Finanzamt: Formulierung für eine Dauerverordnung

In dieser Kategorie geht es um rechtliche Dinge, Fragen zur Krankenversicherung, Pflegegeld etc.

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marie-theresia
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Beitragvon marie-theresia » 01.08.2018, 15:05

@IlonaN

Nein, Haus- und Kinderarzt

Mir ist nicht so ganz klar, warum das Gesundheitsamt für Privatpersonen sowas ausstellen sollte oder würde?

Gruß
m-t
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kati543
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Beitragvon kati543 » 01.08.2018, 22:28

Hallo Marie-Theresia,
weil das Gesundheitsamt eben nicht dein Hausarzt ist, sondern eine Behörde. Sie erstellt keine Gefälligkeitsgutachten, die eben bei Hausärzten zu befürchten sind. Aus dem Grund fordert das das Finanzamt ein.
Wie gesagt, ich war WEGEN BESCHEINIGUNGEN FÜR DAS FINANZAMT schon und die wurden ausgestellt. Du musst eben von deinem Arzt die entsprechenden Gutachten und Diagnosen mitbringen. Das musst du auch nur einmal machen und nicht jedes Jahr wieder. Da steht dann einfach auf dem Gutachten drauf dass das dringend medizinisch notwendig ist und fertig.
Warum soll das Gesundheitsamt das machen - naja, wenn das Finanzamt das verlangt, kann sich das Gesundheitsamt ja wohl kaum weigern. Aber klar kostet es Geld.
LG
Katrin
Katrin (Epilepsie)
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D. (geistige Behinderung, Frühk. Autismus, Epilepsie, Esstörung, Trigonoceph., Hypertonie, Opticushypoplasie, Amblyopie, Mikrodeletion 3p26.3, Vd. Valproatembryopathie, Z.n. Schädelbasisfraktur)

Kaja
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Beitragvon Kaja » 01.08.2018, 22:52

Hallo,

marie-theresia hat geschrieben:Mir ist nicht so ganz klar, warum das Gesundheitsamt für Privatpersonen sowas ausstellen sollte oder würde

https://www.gesetze-im-internet.de/estdv_1955/__64.html

Die zuständigen Gesundheitsbehörden haben auf Verlangen des Steuerpflichtigen die für steuerliche Zwecke erforderlichen Gesundheitszeugnisse, Gutachten oder Bescheinigungen auszustellen.

marie-theresia hat geschrieben:Genau das wurde nicht anerkannt. Auch Schreiben von Fachärzten nicht. Deswegen hin ich so am hampeln.

Die EStR sind verbindliche Verwaltungsanweisungen für die Finanzämter. Daran muss sich jeder Sachbearbeiter halten. Wenn du die Unterlagen rechtsverordnungsgetreu eingereicht hast, kannst du auf die EStR verweisen und darauf hinweisen, dass eine Verordnung mit der entsprechenden Erläuterung des Arztes ausreichend ist.

Viele Grüße Kaja

marie-theresia
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Beitragvon marie-theresia » 02.08.2018, 09:08

Danke Euch,
so langsam werden mir die Zusammenhänge klar.

Da ich die Jahre vorher keine Probleme mit den Dauermedikamenten hatte, war ich jetzt wirklich auf Spurensuche, wie das alles zusammenhängt.

Ich werde mal beim Gesundheitsamt nachfragen.

Danke Euch allen für die Hilfe
M-T
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