Therapiedreirad Momo abgelehnt

Hier könnt ihr die Hilfsmittel eurer Kinder vorstellen, z. B. Reha-Buggy, Pflegebett, Stehtrainer, Therapieliege usw. - gerne auch mit Foto.
Ihr könnt hier übrigens auch Fragen bezüglich Technik und Anwendung verschiedener Hilfsmittel stellen.

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Tanja_Paul
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Beitragvon Tanja_Paul » 31.08.2018, 07:57

Hallo Daniela,
ich habe dir ein pn geschickt. Kannst ja mal reinschauen.

Liebe Grüße und allen ein schönes Wochenende
Tanja
10/2003 zwei Sternenkinder 8SSW, *08/2004 Paul, ehem. Frühchen 31+4SSW, Hydrops fetalis und Chylothorax; heute kerngesund
29.04.2007 Johann,unser Strahlemann, Balkenmangel, Entwicklungsverzögert, Gendefekt (del (1) p32.1 p 31.1 und noch andere Auffälligkeiten

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DaniundKids
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Beitragvon DaniundKids » 10.09.2018, 14:29

Huhu,

heute kam endlich die Begründung vom MDK warum sie das Therapiedreirad abgelehnt haben. Nun heißt es sich eine gute Begründung überlegen.

Bild
Daniela *78
L.(m) *04 Stoffwechseldefekt (VLCAD),ADS, überempfindliche Lungen
A.(w) *05 gesund, E.(w) *07 gesund, C.(m) *08 gesund
M.(m) *13 Stoffwechseldefekt (VLCAD), shuntversorgter HC, Entwicklungs- und Sprachstörung, erhöhte Anfallsbereitschaft, Verdacht einer ICP, Verdacht auf Autimus

SanneJoB
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Beitragvon SanneJoB » 22.01.2019, 23:16

puh, ich bin gerade auch in diesem Dilemma der Ablehnung eines Therapiedreirades drin und kann es in keinster Weise nachvollziehen, wie der MDK bei uns "denkt" :shock: :?:
Unser Sohn (8 J. ExtremFG 24 SSW Hirnblutungen, ICP etc.) hat das Dreirad in der Reha erstmals selbst fahren können und wir haben Videos im Widerspruch mitgeliefert.
Da der Widerspruch nichts brachte, habe ich mit der Krankenkasse telefoniert. Die "nette" Dame versteckt sich gern hinter ihrer Ahnungslosigkeit bzgl. der medizinischen Aspekte und sie könne ja nichts für die MDK Entscheidung, blabla.
Angeblich habe der MDK aufgrund des Videos entschieden, (man sieht das Kind im Kleingartengelände auf dem Weg fahren) dass eine erhebliche Fremd- und Eigengefährdung im STRASSENVERKEHR :evil: bestehe und eine selbsständige Nutzung nicht möglich erscheine.
Ich frage mich ehrlich, was die reitet???? Als ob ch mein Kind allein auf die Straße schicken würde (was ich übrigens im Widerspruch auch ausführlich klarstellte....soviel zum Thema : lesen die überhaupt, was man schreibt)
Außerdem schrieb die Kasse: Aus den uns nun vorliegenden Beurteilungen vom MDK geht hervor, dass bei ausfühlicher Würdigung des konkreten Einzelfalls die Notwendigkeit der Versorgung mit dem beantragten Therapiedreirad mit Fußpedalantrieb für Ihr Kind nicht als sachgerecht und medizinisch begründet angeraten werden kann.

....wie ich diese Endlossätze hasse....

Sie sagte mir übrigens auch, dass der MDK das Pflegegutachten als Grundlage der Beurteilung verwendet habe ....ist das überhaupt relevant? Das ist von 2015.


Mir leuchtet auch nicht ein, wieso ein THERAPIEdreirad als allgemeiner Gebrauchsgegenstand des tgl. Lebens bezeichnet wird von der Kasse.

Es ärgert mich so sehr, dass mit solchen Haarspaltereien an Formulierungen eine Ablehnung fabriziert wird, die für mein Kind bedeutet, dass ihm die Freude und der therapeutische Rieseneffekt verwehrt wird.

Ich werde weiter kämpfen, auch wenn es Kraft kostet, die ich eigentlich nicht habe.

EvaHH
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Beitragvon EvaHH » 28.01.2019, 10:42

Hallo SanneJoB,

Ihr müsst es so begründen, dass es zur Therapien gehört: Stellungnahme der Therapeuten, Ärzte, SPZ?
Bei uns wurde es auch abgeleht. Wir haben das Rad selber gebraucht gekauft.
ich will nicht zwei Jahre warten bis mein Kind das Rad fahren kann, wo er so viel Spaß dabei hat!
obwohl ich mir sicher bin, dass wir es durchbekommen würden. hier hatte ich aber einfach keine Lust und Kraft.
ich wünsche viel Kraft und Glück.
LG
Eva
Eva mit Sohn 2012 (MRD7 bei Mutation im DYRK1A-Gen, ASD II, Veränderung der weißen Substanz mit Hypomyelinisierung, ASS, expressive Sprachstörung, Krampfanfälle...)


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