Nachteilsausgleich wird nicht beachtet

Hier könnt ihr euch rund ums Thema Autismus austauschen.

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rena99
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Beitragvon rena99 » 09.01.2019, 15:01

toto35 hat geschrieben:Heike nimmt nichts an,...


Ach, ich weiß nicht. Sie liest ja, was wir schreiben. Ich gebe da die Hoffnung nicht auf....
Rena mit Tochter (V.a. Autismusspektrumsstörung, Zwangsstörung)
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toto35
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Beitragvon toto35 » 09.01.2019, 16:20

rena99 hat geschrieben:
toto35 hat geschrieben:Heike nimmt nichts an,...


Ach, ich weiß nicht. Sie liest ja, was wir schreiben. Ich gebe da die Hoffnung nicht auf....


Hallo Rena,

ich habe so das Gefüh,l dass Heike diesen Thread nur benutzt für mal wieder aufzuschreiben, was irgendwie irgendwo falsch gelaufen ist, vielleicht in der Hoffnung von uns Zustimmung zu bekommen, oder für was auch immer.

Um objektive Meinungen unsererseits geht es ihr in keinster Weise. Aber du hast Recht, die Hoffnung stirbt zuletzt...
LG

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HeikeLeo
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Beitragvon HeikeLeo » 09.01.2019, 17:59

rena99 hat geschrieben:Die zweite Frage ist , wie man dann damit umgeht. Was ihr gemacht habt, gibt dem ganzen eine Gewichtung, die ich persönlich zu hoch finde. Ich wäre da unaufgeregter mit umgegangen. Das heißt nicht, dass ich das Verhalten der Lehrerin als richtig dargestellt hätte. Sondern mir wäre wichtig gewesen, meiner Tochter einen Umgang damit zu ermöglichen, der ihr eigene Auswege zeigt. Denn so eine heftige körperliche Reaktion ist für deinen Sohn doch total unangenehm.


Wie sich jetzt zeigt, war es eine heftige allergische Reaktion, die erst gaaaanz langsam abklingt. Die Kinderärztin hat große Erfahrung und hat es richtig eingeschätzt. Es war keine psychosomatische Reaktion!!!!

Jedes Mal, wenn mein Mann einen Asthmaanfall hat, spürt er die Nachwirkungen noch ein halbes Jahr lang. Wir werden jetzt herausfinden, was genau Sohn da aufgedrängt wurde, damit er das in Zukunft formaler ablehnen kann. So gesehen, ist Autismus ein protektiver Faktor bei allergischen Reaktionen - bei Allergikern ist Mäkeligkeit beim Essen überlebensnotwendig. Die Großmutter meines Mannes ist immerhin an einem Asthmaanfall gestorben. Und, nein, Asthma ist nicht psychosomatisch - Mann kann genau demonstrieren, was Reaktionen auslöst. Das ist dann in gewissem Umfang auch dosisabhängig.
Wir werden jetzt noch zusätzlich zu den bisherigen autistischen Besonderheiten noch die Nachwirkungen der allergischen Reaktion tragen müssen.

In der Klasse Sohns ist auch ein Kind mit Glutensensitivität. Die Mutter sehe ich auch öfters bei der Schule. In den ersten beiden Klassen, durfte ihr Sohn beim Sitzkreis auf einem Stuhl sitzen. Durch unachtsames Reinkrümeln war er immer wieder in die Zöliakie reingerutscht. Das erhöhte Sitzen war ein Nachteilsausgleich/Schutz. Bei der jetzigen Lehrerin gibt es das auch nicht mehr.... Sie kommt jetzt öfters....

Allergische Reaktionen sind kein Spaß! Da ist Achtsamkeit wirklich notwendig. Eigentlich hätten sie in der Schule auch den Notarzt rufen können. Aber es hat ja auch so gereicht.
Ich habe die Situation offenbar nicht ausreichend dramatisch geschildert.

ReginaRegenbogen hat geschrieben:Ungerechtigkeiten werden auch (oder gerade) unseren Kindern immer wieder im Leben begegnen.

