Darmsanierung nach Antibiotikum (1 Jahr)

Hier könnt ihr Fragen rund ums Thema Ernährung stellen. Usern, deren Kinder über eine Sonde ernährt werden, möchten wir hier ebenfalls eine kleine Austauschplattform bieten.

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TimsMama2009
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Darmsanierung nach Antibiotikum (1 Jahr)

Beitragvon TimsMama2009 » 10.08.2018, 19:12

Hallo ihr Lieben,
Tim hat jetzt ein Jahr Dauerantibiose hinter sich und ich möchte nun für die kommende Erkältungszeit sein Immunsystem etwas stabiler machen.

Wie kann ich eine Darmsanierung angehen (muss über PEG verabreichbar sein)? Kann ich trotzdem/währenddessen Movicol geben?

Womit lässt sich das Immunsystem im Anschluss am besten stärken?

Hab jetzt von vielen Produkten sowohl für das eine, als auch für das andere gelesen - aber was würdet ihr empfehlen?

Danke und liebe Grüße
Nicole
Grüße von Nicole (*72) und Tim (*09), Lissenzephalie, Balkenagenesie, Erweiterung der Seitenventrikel, seit Febr. 2010 West-Syndrom (nicht anfallsfrei mit auffälligem EEG) und seit Nov. 2013 PEG - kann nicht sprechen, nicht laufen, nicht sitzen, nicht krabbeln - ABER unser Li-La-Launebär
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Beitragvon Juler » 10.08.2018, 19:27

Hey Nicole,

Ich weiß nicht genau inwiefern das realisierbar ist über die PEG, aber ich setze im Winter auf Orthomol immun (zum Auflösen) und Zink.

Liebe Grüße,

Juler
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Beitragvon Anne81 » 10.08.2018, 19:52

Ich schwöre auf colostrum von der Kuh (bio Qualität), Aloe Vera Saft und als Tipp vom Kinderhospiz auf manuka Honig 400+

Ullaskids
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Beitragvon Ullaskids » 10.08.2018, 20:23

Hallo,
nach Antibiose (allerdings hatte ich das nie auf Dauer, nur die normalen 5-7 Tage) esse ich immer viel Joghurt, um mit den enthaltenen Milchsäurebakterien die Darmflora zu unterstützen.
Orthomol Immun ist gut, um Defizite bei Vitaminen, Spurenelementen etc. auszugleichen. Allerdings weiß ich nicht, ob hier durch eine Dauerantibiose überhaupt Defizite entstehen? Jedenfalls gibt es das auch in Form eines zähflüssigen Safts, ähnlich einem Smoothie.
Viele Grüße,
Ulla mit Tochter (15): Gendefekt, Epilepsie, Skoliose etc.

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Beitragvon Angela77 » 10.08.2018, 20:36

Hallo,
unsere KiÄ empfiehlt:
Culturelle for Kids ... Kapseln lassen sich öffnen.
Liebe Grüße
Angie
Bene (2008): regressiver Autismus, schwerste expressive Sprachentwicklungsstörung (bei sehr gutem Sprachverständnis!), Bildung von Casiomorphin und Gliadorphin
Vorstellung plus Diäteffekte:
http://www.REHAkids.de/phpBB2/ftopic73493.html

Primär nächtliche Epilepsie im motorischen Sprachzentrum (leider erst erkannt im März 2015!!!)

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Beitragvon JanaSnow » 10.08.2018, 20:44

Hallo,

unsere Tochter hat bereits mehrfach von der Klinik Infloran bekommen und auch für zu Hause verschrieben bekommen. Man kann die Kapseln öffnen und sie hat es auch unter der Gabe von Movicol genommen. Wir haben bislang gute Erfahrungen damit gemacht. (Allerdings nie per PEG gegeben. Immer per Nasen-Magensonde oder oral). Und ich weiß nicht ob es bei Epilepsie was zu berücksichtigen gibt.

Unsere Apotheke besorgt uns das immer aus dem Ausland. Ist etwas aufwändiger. Aber unsere Klinikärzte sagen, da sei nicht so viel beigemischt wie bei den Produkten, die man hier bekommt.

LG
Jana

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Beitragvon Rita2 » 10.08.2018, 20:48

Hallo,

da bei uns die ganze Familie chronische Borreliose hat, haben wir Erfahrung mit langen Antibiosen.

Mein Mann schwört für die Darmsanierung auf Mutaflor. Das gibt es auch als Suspension.

Ich bevorzuge Omniflora N. Das sind Hartkapseln, die aber geöffnet werden dürfen. Drinnen sind kleine Kügelchen die man in Brei oder Saft geben darf.

LG
Rita
Rita mit Sohn *Dezember 1995, ohne Diagnose,
cerebrale Koordinations- und Tonusregulationsstörung mit Zehenspitzengang, kognitive und sprachliche Entwicklungsstörung, süßer Bengel

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Beitragvon Leela » 10.08.2018, 23:00

Hallo,
Sauerkraut hilft auch. Sauerkrautsaft bekommt man in der Drogerie (auch BIO).
LG
Sohn geb. Juni 2013 (5 Wochen zu früh, nach vorz. Blasensprung), Hirnblutung.
leicht entwicklungsverzögert
V.a. NF1 (cal)

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Beitragvon jonasb » 11.08.2018, 11:37

Hallo,
manuka Honig sollte man nur geben, wenn das Kind erkältet ist.#
Dauerhaft soll das nicht gut sein.
VG, Jonas mit Söhnchen:Periventr'ikuläre Leukomalazie, ICP, Z.n. West-Syndrom mit BNS, Button, Resektion links Parietal, Entwicklungsstörung, Epilepsie... ein heller Stern am Himmel sei 30. Dezember 2018
Vorstellung

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Beitragvon NicoleL » 11.08.2018, 11:38

Hallo Nicole,

es gibt unzählige Produkte zum Darmaufbau bzw. Sanierung, und ich glaube, dass davon die meisten auch sehr gut sind.
Wir hatten in der Vergangenheit Influran, Mutaflor, Bactoflor etc.

Seit 2 Jahren sondieren wir Felix ab dem Herbst bis ins Frühjahr hinein täglich Rinderbrühe. Unsere TCM Ärztin hat uns das empfohlen (Brühe sollte traditionell gekocht werden).
Seit dieser Zeit hat Felix kaum noch Infekte... Es ist natürlich schwieirg zu sagen ob es an der Brühe liegt oder aber ob sein Gesundheitszustand sich generell so stabilisiert hat.

Seit der Brühe ist er aber wesentllich kräftiger geworden, was zu ihrer Aussage passen würde, dass die Rinderbrühe die Lebensgeister weckt und von innen kräftigt und stärkt.

LG
Nicole
Nicole 05/75 u. Udo 12/71 mit Katharina 11/04 Bronchialasthma u. Felix 03/07 Deletion am Chromosom 7, ASD1, Analatresie, Hypospadie, Lippenspalte, Nystagmus, Gastrotube, unser kleiner, süßer Terrorist ;-)
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Ich bin im Frieden wo ich bin.


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