I-Kind wie läuft's bei euch im Kindergarten ab?

Integrative Kindertagesstätte oder Sonderkindergarten? Kann mein Kind die Regelschule schaffen oder muss es doch eine Sonderschule besuchen? Hier dreht sich alles um Kindergarten- und Schulbesuch.

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Leela
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Beitragvon Leela » 20.09.2018, 22:49

hi, komisch, mit 2,5 Jahren sind viele Kinder sehr anstrengend, wenn nicht die meisten... LG
Sohn geb. Juni 2013 (5 Wochen zu früh, nach vorz. Blasensprung), Hirnblutung.
leicht entwicklungsverzögert
V.a. NF1 (cal)

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Marie-Lena
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Beitragvon Marie-Lena » 21.09.2018, 13:49

Leela hat geschrieben:hi, komisch, mit 2,5 Jahren sind viele Kinder sehr anstrengend, wenn nicht die meisten... LG


Du sprichst mir aus der Seele. War ja tageweise dabei und hab die "gesunden" 2.5-jährigen beobachtet. Die sind genauso aufgeweckt und wuseln rum. Und dazu weinen sie ständig nach der Mama. Sie ist schwierig weil sie nicht verbal kommunizieren kann Ja, aber sonst kann ich das nicht bestätigen.

Marie-Lena
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Beitragvon Marie-Lena » 21.09.2018, 13:52

Habe heute übrigens zum ersten mal was positives erfahren. Allerdings nicht von ihrer Kraft. Aber eine andere hat sich zu mir gesetzt und gesagt dass sie das ganz toll macht, den Kontakt zu den anderen Kindern sucht. Mit ihrer Körpersprache kommuniziert. Ich hatte Tränen in den Augen. Einfach mal was positives, mehr wollte ich gar nicht :lol:

melly210
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Beitragvon melly210 » 21.09.2018, 16:01

Ich denke auch, da steht und fällt sehr viel mit den konkreten Erziehern/Betreuern. Mein Sohn hat nur leichte Einschränkungen und geht als Regelkind in eine ganz normalen Kiga. Allerdings schon ein bekannt guter Kiga, von einem Träger der ein sehr starkes sonderpädagogoisches Team hat, daß auch die Erzieher regelmäßig schult, Richtlinien erarbeitet wie Eingewöhnung und Co zu machen sind etc ppp.

Er ist jetzt erst 2 Wochen dort, aber bis jetzt läuft es wirklich sehr gut. Erzieherinnen und Leiterin sind super nett, ich höre immer viel Positives. Klar sagen sie auch wo er sich noch schwer tut, aber eben auch was er gut gemacht hat. Es gab wenigstens bisher auch kein Gemecker wegen etwaigem Mehraufwand (ok, hatten auch vorab gesagt wo er sich noch schwer tut, dh sie wussten das). Er braucht zb noch jemanden der ihm die Schuhe und die Jacke anzieht wenn sie raus gehen, er muss noch gewickelt werden, ist generell recht ängstlich und daher bisher noch eher mehr in der Nähe der Erzieherinnen, und er hat warum auch immer tödlich Angst vor Feuer, inklusive Kerzen. Dh jedesmal wenn ein Kind Geburtstag hat, muß die Helferin mit ihm raus gehen, sonst brüllt er. Sonst ist er im Gruppenalltag aber recht problemlos, also er den anderen Kindern gegenüber nicht aggressiv, hat ein normales Gefahrenbewusstsein etc ppp. Klar, sonst könnte er auch nicht als Regelkind hin. Trotzdem ist er natürlich mehr Aufwand als ein Durchschnittskind. Wenn ein Kind schon von vorne herein als I-Kind dort ist, sollte aber wohl klar sein, daß da ein deutlicher Mehraufwand zu erwarten ist, für solche Grenzgänger wie meinen Sohn bekommt man meist eher schwer einen I-Status. Leider sind da wohl manche Erzieherinnen mit dem Kopf immer noch bei vor 40 Jahren wo alle Kinder erst mit 4-5 und quasi fix fertig in dern Kindergarten gekommen sind.


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