Das schon, aber er HAT SICH GEWEHRT. Bei dieser Lehrerin reicht das aber nicht. Und jetzt muss er erst einmal wieder auf die Beine kommen. Wir hatten gestern noch einen schrecklichen Tag, eine sehr lange anstrengende Nacht und heute ist auch nicht gut. Was glaubt Ihr, warum inzwischen die Inhaltsbestandteile bei verpackter Ware deklariert werden müssen? Er fühlt absolut richtig und ist richtigerweise sehr misstrauisch. Bisher konnten auch ALLE in seinem Umfeld damit umgehen. Ich denke deshalb nicht, dass ER da etwas ändern muss. Wir müssen gemeinsam einen Weg finden, wie er dieser Frau noch besser ausweichen kann.

toto35 hat geschrieben:diesen Thread nur benutzt für mal wieder aufzuschreiben, was irgendwie irgendwo falsch gelaufen ist

Genau erfasst! Öffentliche Dokumentation. Schön anonymisiert. Oder erkennst Du Dich etwa in der Lehrerin? Passt aber nicht mit Deiner Signatur zusammen - kannst also ganz beruhigt sein. Du bist nicht gemeint. Immerhin heißt der Titel ja auch: "Nachteilsausgleich wird nicht beachtet". Wenn ich hätte schreiben wollen, was alles so toll läuft, dann hätte ich den Titel gewählt "Hurra: Nachteilsausgleich".
Und dann können sich auch alle freuen, bei denen es besser läuft. Diese Lehrerin ist ein besonders problematisches Exemplar. Und wir sind nicht die ersten Kind/Eltern, die leiden. Ich fürchte, wir werden auch nicht die letzten gewesen sein.

Und ich bekomme auch jede Menge Zuspruch. Meistens über PN. Und das sind z.T. Leute, die das zuständige Schulamt kennen. Hier läuft es leider wirklich nicht so, wie es sollte. Es klafft eine riesige Schere zwischen (gesetzlichem)Anspruch und Wirklichkeit. Herr Wocken hat das mit klaren Zahlen belegt. Ich verlinke den Artikel nochmal, besonders für die, die ihre "objektiven" Meinungen nicht genug gewürdigt sehen.

https://bildungsklick.de/schule/meldung/das-scheitern-der-pseudo-inklusion/

Liebe Grüße
Heike

rena99
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Beitragvon rena99 » 10.01.2019, 10:52

rena99 hat geschrieben:Die Situation vor Ort kann ich natürlich nicht beurteilen.


Hallo Heike,

ich zitier mich da mal selber.

Wenn es sich als allergische Reaktion herausgestellt hat, dann ist das eine entsprechend Ernst zu nehmende Erkrankung. Es liegt mir fern, so etwas zu bagatellisieren.

Trotzdem bleibe ich bei meiner allgemeinen Darstellung, dass man durch eigene Aufgeregtheit psychosomatische Reaktionen fördert. Und das ein eigenes unaufgeregtes Umgehen mit schwierigen Situationen für autistische Kinder sinnvoll ist.

Ich kann im Netz praktisch keine Infos über Nebenwirkungen der Färbetabletten finden. Insofern konnte die Lehrerin das nicht ahnen. Ob man den Notarzt hätte rufen müssen, kann ich von hier aus auch nicht beurteilen. Aber es ist sicherlich ein Unterschied, ob akute Atemnot herrscht oder sich ein Kind übergibt und über Übelkeit klagt. Ob man da eine allergische Reaktion vermuten muss? Die Schule hat euch ja schließlich doch angerufen.

Gruß
Rena
Rena mit Tochter (V.a. Autismusspektrumsstörung, Zwangsstörung)

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Beitragvon toto35 » 10.01.2019, 12:59

HeikeLeo hat geschrieben:
rena99 hat geschrieben:Die zweite Frage ist , wie man dann damit umgeht. Was ihr gemacht habt, gibt dem ganzen eine Gewichtung, die ich persönlich zu hoch finde. Ich wäre da unaufgeregter mit umgegangen. Das heißt nicht, dass ich das Verhalten der Lehrerin als richtig dargestellt hätte. Sondern mir wäre wichtig gewesen, meiner Tochter einen Umgang damit zu ermöglichen, der ihr eigene Auswege zeigt. Denn so eine heftige körperliche Reaktion ist für deinen Sohn doch total unangenehm.


