Betreuungs-/ Entlastungsleistung nur im häuslichen Umfeld?

In dieser Kategorie geht es um rechtliche Dinge, Fragen zur Krankenversicherung, Pflegegeld etc.

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shone
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Beitragvon shone » 02.08.2018, 11:26

Hallo Rosi,
nein der Kasse geht es nicht um die Stunden, es geht um den ORT.
Sie will anteiliges Pflegegeld für 2 Std zahlen, wenn die Meldeadresse im Saarland, nicht jedoch wenn es in Hessen ist.
Unklar ist, wessen Meldeadresse, weil ich dazu 2 verschiednen Aussagen habe und noch keine Antwort auf meine Frage dazu bekommen habe.
liebe Grüße Inci
(http://www.inci-auth.de - Mama von Dennis, geboren 28.01.1999;
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Beitragvon Isolde » 02.08.2018, 11:56

Hallo Inci,

ohho - also Dennis ist nicht tageweise bei Euch, sondern nur stundenweise?
Ich ging jetzt bei meinem Schreiben davon aus, dass es sich um tageweise handelt, z.B. ein ganzes Wochenende.
Dann wären es 3 Tage anteiliges Pflegegeld - unabhängig vom Wohnsitz.

Bei Euch ginge es dann um stundenweise, z.B. sonntags für 4 Stunden.

Gut, da muss ich evtl. passen - wobei ich mir auch hier nicht vorstellen kann, wenn die Kasse tatsächlich für Dich als Mutter Pflegegeld anteilig auf die Stunde zahlen will, weswegen das etwas mit dem Wohnsitz zu tun haben soll.
Es kann doch dem Heim egal sein, wo Du in der Zeit mit Dennis bist.
Fakt wäre - Dennis ist in dieser Zeit nicht in der Einrichtung und die Einrichtung bestätigt Dir, wie viele Stunden er nicht in der Einrichtung war und darauf wäre das Pflegegeld anteilig zu entrichten.

Wie könnte man Dir in dieser Frage weiterhelfen? - hmmm..... :think:

Daher nochmal die Frage an Dich, zum besseren Verständnis,
geht es Dir um diese stundenweise Abwesenheit oder um ganze Tage (also über Nacht)?

Liebe Grüße Isolde
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Beitragvon Isolde » 02.08.2018, 12:13

PS: Ich habe jetzt mal quergegoogelt, zu Pflegegeldleistungen und Wohnsitz.

Da wird mir nur angezeigt, dass es Regelungen im europäischen und außereuropäischen Raum gibt.
Noch gehört das Saarland zu Deutschland :lol: und somit zu Europa.
Personen im europäischen Ausland erhalten auch das Pflegegeld.

Ich habe allerdings auch nichts gelesen zu einer stundenweise Pflegedienstleistung, außer der Verhinderungspflege, aber die kann für Euch ja nicht in Frage kommen, es sei denn eine Freundin oder ein Freund von Dir würde an Deiner Stelle Pflege und Betreuung übernehmen.

Ich schaue aber mal weiter - vielleicht fällt mir noch jemand ein, den man fragen kann.

Liebe Grüße
Isolde
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Beitragvon shone » 02.08.2018, 13:12

Danke, liebe Isolde, das ist sehr lieb, dass du mir da behilflich bist.... denn mich stresst das gerade sehr.

Also wegen der anteiligen Stunden Pflegegeld : bisher haben wir immer anteiliges Pflegegeld erhalten und zwar aufgrund der Abwesenheitsliste die vom Wohnheim ausgefüllt wurde. Und da wurde jeder Tag -an welchem Dennis abwesend im Wohnheim war (egal mit wieviel Stunden wir die Betreuung geleistet hatten, und egal wo das war) - mit Euro 30,-/Tag veranschlagt.

Ich fand das zwar seltsam dass es pauschal geregelt ist, aber naja, habe das dann eben so bei mir vermerkt. Also egal WO und egal WIE LANGE, wir bekamen für Dennis 30,-/Tag anteiliges Pflegegeld, als Nachweis mit dem Abwesend Zettel....

