Beihilfe aber nicht PKV Kind mit PG 3 Hilfe!!

Für beihilfeberechtigte privat krankenversicherte Beamte gelten besondere Regeln. Fragen rund um diese Themen können hier besprochen werden.

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Lea3103
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Beihilfe aber nicht PKV Kind mit PG 3 Hilfe!!

Beitragvon Lea3103 » 15.08.2018, 10:43

Hallo zusammen sorry für die Frage, aber ich kapiere es nicht.

Ich arbeite bei der Kirche und bin somit inkl meiner Kids Beihilfe berechtigt, aber nicht PKV.

Wir haben für unsere Tochter PG 3 - steht uns über die Beihilfe da Geld zu??

Ich hab mir das Merkblatt schon durch gelesen aber ich kapiere es nicht so ganz. Da steht was von Verhinderungspflege? könnte ich diese genauso abrechnen wie bei der Pflegeversicherung?

Müssten die auch Pflegegeld bezahlen?? Wir haben das damals angegeben aber bisher keinerlei Leistungen erhalten

Vielen DAnk vorab

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JohannaG
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Beitragvon JohannaG » 15.08.2018, 12:42

Hallo Lea,

äh. blöde Frage, aber: wie geht das, Beihilfe, aber nicht PKV?

Wie ist deine Tochter versichert? Bei dir? Dann müßte sie 80/20 Beihilfe/PKV versichert sein.

Oder über deinen Partner gesetzlich?
Dann zahlt die gesetzliche Versicherung, auch Pflegekasse, und die Beihilfe ist komplett raus.

Es gilt zwar, daß die Kinder grundsätzlich einen Beihilfeanspruch haben, aber zuerst werden immer die Leistungen der GKV/gesetzl Pflegekasse in Anspruch genommen. Nur wenn die GKV etwas nicht zahlt, kann unter Umständne auf Antrag etwas von der Beihilfe übernommen werden. Das sind aber ganz wenige, ausgewählte Sachen.

LG Johanna

die auch in Bayern bei der (Evangelischen) Kirche arbeitet
Johanna, *73, Morbus Bechterew;
C., (w), 11/2004, adoptiert, FASD, Bindungsstörung, lernbehindert, juvenile Polyarthritis;
J. (m) 01/2008, adoptiert, ADHS; Depressionen und ???,
M. (w) 01/2012 FG bei 23+6 SSW, Kleinwuchs, GÖR, Nahrungsmittelallergien, leichte ICP, Schielen, Weitsichtigkeit, allg Entwicklungsverzögerung

Lea3103
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Beitragvon Lea3103 » 15.08.2018, 17:42

Hallo Johanna, danke ;-) Kollegin

Also ich bin gesetzlich versichert ebenso wie mein Mann bei dem auch die Kinder versichert sind. Ich bin aber mit den Kindern zusätzlich Beihilfe über den Arbeitgeber versichert. Da gibt es einen Sondertarif für kirchliche Mitarbeiter.

Aber ich denk das es so ist, wie du zum Schluß schreibst, dass die nur einspringen, wenn die Gesetzliche nicht zahlt. Pflege hätten wir wohl zusätzlich versichern müssen, haben wir aber nicht, da wir anderweitig eine private Pflegeversicherung haben

JohannaG
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Beitragvon JohannaG » 15.08.2018, 21:11

Hallo Lea,

bei der Beihilfe kannst du gar nichts versichern. Das ist eine staatliche, oder in dem Fall kirchliche Fürsorgeleistung, die dann einspringt, wenn niemand anders zahlt.

Bei uns ist es so: Ich selber bin Beihilfe/PKV, meine Kinder sind bei ihrem Vater gesetzlich mitversichert. Theoretisch hätten die Kinder Beihilfeanspruch, da sie aber gesetzlich versichert sind, greift das NUR, wenn es etwas gibt, was die Beihilfe zahlen würde, die GKV aber nicht. Da sich die Beihilfe aber am Leistungskatalog der GKV orientiert, tritt das praktisch nie ein.

Für deine Tochter ist damit also die GKV zuständig, und Ende aus....

Liebe Grüße!

Johanna
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