Wie sich jetzt zeigt, war es eine heftige allergische Reaktion, die erst gaaaanz langsam abklingt. Die Kinderärztin hat große Erfahrung und hat es richtig eingeschätzt. Es war keine psychosomatische Reaktion!!!!

Jedes Mal, wenn mein Mann einen Asthmaanfall hat, spürt er die Nachwirkungen noch ein halbes Jahr lang. Wir werden jetzt herausfinden, was genau Sohn da aufgedrängt wurde, damit er das in Zukunft formaler ablehnen kann. So gesehen, ist Autismus ein protektiver Faktor bei allergischen Reaktionen - bei Allergikern ist Mäkeligkeit beim Essen überlebensnotwendig. Die Großmutter meines Mannes ist immerhin an einem Asthmaanfall gestorben. Und, nein, Asthma ist nicht psychosomatisch - Mann kann genau demonstrieren, was Reaktionen auslöst. Das ist dann in gewissem Umfang auch dosisabhängig.
Wir werden jetzt noch zusätzlich zu den bisherigen autistischen Besonderheiten noch die Nachwirkungen der allergischen Reaktion tragen müssen.

In der Klasse Sohns ist auch ein Kind mit Glutensensitivität. Die Mutter sehe ich auch öfters bei der Schule. In den ersten beiden Klassen, durfte ihr Sohn beim Sitzkreis auf einem Stuhl sitzen. Durch unachtsames Reinkrümeln war er immer wieder in die Zöliakie reingerutscht. Das erhöhte Sitzen war ein Nachteilsausgleich/Schutz. Bei der jetzigen Lehrerin gibt es das auch nicht mehr.... Sie kommt jetzt öfters....

Allergische Reaktionen sind kein Spaß! Da ist Achtsamkeit wirklich notwendig. Eigentlich hätten sie in der Schule auch den Notarzt rufen können. Aber es hat ja auch so gereicht.
Ich habe die Situation offenbar nicht ausreichend dramatisch geschildert.

ReginaRegenbogen hat geschrieben:Ungerechtigkeiten werden auch (oder gerade) unseren Kindern immer wieder im Leben begegnen.

Das schon, aber er HAT SICH GEWEHRT. Bei dieser Lehrerin reicht das aber nicht. Und jetzt muss er erst einmal wieder auf die Beine kommen. Wir hatten gestern noch einen schrecklichen Tag, eine sehr lange anstrengende Nacht und heute ist auch nicht gut. Was glaubt Ihr, warum inzwischen die Inhaltsbestandteile bei verpackter Ware deklariert werden müssen? Er fühlt absolut richtig und ist richtigerweise sehr misstrauisch. Bisher konnten auch ALLE in seinem Umfeld damit umgehen. Ich denke deshalb nicht, dass ER da etwas ändern muss. Wir müssen gemeinsam einen Weg finden, wie er dieser Frau noch besser ausweichen kann.

toto35 hat geschrieben:diesen Thread nur benutzt für mal wieder aufzuschreiben, was irgendwie irgendwo falsch gelaufen ist

Genau erfasst! Öffentliche Dokumentation. Schön anonymisiert. Oder erkennst Du Dich etwa in der Lehrerin? Passt aber nicht mit Deiner Signatur zusammen - kannst also ganz beruhigt sein. Du bist nicht gemeint. Immerhin heißt der Titel ja auch: "Nachteilsausgleich wird nicht beachtet". Wenn ich hätte schreiben wollen, was alles so toll läuft, dann hätte ich den Titel gewählt "Hurra: Nachteilsausgleich".
Und dann können sich auch alle freuen, bei denen es besser läuft. Diese Lehrerin ist ein besonders problematisches Exemplar. Und wir sind nicht die ersten Kind/Eltern, die leiden. Ich fürchte, wir werden auch nicht die letzten gewesen sein.

