Häusliche Ersparnis bei stationärer Unterbringung

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BettyB
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Häusliche Ersparnis bei stationärer Unterbringung

Beitragvon BettyB » 15.08.2018, 12:49

Hallo zusammen,

mich beschäftigt gerade die Frage, wie der Kostenbeitrag bei Unterbringung eines minderjährigen Kindes in einer stationären Unterbringung berechnet wird.
Im Gesetzestext des §92 SGB XII wird immer nur von Einkommen gesprochen und das bei einigen aufgezählten Punkten das Vermögen nicht miteinbezogen werden darf. Die Unterbringung wird aber nicht gesondert aufgezählt.
Ich wollte einfach mal hören, wie das bei euch gelaufen ist: Ist bei euch zur Errechnung der häuslichen Ersparnis nur das Einkommen herangezogen worden und musstet ihr auch jegliches Vermögen offenlegen?

Vielen Dank schon mal

LG Betty
Tochter(05), Cri-du-chat-Syndrom

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kerstinh
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Beitragvon kerstinh » 30.08.2018, 18:57

Hallo Betty
Bei uns würde das Vermögen nicht mit einbezogen. Wir haben es auch gar nicht erst im Antrag angegeben. Sobald es sich um Hilfe zur Schulbildung handelt, muss das Vermögen nicht angegeben werden.
LG Kerstin
Kerstin ('72) und Thomas ('68) mit Carolin (14.12.2006): PVL, Porenzephalie rechts mehr als links durch Hirnblutungen, schwere zentrale Koordinationsstörung, Mikrocephalus, linksbetonte Tetraspastik, Z. n. West-Syndrom, therapierefraktäre multifokale Epilepsie, Button seit 09/2009 und Julia (26.06.2009), neurogene Blasenentleerungsstörung

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Isolde
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Beitragvon Isolde » 07.09.2018, 09:42

Hallo liebe Betty,

also ich kann nur sagen - dass ich immer alle Kontoauszüge den Anträgen beilegen musste, also die von mir und die vom Kind, sofern es ein Konto hatte.

Allerdings wurde vermutlich nur vom Einkommen der Betrag gerechnet - ich kann es Dir aber nicht genau sagen.
Das kann Dir der Kostenträger aber erklären.

Es macht auch einen Unterschied, ob Ihr den Kostenträger der Jugendhilfe oder der Eingliederungshilfe habt.
Bei Der Jugendhilfe muss man viel mehr Eigenanteil bezahlen als bei der Eingliederungshilfe.

Schönen Gruß
Isolde
„Ich habe den lieben Gott in manchen Kneipen besser kennengelernt als in manchem Bibelkreis.“ Rainer Maria Schießler, Pfarrer in München St. Maximilian

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