine Verbesserung eintritt, von der sollte ich mich wohl verabschieden!
LG,
Susanne
Susanne mit Dorothea, 18 Jahre, frühkindlicher Autismus und drei gesunden Geschwistern 26, 29 und 30 Jahre

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KathrinS
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Beitragvon KathrinS » 11.10.2018, 21:30

Hallo Susanne, und Engrid,

danke für die Antworten.

Wir versuchen es auch erst mal so mit Medikamenten. Aber schon traurig, dass man nicht weiß warum es so ist.

LG Kathrin
Sohn mit Diagnose frühkindlicher Autismus

Caroline27
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Beitragvon Caroline27 » 12.10.2018, 00:11

Hallo,

ich wünsche Euch erstmal viel Kraft und das baldmöglichst Hilfe bekommt.
Ich höre auch immer wieder von Autisten die nicht mehr beschult werden können, ich finde das die Politik mehr Gelder in die Förderung und Betreuung behinderter Kinder speziell auch Autisten stecken sollte.Ich habe das Gefühl es ist das Gegenteil.
Habt ihr Euch schonmal mit dem Thema Hausbeschulung auseinandergesetzt,ich habe schon von Autisten gehört die zu Hause unterrichtet werden ,weil die Reize in der Schule etc. einfach Zuviel sind.
Es gab da die Möglichkeit das ein Lehrer nach Hause kommt und auch über das Internet per Fernbeschulung.Auf jeden Fall sollte man einen guten Rechtsanwalt haben um seine Rechte durchzusetzen. Ich würde mich auch an ein Atz wenden und eventuell eine Familienhilfe beantragen die auch auf Autismus geschult ist,eventuell eine heilpädagogische Fachkraft.
Ich wünsche Euch das ihr schnell Hilfe bekommt.
LG
Ich (Ehlers-Danlos- Syndrom, Fibromyalgie ,chronische Erschöpfung)
Der Grosse *2003 Diagnosen frühkindlichen Autismus, Adhs und Verdacht auf Marfan Syndrom.
Der Kleine *2010 frühkindlichen Autismus mit schwerem Verlauf ,kaum aktive Sprache bei gutem Sprachverständnis ,inkontinent.2018 Diagnose Ehlers-Danlos Syndrom bekommen.
2 Gendefekte

konik
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Beitragvon konik » 28.10.2018, 11:45

edit!

Kann gelöscht werden

Sorry

Konik

KathrinS
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Beitragvon KathrinS » 08.12.2018, 09:10

Hallo, wollte mal berichten, das Medikament hatte sofort gut angeschlagen, so dass wir wieder etwas Hoffnung hatten, keine Psychiatrie zu brauchen.
Weiß jemand wie lange Kinder-und Jugendpsychiatrie noch zuständig wären, J. ist nun schon 20 J.?

@Caroline27, die Schule ist leider vorbei, hatten schon ein Jahr verlängert.

LG Kathrin
Sohn mit Diagnose frühkindlicher Autismus

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Engrid
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Beitragvon Engrid » 08.12.2018, 10:08

Hallo Kathrin,

interessehalber: Welches Medikament ist es denn?

Grüße
Engrid
mit Sohn vom anderen Stern (frühkindlich autistisch)
"Wir sehen die Dinge nicht wie sie sind, wir sehen sie wie wir sind." (Anais Nin)

KathrinS
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Beitragvon KathrinS » 08.12.2018, 14:53

Hallo Engrid,

Dipiperon

LG Kathrin
Sohn mit Diagnose frühkindlicher Autismus


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