Schulwechsel gescheitert!

Hier könnt ihr euch rund ums Thema Autismus austauschen.

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Engrid
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Beitrag von Engrid »

Ich finde das ganz normal, ich habe hier auch so ein Kind: wenn ihm was zuviel ist, man nicht auf ihn eingeht, er sich (subjektiv) unter Druck gesetzt und nicht angenommen fühlt, dann kann er schnell sehr krass werden (direkt, oder auch zeitversetzt). Wenn er in einem kompetenten, annehmenden Umfeld ist, ist er ein lieber Junge.

Die Kinder wollen gerne kooperieren, aber sie brauchen halt dazu ein gutes Setting,

Grüße
Engrid
mit Sohn vom anderen Stern (frühkindlich autistisch)
"Wir sehen die Dinge nicht wie sie sind, wir sehen sie wie wir sind." (Anais Nin)

svennie
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Registriert: 27.11.2017, 17:55

Beitrag von svennie »

Ich denke, das ist die Kombination von kleiner Gruppe (keine Überforderung) und Unterstützung durch das neue Medikament. Ist doch super!
LG
Svenja
Sohn 10/2011: Asperger, hyperkinetische Störung, umschriebene Entwicklungsstörung der motorischen Funktionen, PG 2

SimoneD.
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Beitrag von SimoneD. »

Aber wie soll man dann an seinem Problem der Impulskontrolle arbeiten :think: wenn er dort so lieb und angepasst ist??
Liebe Grüße von Mönchen :-)
Sohn (10 Jahre) Asperger Autist

SandyErgo
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Beitrag von SandyErgo »

Warte ab - es wird vermutlich noch zu Situationen kommen > bei denen seine Probleme deutlich werden.
Um nicht gleich eine Abwehrhaltung der Kinder zu provozieren, werden sie ruhig starten und die Belastung nach und nach steigern > um wahrscheinlich auch genau den Punkt zu finden, an dem es eskaliert.
Mama 12/77
mit Tochter 11/06 FG 30+6 (nach HELLP-Syndrom) Kombinierte umschriebene Entwicklungsstörung mit noch leichter Sprachentwicklungsstörung, Hämochromatose (homozygot C282T im HFE-Gen)
und Sohn 08/09 FG 34+1 ADHS und kombinierte umschriebene Entwicklungsstörung mit starker Betonung der aktiven Sprache

Angela77
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Beitrag von Angela77 »

Hallo,

ich kann auch nur sagen, Sohnemann startet seine Testphasen - und dann äußerst diskret - auch immer erst, wenn er seine (neuen) Bezugspersonen einzuschätzen weiß :wink:

Er ist ein relativ stark betroffener frühkindlicher Autist und bis jetzt liefen die ersten Tage in einer neuen Umgebung IMMER super, was das pädagogische Personal nicht selten verblüffte - und in falscher Sicherheit wiegte :(

LG
Angie
Bene (2008): regressiver Autismus, schwerste expressive Sprachentwicklungsstörung (bei sehr gutem Sprachverständnis!), Bildung von Casiomorphin und Gliadorphin
Vorstellung plus Diäteffekte:
http://www.REHAkids.de/phpBB2/ftopic73493.html

Primär nächtliche Epilepsie im motorischen Sprachzentrum (leider erst erkannt im März 2015!!!)

SimoneD.
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Beitrag von SimoneD. »

Ich staune immer mehr.....Sohnemann hatte heute eine Fußbehandlung/eibreibung mit Lavendelöl und hat das mit sich machen lassen.... :shock:

Smustherapie stand heute auch auf dem Programm und in der Schule macht er total super mit....
Liebe Grüße von Mönchen :-)
Sohn (10 Jahre) Asperger Autist

Anna-Alice
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Beitrag von Anna-Alice »

Hallo Simone,

das ist doch total prima, freut mich! Bisher hatte Dein Sohn noch keine positiven Gruppen-/Schulerfahrungen und die Situation jetzt zeigt, dass es einen Rahmen geben kann, in dem es klappt und er sich sogar auf Neues einlassen kann (was für den Schulalltag später mal wichtig sein wird).
Und keine "Sorge" :wink: - es wird nicht immer Alles toll und unkompliziert sein: Entweder wird N. mal testen (was ganz ganz normal ist) oder die TK wird langsam und dosiert Grenzen verschieben und schauen, wie er reagiert (damit man dann mit ihm Handlungsmöglichkeiten erarbeiten kann). Für solche Herausforderungen braucht er aber erstmal eine gute Basis und der Aufbau derselben scheint ja augenblicklich gut zu klappen.

Viele Grüße
Anna

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