Und ich bekomme auch jede Menge Zuspruch. Meistens über PN. Und das sind z.T. Leute, die das zuständige Schulamt kennen. Hier läuft es leider wirklich nicht so, wie es sollte. Es klafft eine riesige Schere zwischen (gesetzlichem)Anspruch und Wirklichkeit. Herr Wocken hat das mit klaren Zahlen belegt. Ich verlinke den Artikel nochmal, besonders für die, die ihre "objektiven" Meinungen nicht genug gewürdigt sehen.

https://bildungsklick.de/schule/meldung/das-scheitern-der-pseudo-inklusion/

Liebe Grüße
Heike


Warum greifst du mich persönlich an???? Auch ich bin nicht dabei - auch ich kann nur auf das reagieren was du schreibst- was mir - auch- missfällt ist die Art wie du schreibst. Mal ganz von dem Problem an sich abgesehen. Und so sehr anonymisiert wie du hier beschreibst finde ich es nicht. Dein kompletter Thread und auch deine unzähligen Downloads sind alles andere als anonym.
Aber egal, ich kann mir schon vorstellen, dass nicht alles gut läuft- sicherlich auch mit Fehlern seitens der Schule und Schulamt- du hast hier viele Tipps bekommen- ich bin hier raus.

Ich wünsche deinem Sohn alles Gute.
LG

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AnnalenaO
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Beitragvon AnnalenaO » 10.01.2019, 19:31

Hallo Heike!
Wegen der Anonymisierung: guck nochmal die von dir eingestellten Unterlagen durch. Einmal ist der Name deines Sohnes nicht anonymisiert und einmal der Name der Schule.
Ist denn eigentlich in der Schule bekannt dass dein Sohn Allergiker ist und wogegen er allergisch ist? Eine Allergie gegen Inhaltsstoffe der Zahnfärbetabletten zu haben ist wirklich so unwahrscheinlich, dass die Lehrerin das nicht mit eingerechnet hat wundert mich jetzt nicht. Die bestehen aus Sachsrose und Lebensmittelfarbe. Es gab mal welche die einen Jodhaltigen Inhaltsstoff hatten der Allergien auslösen kann, die werden aber heute eigentlich nicht mehr benutzt (mein Mann ist Zahnarzt daher kenne ich mich da ein bisschen aus). Im Prinzip ist es so dass jemand der auf diese Zahnfärbung allergisch reagiert such auf Gummibärchen und ähnlich herkömmliche Lebensmittel allergisch reagieren müsste. Typische Allergene sind jedenfalls nicht enthalten. Dass dein Sohn die nun nicht vertragen hat ist wirklich ein blöder Zufall, das kann man meiner Meinung nach jetzt nicht unbedingt der Lehrerin ankreiden.
Wohl aber dass sie deinen Sohn gedrängt hat die zu nehmen. Das verstehe ich wirklich nicht warum sie das gemacht hat. Das finde ich auch ganz falsch. Gerade wegen dem Autismus, also mein Sohn könnte durchaus Panik wegen solchen Tabletten bekommen wenn seine Zähne plötzlich so verfärbt sind. Das war schon rücksichtslos von der Lehrerin.
Liebe Grüsse, AnnalenaO
Sohn 5/2009 Asperger Syndrom
Tochter 10/2012 Topfit

HeikeLeo
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Beitragvon HeikeLeo » 17.01.2019, 12:10

Heute habe ich vom Bundesverband ein Erinnermich zugeschickt bekommen. Ich stelle es mal hier rein, für diejenigen, die es interessieren sollte.

