Wiederholungsbegutachtung ab 2019

In dieser Kategorie geht es um rechtliche Dinge, Fragen zur Krankenversicherung, Pflegegeld etc.

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Jula1
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Wiederholungsbegutachtung ab 2019

Beitragvon Jula1 » 18.09.2018, 20:30

Hallo,

habe eine Frage.
Mein Sohn (11 J) hat PG 3 auf Grund der Überleitung PS in PG.
Wir erhielten PS 2015. Damals war er 8. Nun könnte es theoretisch nächstes Jahr zu einer Wiederholungsbegutachtung kommen.
Würde es dann reichen, wenn er wenigstens die Voraussetzungen von PG 1 erfüllt, um 3 zu behalten?
In manchen Dingen ist er selbstständiger geworden (alleine Fahrrad fahren, kleine Einkäufe tätigen), aber in manchen wie sozialen Aspekten und Konzentration hängt er seinen Altersgenossen stark hinterher.
Therapien bekommt er hierfür 2mal die Woche. Auch hat er eine Schulbegleitung und Nachteilsausgleich.
Wir sind bei der AOK Bayern.
Weiß jemand, wie häufig in der Regel bei der KK begutachtet wird?

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kati543
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Beitragvon kati543 » 19.09.2018, 14:11

Hallo,
bist du denn mal die Module durchgegangen? Wenn bei euch eine Verbesserung so deutlich ist, dann wird der Gutachter sicherlich eine Wiederholungsbegutachtung in 1,5 Jahren vorschlagen, falls ihr den PG behaltet.
Die Häufigkeit der Begutachtung hängt von dem Gutachter ab. Der schlägt das im Gutachten vor, je nachdem, wie er das einschätzt ob sich da etwas zum besseren oder schlechteren ändern könnte.
LG
Katrin
Katrin (Epilepsie)
O. (Frühk. Autismus (HFA), Sprachentwicklungsstörung, Ptosis, Hypotonie, AVWS, LRS, Vd. Valproatembryopathie)
D. (geistige Behinderung, Frühk. Autismus, Epilepsie, Esstörung, Trigonoceph., Hypertonie, Opticushypoplasie, Amblyopie, Mikrodeletion 3p26.3, Vd. Valproatembryopathie, Z.n. Schädelbasisfraktur)

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MichaelK
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Re: Wiederholungsbegutachtung ab 2019

Beitragvon MichaelK » 19.09.2018, 17:59

Jula1 hat geschrieben:
Würde es dann reichen, wenn er wenigstens die Voraussetzungen von PG 1 erfüllt, um 3 zu behalten?


Ja.
Die Zuordnung zu dem Pflegegrad, in den der Versicherte gemäß Absatz 2 übergeleitet worden ist, bleibt auch bei einer Begutachtung nach dem ab dem 1. Januar 2017 geltenden Recht erhalten, es sei denn, die Begutachtung führt zu einer Anhebung des Pflegegrades oder zu der Feststellung, dass keine Pflegebedürftigkeit im Sinne der §§ 14 und 15 in der ab dem 1. Januar 2017 geltenden Fassung mehr vorliegt.

PG 1 muss also mindestens noch vorliegen. Dann bleibt der Besitzstand (Leistungen gemäß PG 3 ) erhalten.

LG Michael
Michael für den Liebling der Familie: Lars, geb 04/03 Lumbale Spina bifida mit HC (v-p-Ableitung), Arnold-Chiari-Malformation Typ 2
"Wir neigen dazu, Erfolg eher nach der Höhe unserer Gehälter oder nach der Größe unserer Autos zu bestimmen als nach dem Grad unserer Hilfsbereitschaft und dem Maß unserer Menschlichkeit."
(Martin Luther King)


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