Pflegekraft will Hund mitbringen

So manches Kind muss aufgrund seiner Behinderung besonders intensiv betreut werden - z. B. mit Hilfe eines Pflegedienstes. Viele Kinder werden von einer Krankenschwester in Kindergarten oder Schule begleitet, um optimal versorgt werden zu können. Das gilt beispielsweise für viele tracheotomierte Kinder. In dieser Rubrik können sich Eltern von so genannten Intensivkindern über die besonderen Bedürfnisse ihrer Kinder austauschen.

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Ani
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Beitragvon Ani » 25.08.2018, 17:56

Hallo Ellert,
Warum muss denn der Hund unbedingt mit ?


Weil der Hund so an ihr hängt, und es ist niemand zu hause der auf das Hund aufpassen kann.
Ani mit Max(21.06.04). Durch angeborene Fehlbildung am Gehirn schwerstmehrfach behindert. Schwer therapierbare Epilepsie (Lennox-Gastaut Syndrom), blind, ICP ,Skoliose (OP-2015) und Hüftluxation, Ateminsufizienz und Schlafapnoe, PEG Sonde. Kann nicht sprechen, laufen, sitzen.
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Beitragvon Ani » 25.08.2018, 17:57

Hallo Ellert,
Warum muss denn der Hund unbedingt mit ?


Weil der Hund so an ihr hängt, und es ist niemand zu hause der auf das Hund aufpassen kann.
Ani mit Max(21.06.04). Durch angeborene Fehlbildung am Gehirn schwerstmehrfach behindert. Schwer therapierbare Epilepsie (Lennox-Gastaut Syndrom), blind, ICP ,Skoliose (OP-2015) und Hüftluxation, Ateminsufizienz und Schlafapnoe, PEG Sonde. Kann nicht sprechen, laufen, sitzen.
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Beitragvon Ani » 25.08.2018, 18:00

Mich ärgert viel mehr diese Mangel an Pflegekräfte. :? nur deshalb müssen wir Eltern solche Sachen im Kauf nehmen damit es überhaupt Jemand kommt.
Und deswegen müssen wir, Eltern viele Stunden leisten obwohl die KK bezahlen würde. :cry:
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Beitragvon Ellert » 25.08.2018, 18:21

ja, total ärgerlich !

Weil der Hund so an Ihr hängt ? Sowas ist Erziehung um ehrlich zu sein...
Aber wie arbeitet sie denn sonst, in den anderen Jobs kann sie den Hund mitbringen ?
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Beitragvon Sabine1970 » 25.08.2018, 18:41

Hallo an alle,

mir geht es wie Ani...wohin soll denn das noch führen?

Muß ich es mir in meinen eigenen vier Wänden gefallen lassen, dass der Mitarbeiter/ Dienstleister vorschreibt" ich komme, aber nur mit Hund" ? Und das nur weil ich ein behindertes Kind habe ?? Und Entlastung bei der Pflege brauche ? Und das NACHTS ?

Welche Einstellung zur Arbeit haben solche Leute ? Ich finde, man bringt sein Tier nicht mit zur Arbeit. Punkt.
Und wenn die Betreuung eines Tiers nicht abgesichert ist, weil ich BERUFSTÄTIG
bin und davon meinen Lebensunterhalt bestreite, bleibt das Tier wo es ist.

Sorry, ich finde schon die Frage/Forderung eine Frechheit.
Egal wie groß, freundlich, lieb, schlafend, süß das Tier ist.

LG Sabine



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Beitragvon Ellert » 25.08.2018, 19:34

Hallo Sabine

Du glaubst nicht wie viele angeben nicht arbeiten zu können weil sie ein Tier haben das nicht alleine bleiben kann ?
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Beitragvon anke505 » 25.08.2018, 19:35

Hallo,

ich bin verwundert, ich kenne in meinem Bekanntenkreis niemanden , der seinen
Hund mit zur Arbeit nehmen darf, kein Arbeitgeber ist so tolerant , dies zu erlauben.

Es mag Ausnahmen geben, von denen habe ich aber noch nicht gehört.


Nun benötigen wir keinen Pflegedienst , deshalb kann ich nicht mitreden , wie hoch der Druck ist , überhaupt jemanden zu bekommen.


Ich empfinde es persönlich als ziemlich frech , überhaupt die Anfrage zu stellen , seinen Hund mitnehmen zu wollen.


Wir haben keinen Hund , wenn wir einen hätten , käme ich nie auf den Gedanken , den Hund mit zur Arbeit zu nehmen , es ist doch mein Privatvergnügen , was hat mein Arbeitgeber damit zu tun!


Sorry, so sehe ich dieses, aber ich kenne nicht die Situation, eine geeignete Pflegekraft zu benötigen.

Trotzdem schlimm , dieses dulden zu müssen.


LG Anke

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Beitragvon Ellert » 25.08.2018, 19:43

Hallo Anke

ich kenne welche die den Hund mitnehmen - DAUERHAFT finde ich das ein Unding, im Notfall zu tolerieren. Ich habe ein Büro für mich und als unsere Hündin operiert wurde hatte ich auch die Erlaubnis sie mitbringen zu dürfen, aber eben im Notfall und nicht ständig, auf meinem Flur war eine Dame mit kleiner Fußhupe - sorry - Mäntelchen und Pullöverchen an - die auch nicht alleine bleiben konnte daheim, schlimmer noch der Hund war dann im Büro wenn die Dame zu Mittag war oder wo auch imemr und heulte und bellte in einer Tour - da haben wir uns auch aufgeregt, das darf sie nun nichtmehr. Der Hund sass auch auf dem Stuhl denn in das Körbchen am Boden wollte er nicht, auf dem Stuhl sitzen dann später andere - sowas geht garnicht.
Wir reden ja nicht von Blindenhunden etc, die dürfen klar mit, aber wer sich einen Hund anschafft der sollte vorher prüfen wohin wenn er krank ist oder man arbeiten geht.

Ich bin gespannt wie sich das in dem Fall hier entwickelt...
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Beitragvon Anna-Nina » 25.08.2018, 19:44

Ich war neulich bei einem Arzt, der hatte seinen Hund unterm Schreibtisch liegen.
Bei meiner Mutter (sie arbeitet in einer Psychatrie im Heimbereich) - ihr Chef hat auch seinen Hund dabei.
Ich selber könnte ihn mitnehmen - tue es aber nicht, weil es mich selber stört. Ich habe aber auch ein Netz aus Betreuungspersonen.
Auch bei einer Freundin in der Hauptschule hat eine Kollegin ihren Hund dabei und meine Freundin überlegt auch einen anzuschaffen - den sie mit in die Schule nimmt. Ich habe ihr davon allerdings auch abgeraten.
In meiner Ausbildung hatte unser Religionslehrer auch seinen riesen Bernersennhund dabei.
Wir wohnen hier aber auch sehr ländlich - da scheint das eher üblich zu sein. Womöglich...

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Beitragvon anke505 » 25.08.2018, 20:03

Hallo,

ich bleibe dabei . ich habe in meinem Bekanntenkreis viele Hundebesitzer, niemand von diesen nimmt seinen Hund mit zur Arbeit.

Mich persönlich würde es sehr stören , wenn Arbeitskollegen ihren Hund mitbringen würden, mag jeder anders empfinden.


LG Anke


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