Liebe Grüße
Heike

Die aktuelle Umfrage von Autismus Deutschland e.V. zur Bildungsteilhabe von Schülerinnen und Schülern mit Autismus in Deutschland läuft noch bis zum 31. Januar 2019. Falls Sie bisher noch nicht teilgenommen haben, finden Sie hier den Link:

https://www.autismus.de/detailseite/umf ... ismus.html

Senem
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Beitragvon Senem » 17.01.2019, 12:32

Hallo HeikeLeo,

damit ich das richtig Verstehe, es geht bei der Umfrage darum, ob man mit Autismus eine Schule besuchen kann,oder nicht??
Gruß

Selbstbetroffen mit einigen Baustellen

HeikeLeo
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Beitragvon HeikeLeo » 17.01.2019, 13:02

Hallo Senem,

es geht bei der Umfrage um die Situation in der Schule, wenn man gerade in die Schule geht.

Es gibt auch noch eine Umfrage für Erwachsene, die ist aber EU-weit. Die habe ich heute auch verlinkt bekommen:

Autismus Europa führt im Rahmen seiner Strategie 2018-2021 eine EU-weite Umfrage zur Bildungsteilhabe durch. Damit soll eine hochwertige inklusive Bildungsteilhabe (einschließlich Studium und Ausbildung) für Menschen mit Autismus gefördert werden. Bitte helfen Sie dabei, dass Autismus Europa die Situation in Ihrer Region besser kennen lernt und welche Veränderungen Sie gerne sehen würden, indem Sie die Umfrage bis zum 15. Februar 2019 ausfüllen. Weitere Informationen und den Link zur Umfrage finden Sie in der beigefügten Datei.

Füllen Sie unsere EU-weite Umfrage zur Bildungsteilhabe aus
Im Rahmen unserer Strategie 2018-2021 möchte Autism-Europe hochwertige inklusive
Bildungsteilhabe (einschließlich Studium und Ausbildung) fördern.
Bitte helfen Sie uns die Situation in Ihrer Region besser kennenzulernen und welche
Veränderungen Sie gerne sehen würden, indem Sie unsere Umfrage bis zum 15. Februar 2019
ausfüllen.
Das Ziel von Artikel 24, UN-Behindertenrechtskonvention ist das Recht auf Bildung für Menschen mit
Behinderungen zu verwirklichen. „Um dieses Recht ohne Diskriminierung und auf der Grundlage der
Chancengleichheit zu verwirklichen, gewährleisten die Vertragsstaaten ein integratives
Bildungssystem auf allen Ebenen und lebenslanges Lernen“. Während sie sicherstellen, dass
„wirksame individuell angepasste Unterstützungsmaßnahmen in einem Umfeld, das die
bestmögliche schulische und soziale Entwicklung gestattet, angeboten werden.“
Bildungsteilhabe bleibt in vielen EU-Staaten allerdings problematisch für autistische Menschen. AE
verfolgt das Ziel eine bessere Inklusion und Anpassung ihrer Bildungsbedürfnisse zu fördern in dem
wir:
 durch eine großangelegte Umfrage in den EU-Mitgliedstaaten Kenntnisse der Barrieren
erlangen, mit denen sie sich innerhalb der EU konfrontiert sehen,
 die Ergebnisse analyiseren und Empfehlungen für Politiker und andere Hauptakteure
abgeben,
 Beispiele guter Praxis bezüglich Bildungsteilhabe innerhalb der EU zusammentragen
Zu diesem Zweck haben wir eine EU-weite Umfrage gestartet, um die Barrieren im Bildungsbereich
zu beurteilen, denen autistische Menschen ausgesetzt sind. Die Analyse der Ergebnisse wird uns ein
besseres Bild des derzeitigen Standes in Europa geben und uns helfen Empfehlungen für Politiker
und andere Hauptakteure zu formulieren sowie Beispiele guter Praxis hervorheben.
Füllen Sie die Umfrage auf Deutsch aus.
Für weitere Informationen über Autism Europe besuchen Sie gerne unsere Webseite.
Autisme-Europe aisbl
+32 (0)2 675 75 05
www.autismeurope.org

Liebe Grüße
Heike

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Beitragvon Senem » 17.01.2019, 13:21

Hallo HeikeLeo,

vielen lieben Dank für deine Antwort!
Gruß



Selbstbetroffen mit einigen Baustellen


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