Betreuung

Unsere Kinder werden älter, verlassen die Schule und auch oft das Elternhaus. Wie sehen die Perspektiven für behinderte Jugendliche und junge Erwachsene aus? Wo können sie arbeiten? Wo finden sie geeignete Wohnformen? Hier können sich Eltern austauschen und informieren!

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KathrinS
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Beitragvon KathrinS » 27.07.2018, 20:10

Hallo, danke für die Antworten!

es ist dann wahrscheinlich auch nicht die richtige Idee mit einem zusätzlichen Betreuer..war eher so eine Überlegung.
Momentan schaffen wir alles noch, da wir zu zweit sind. Leider sehen wir für das sogenannte eigentliche Problem (Tagesstruktur) keine Lösung. ..ist ganz schwierig..extrem reizoffen
wekstattfähig ist er nicht., hat nachts Probleme usw. früh kommt er ewig nicht vorwärts wegen Zwängen, Neuroleptika waren nicht lange gut..wir sind echt ratlos. Bis letztes Jahr war ich noch arbeiten, nun geht nichts mehr. Das kann kein Dauerzustand sein, klar, aber wie wir da herausfinden wissen wir momentan noch nicht..Daher muss man vielleicht einen Notfallplan machen.

LG Kathrin



LG Kathrin
Sohn mit Diagnose frühkindlicher Autismus

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Jörg75
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Beitragvon Jörg75 » 27.07.2018, 20:54

Moin,
KathrinS hat geschrieben:Leider sehen wir für das sogenannte eigentliche Problem (Tagesstruktur) keine Lösung. ..ist ganz schwierig..extrem reizoffen
wekstattfähig ist er nicht., hat nachts Probleme usw. früh kommt er ewig nicht vorwärts wegen Zwängen, Neuroleptika waren nicht lange gut..wir sind echt ratlos.

DAS Problem hat aber mal so gar nichts mit einer rechtlichen Betreuung zu tun. Da kann euch ein externer gerichtlich bestellter rechtlicher Betreuer garf nicht bei helfen.

Gruß
Jörg
K., *2013, Extremfrühchen (27. +3 SSW), ICP, GdB 100 G aG H B, PS II+/ PG 4
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Beitragvon Michaela44 » 28.07.2018, 09:43

KathrinS hat geschrieben:Hallo, danke für die Antworten!

es ist dann wahrscheinlich auch nicht die richtige Idee mit einem zusätzlichen Betreuer..war eher so eine Überlegung.
Momentan schaffen wir alles noch, da wir zu zweit sind. Leider sehen wir für das sogenannte eigentliche Problem (Tagesstruktur) keine Lösung. ..ist ganz schwierig..extrem reizoffen
wekstattfähig ist er nicht., hat nachts Probleme usw. früh kommt er ewig nicht vorwärts wegen Zwängen, Neuroleptika waren nicht lange gut..wir sind echt ratlos. Bis letztes Jahr war ich noch arbeiten, nun geht nichts mehr. Das kann kein Dauerzustand sein, klar, aber wie wir da herausfinden wissen wir momentan noch nicht..Daher muss man vielleicht einen Notfallplan machen.

LG Kathrin


Mein Sohn hatte sehr ähnliche Probleme. Nach einem Klinikaufenthalt wohnt er nun in einer heilpädagogischen Wohngruppe. Innerhalb kürzester Zeit in der Klinik waren die Zwänge auf ein Minimum reduziert, der Tag-Nachtrythmus normalisiert, wurde er selbständiger, nahm an Gruppentherapien teil und verbrachte Freizeit mit den anderen Jugendlichen, ist fröhlich usw. Vieles hätte ich nicht für möglich gehalten. Neben der festen Struktur ist ein Neuanfang manchmal gut. Die Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen, aber sie war genau richtig
Asperger Autistin
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Beitragvon Lily343 » 28.07.2018, 10:19

Hallo Kathrin,
ich denke nicht, dass eine zusätzliche rechtliche Betreuung bei euch Sinn macht. Ich gehe mal davon aus, dass euer Sohn einen Pflegegrad hat. Dann kommt bei gerichtlichen Terminen doch eher eine Verhinderungspflege in Betracht (oder täusche ich mich da?). Es giebt übrigens auch tagesstrurierende Maßnamen, für Menschen mit Behinderung, die nicht in der Lage sind in einer WfbM zu arbeiten. Diese laufen über die Eingliederungshilfe. Vielleicht solltet ihr euch darüber mal informieren. Das ist in der Regel eine ambulante Hilfe, die nach Hause kommt.
Ich hoffe ihr findet schnell eine gute und entlastende Lösung!
LG Lily


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