Mutterkur-wohin mit dem Kind?

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Katha71
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Mutterkur-wohin mit dem Kind?

Beitragvon Katha71 » 22.08.2018, 11:37

Hallo Eltern!

Gestern sprach mich mit einer netten Damen von der Kur-Beratung beim DRK, die mir den Ablauf der Beantragung erklärte. Einen Arzttermin wg. Verordnung habe ich ebenfalls vereinbart.

Nun bleibt eine Frage offen: Die Kur muss ich unbedingt allein machen, sonst kann ich es genauso gut lassen.
Die Sophie kann unmöglich in der Familie, zu Hause verbleiben, und den bisherigen Alltag weiterführen. Das zu erklären, wäre zu weitführend, es geht aber nicht (dann gingen alle kaputt, jetzt bin ich es nur allein...).

Ich muss jetzt also jetzt schon anfangen, für Anfang nächsten Jahres, wahrscheinlich März, April 19 nach einer befristeten, stationären Unterbringung in Berlin oder Umgebung schauen.

Wie habt Ihr es gemacht?

Mir fällt nur die Liste der stationären Einrichtungnen ein, die ich mir Ende letzten Jahres vom Behindertenbeauftragen Berlin besorgt habe, in Vorbereitung auf möglichen Verbleib Sophies im Erwachsenenalter.

Habt Ihr Idee, Ratschläge? Wie kann ich solche befristete Unterbringung für "das Kind", in Wirlichkeit eine problematische, junge Frau sonst finden?

Danke!
K`71 mit Sophie`04, spätes Frühchen 35. SSW, leichte myoklonische fokale Epilepsie, 80% gb, spricht nicht, Syndrom unbekannt
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Anja1973
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Beitragvon Anja1973 » 22.08.2018, 15:35

Als ich zur Mütterkur war, war mein Sohn unter der Woche in der Kurzzeitbetreuung der Diakonie und am Wochenende zuhause bei meinem Mann. Die Kurzzeitbetreuung ist dort, wo er auch zur Schule geht. Für die jüngere (gesunde) Tochter war tagsüber eine Haushaltshilfe da.
Anton, geb. 5/2007
Entwicklungsverzögerung, Psychomotorische Retardierung, Sprachentwicklungsstörung, Epilepsie, Intelligenzminderung mit starker Verhaltensauffälligkeit, SBA 100 % mit Merkzeichen H, G und B; Pflegegrad 4
Annika, geb. 2/2012 gesund; entwickelt sich prächtig!

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Beitragvon Katha71 » 23.08.2018, 10:50

Anja, danke für das Stichwort Kurzzeitbetreuung.
Ich werde mich nun bei der Diakonie und aderen Wohlfahrtsverbänden informieren, ob sie für für drei Wochen in März, April 19 einen Platz für eine geistig behinderte, junge Frau hätten.

Bin gespannt! :)
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Beitragvon Ninna » 23.08.2018, 11:30

Hallo,

du kannst dich auch an die Beratungsstelle Nesst wenden in Schöneberg.
Die haben bestimmt Übersichten , wo Kinder gut betreut werden können oder direkt ans KinderPflegeNetzwerk.

LG Ninna

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Beitragvon Katha71 » 23.08.2018, 12:31

Oh, danke! Das hört sich gut an!
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Beitragvon Katha71 » 23.08.2018, 13:12

Ok, soeben per Mail abgeschickt:

"Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin die Mutter einer geistig schwerbehinderten, aber körperlich sehr agilen jungen Frau (14 Jahre), wohnhaft in Berlin-Mitte.

Ich werde voraussichtlich im Frühjahr (März, April) nächsten Jahres eine Mutterkur machen.
Jetzt schon mache ich mich auf die Suche nach einer Möglichkeit einer Kurzzeitpflege für meine Tochter, für die Dauer von wahrscheinlich drei Wochen.

Über eine Kontaktaufnahme Ihrerseits würde ich mich sehr freuen." (Handynr)

Dann mal sehen.


Hat was von einer Kaltbewerbung....  8)
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Beitragvon Katha71 » 24.08.2018, 16:33

So, nach der Kontaktaufnahme mit der netten Dame von der Kinder Pflege Netzwerk e.V. habe ich mit vergleichbaren Woren den Leiter der Wohneinrichtunge (Herberge) der RBO gGmbH angeschrieben.

Jetzt warte ich weiter...aber es geht, Schritt für Schritt..

Schöndes WE Euch allen! Und Danke für Eure Hilfe!
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Beitragvon Katha71 » 28.11.2018, 08:52

Hallo Ihr Lieben!

Nun sind es drei Monate seit meinem letzten Post hier vergangen, und ich habe immer noch keine Zusage einer Kurzzeitpflegeeinrichtung.

Schlimmer noch, in Berlin scheint, bis auf die Herberge, NIEMAND Kurzzeitpflege für behinderte Kinder anzubieten.

Sophie war in der Herberge als Gast zweimal für jeweis drei Stunden, damit die Mitarbeiter feststellen können, ob sie passt/sich finfügt (meine Wortwahl, aber letztendlich lief das Vorhaben darauf hinaus).

Seit über einer Woche warte ich auf die endgültige Entscheidung....

Ich habe wortwörtlich alle sozialen Träger wie Caritas usw. per Mail angeschreben. In jedem einzenen Fall bekam ich die Mitteilung, dass solche Leistungen nicht mehr angeboten werden.

Weiss irgendjemand von Euch eine Kurzzeitpflegeenrichtung, egal in welchem Bundesland??

Die Kostenübernahme durch Berliner Verwaltung ist prinzipiell bewilligt.
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Beitragvon Engrid » 28.11.2018, 09:23

Hallo Katha,

ich bin ja sonst immer fürs Schriftliche, in dem Fall würde ich aber doch den Hörer in die Hand nehmen, und bei den Einrichtungen anrufen. Wenn sie die Mütter am Telefon haben, geben die Leute eher informelle Tipps für Alternativen, und sie behalten einen eher im Hinterkopf, wenn jemand abspringt und doch was frei wird.
Ich würde auch die KZP-Einrichtungen direkt kontaktieren, nicht deren Trägervereine (oder hab ich Dich jetzt missverstanden?).

Geistig deutlich eingeschränkt plus körperlich fit und agil - da fallen viele Plätze schon mal aus, aber es gibt einzelne Einrichtungen, die die Herausforderung annehmen. :wink:
Wir sind hier in Bayern, meine regionalen Infos helfen Dir im Norden wohl nicht.

Grüße
Engrid
mit Sohn vom anderen Stern (frühkindlich autistisch)
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Beitragvon Katha71 » 28.11.2018, 11:28

Hallo Engrid,

na klar, habe ich an Folgetagen zum Hörer gegriffen, da Mails auch schlicht im Spam untergehen können. Und mich bei der Gelegenheit selbst erkündigt.

Rückblickend denke ich, das waren Träger, und nicht direkt die Einrichtungen selbst (bis eben auf die Herberge).

Danke jedenfalls in Deinem Post für das Stichwort "KZP-Einrichtungen".
Das Goggeln ergab, dass meine Kasse über eine Liste solcher Anbieter verfügt (was an sich mir klar sein müsste..).

Kurzer Anruf bei der Pflegekasse, und schwuppidupp, bekomme nächste Tage entsprechende Broschüre.

Womit sich mir zwei Fragen stellen:

1. Wieso bin ich auf die Lösung nicht selbst gekommen? :oops:
2. Wieso kam niemand bei den gemeinnützigen Trägern auf die Idee, mir kurz entsprechenden Tipp zu geben. :evil:

Naja, jedenfalls geht es weiter.
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