Das mit eventueller Verhinderungspflege haben wir dann logischerweise nur in Anspruch genommen, wenn Dennis bei uns Zuhause war über mehrere Tage und ich zwischendrin Arztbesuche oder so hatte - eben ganz normal Verhinderungspflege ..

liebe Grüße Inci
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Beitragvon Isolde » 02.08.2018, 13:28

Hallo Inci,

hat Dennis Pflegegrad 5?

Schönen Gruß
Isolde,
die immer noch nicht fündig geworden ist, nach einer anderen Aussage als ich oben schon geschrieben habe, dass der Wohnsitz (außer wenn im Ausland) keine Rolle spielt. Ich schaue weiter und frage mal meine bessere Hälfte, die kennt sich auch einwenig aus.
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Beitragvon Rosi vD » 02.08.2018, 14:30

Hallo ,

(und wir ihn 4 Stunden bei uns haben und alle pflegerischen Tätigkeiten ausüben), oder ob wir ihn 4 Stunden vom Wohnheim abholen und er nicht bei uns zu Hause im HAUS, sondern in unserem "mobilen Zuhause" oder mit uns bei Freunden in einem Zuhause ist (und wir ihn 4 Stunden bei uns haben und alle pflegerischen Tätigkeiten ausüben)


Das ist faktisch ein Besuch ,keine "Pflege im häuslichen Umfeld".

Vermutlich rechnet das Heim auch den ganzen Tag mit der Pflegekasse ab=24Std (zumindest ist das bei uns so ,dass man bei Ûbernachtung den vollen Tagessatz zu entrichten hat...das Personal, Infrastruktur etc muss ja auch vorgehalten werden)

Der Junge ist also nicht abgemeldet=aus dem Tagesplan des Heimes raus für den Tag/Tage zu Haus .
Sondern nur "für einige Stunden" z.b ein Eis essen ,mit den Eltern in den Zoo oder bei den Eltern im Wohnmobil zum Karten spielen.(und hat sich dafür in den Abwesenheitsplan eingetragen)
Analog zu einem Kinobesuch mit Freunden ...

Grüsse,
Rosi

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Beitragvon IlonaN » 02.08.2018, 14:52

ich bin der Meinung irgendwo gelesen zu haben das die Abwesenheit aus der Einrichtung mindestens 8 h betragen muß, finde es aber gerade nicht,
Ich 1961 Ösophagusatresie
Großfamilie mit leibl.Kindern/Ado-Kind und Pflegekindern mit FASD, ADHS, Autismus, Bindungsstörung mit Enthemmung ,Asthma, Neurodermitis u.v.m.

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Beitragvon shone » 02.08.2018, 15:39

Danke Isolde und danke Rosi,
ich bin auch noch weiter am recherchieren....

Rosi, ich finde es halt nur seltsam, dass wir 30 Minuten bei uns Zuhause in Hessen als vollen Tag erstattet bekommen, aber 8 Std bei Dennis im Saarland oder wenn wir nach Baden Württemberg fahren, dann wird nichts erstattet....

Zu deiner Frage Isolde: Dennis hat Pflegestufe 5 mit eingeschränkter Alltagskompetenz;
Zu deiner Info, Ilona: bei Verhinderungspflege darf es max. 8 Std sein, meinst du das?

LG Inci
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Beitragvon joris » 02.08.2018, 18:27

Hallo Inci,

eine anwaltliche Beratung muss nicht teuer sein, du kannst, bei geringem Einkommen, eine Beratungshilfe (Amtsgericht) in Anspruch nehmen.
Eine kostenlose Ersteinschätzung bieten einige Anwälte auch an, einfach mal nachfragen.

Viel Erfolg,
Joris

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Beitragvon shone » 02.08.2018, 19:52

Hallo joris,
vielen dank für deine Nachricht. Ich hatte da leider bisher andere und sogar schlechte Erfahrungen gemacht. Für die letzte Beratung bei einem Anwalt von 20 Minuten wegen Dennis SBA, musste ich über 200,- bezahlen....
Das mit der Beratungshilfe bekomme ich beim Amtsgericht? Das wäre eine gute Idee, das hatte ich damals nicht gewusst.
liebe Grüße Inci
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