Urlaubsregelung in der Werkstatt

Unsere Kinder werden älter, verlassen die Schule und auch oft das Elternhaus. Wie sehen die Perspektiven für behinderte Jugendliche und junge Erwachsene aus? Wo können sie arbeiten? Wo finden sie geeignete Wohnformen? Hier können sich Eltern austauschen und informieren!

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Sanne in München
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Beitragvon Sanne in München » 23.09.2018, 17:39

Falls die Urlaubstage nicht reichen sollten, gibt es ja auch noch die Möglichkeit der unbezahlten Freistellung.

Bei den gezahlten Löhnen sollten die Einbußen zu verschmerzen sein...
Viele Grüsse

Sanne

mit
Groß-Sohn (2003) Asperger, ADS und Epilepsie (Absencen und GM)
und Klein-Sohn (2005) GM-Epilepsie - nicht mehr ketogen

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Sabine1970
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Beitragvon Sabine1970 » 24.09.2018, 08:41

Guten Morgen an alle,

das hört sich doch alles mal gut an, ich danke Euch.
Dann werde ich die Freizeit mit der Lebenshilfe buchen für meinen Sohn und dann wird sich schon eine Lösung finden.

DIe Plätze sind halt begehrt und wenn ich da kurz vorher komme, wird das eventuell nix mehr.

Habt einen guten Tag,
sonnige Grüße aus Stuttgart

Sabine

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Beitragvon KatjaMausB » 24.09.2018, 11:44

Hallo Sabine,

wenn dein Sohn ins Eingangsverfahren und später in den Berufsbildungsbereich der WfbM kommt, gelten die Regelungen der Bundesagentur für Arbeit und nicht diejenigen der WfbM. D.h. maßgeblich für die Urlaubsregelung ist die HEGA 06/2010 (diese findest du hier: https://con.arbeitsagentur.de/prod/apok ... 013436.pdf, Urlaub steht unter Punkt 3.5).
Im Eingangsverfahren, das in der Regel drei Monate dauert, ist es nicht möglich, Urlaub zu beantragen. Das müsstet Ihr bei der Urlaubsplanung berücksichtigen.
Im Arbeitsbereich können die Urlaubsregelungen abweichen, z.B. gibt es in Caritas-Werkstätten eigene Urlaubsregelungen.

Herzliche Grüße
Katja

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Beitragvon Ellert » 24.09.2018, 11:52

huhu

Ellert hat 30 Tage Urlaub hier in der Werkstatt trotz 100% SB
Ich dende das regelt jeder Träger anders

dagmar
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www.mini-ellert.de

monika61
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Beitragvon monika61 » 04.10.2018, 11:10

Sanne in München hat geschrieben:Falls die Urlaubstage nicht reichen sollten, gibt es ja auch noch die Möglichkeit der unbezahlten Freistellung.

Bei den gezahlten Löhnen sollten die Einbußen zu verschmerzen sein...


Hallo Sanne,

unbezahlte Freistellung gibt es bei uns nicht mehr. :(

Da geht es wohl auch um Gelder, die der Werkstatt gekürzt werden, vom Kostenträger....

LG
Monika

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Beitragvon marion mo » 04.10.2018, 13:58

Hallo Dagmar!
Die 5 zusätzlichen Tage muss jeder bekommen der über 50% hat. meines Wissens ist das eine gesetzliche Regelung ,find nur gerade den §§ nicht...
LG Marion
Edit: Habs gefunden !
https://www.integrationsaemter.de/Fachl ... ndex.html#
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Beitragvon Ellert » 04.10.2018, 15:40

huhu

aber evtl haben die sonst nur 25 Tage und bekommen die 5 dann dazu damit sie 30 haben ?
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Beitragvon *Sally* » 04.10.2018, 15:44

Ellert hat geschrieben:huhu

aber evtl haben die sonst nur 25 Tage und bekommen die 5 dann dazu damit sie 30 haben ?


25 Tage kann aber schon rechnerich nicht sein , lässt sich doch nicht durch 12 Monate teilen
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Beitragvon Ellert » 04.10.2018, 15:50

Im ÖD hatten wir früher abgestuften Urlaubsanspruch, da waren auch 29 Tage dabei
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Beitragvon marion mo » 04.10.2018, 17:16

Hallo zusammen!
Ungerade war früher durchaus üblich als es noch die Altersstaffelung gab,doch die ist ja abgeschafft und alle bekommen 30Tage...die ganz aktuelle Regelung ab 4/2018 kenn ich noch nicht.,,,mein Mann hat 31 Tage....aber der LVR hat da auch noch einige Sonderregelungen,,

https://www.oeffentlichen-dienst.de/tvoed/urlaub.html
LG Marion

EDIT : Tante Google sagt z.B. für die LH
Zitat :Wer 5 Tage in der Woche arbeitet, hat 35 Tage Urlaub.
Wer 4 Tage in der Woche arbeitet, hat 28 Tage Urlaub.
Wer 3 Tage in der Woche arbeitet, hat 21 Tage Urlaub
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