Nachteilsausgleich wird nicht beachtet

Hier könnt ihr euch rund ums Thema Autismus austauschen.

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HeikeLeo
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Beitragvon HeikeLeo » 13.07.2018, 09:32

Hallo Leute,

ich stelle mal einfach den Nachteilsausgleich anonymisiert hier rein:
ich muss jetzt aber erst ausprobieren ob und wie es funktioniert.

Liebe Grüße
Heike

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HeikeLeo
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Nachteilsausgleich wird nicht beachtet

Beitragvon HeikeLeo » 13.07.2018, 09:38

Hier kommt der Nachteilsausgleich erste Seite
Dateianhänge
nachteilsausgleichanonymisiert ganz2017-2018cutepdf.pdf
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HeikeLeo
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Beitragvon HeikeLeo » 13.07.2018, 09:55

Hallo Leute,

so, und jetzt muss ich einzelne Punkte des Nachteilsausgleichs kommentieren:
H. wird nur aufgerufen, wenn er sich meldet - Der Unterricht ist offen. H. weiß nicht, was passiert. Er meldet sich folglich nicht. Das zieht eine schlechte mündliche Note nach sich.

Klassenarbeiten werden immer angekündigt. - Reicht eine Ankündigung zehn Minuten vor dem Schreiben? Die Lehrerin meint ja - wir meinen nein. Reicht der Vorabend. Das reicht uns auch nicht. Wir hätten gerne eine Woche oder mehr. Letzte Woche (H. war zwei Wochen mit ärztlichem Attest krankgeschrieben) bekamen wir am Donnerstag Abend über einen Mitschüler eine Nachricht: Am Montag ist der Nachtermin für den Sprachkundetest.

Von Ausflügen und Lerngängen kann H. befreit werden. Eltern werden über Inhalte informiert. - Zu kompliziert für die Lehrerin. Wenn Inhalte in Arbeiten abgefragt werden, z.B. Aufsatzthema bei Reizwortgeschichte, wird die Auswahl für H. zusammengestrichen.

Körperkontakt ist zu vermeiden. - nach zwei Wochen Krankschreibung Vertretungsstunde. Es findet Sport statt. H. darf nicht auf die Bank sitzen. Es wird mit dem Ball abgeworfen. H. darf ohne Sportkleidung teilnehmen. H. ist vom Sportunterricht befreit, Vertretungslehrer weiß nicht Bescheid. H. muss mitmachen. H. beklagt sich.

Die Mitarbeit in einer Partner- oder Gruppenarbeit wird H. freigestellt. - Lehrerin sagt: Die Gruppen haben sich so schnell gefunden, dass Eingreifen nicht möglich war. H. sagt, er wollte nicht, Mitschüler beklagt sich bei Eltern mehrfach über H.s lausiges Arbeitsverhalten in der Gruppenarbeit, es gab Streit über das Thema, Lehrerin war vom Mitschüler zu Hilfe gerufen worden. Die Lehrerin sagt: Es ging sehr harmonisch zu.

Pausenregelung: Schutzraum - die größten Probleme in der Pause sind im Flur vor dem Klassenzimmer bzw. beim Raus- und Reingehen. Der Schutzraum ist der Prangertisch, wo bestrafte Schüler sitzen müssen. H. beklagt sich, dass er dort nichts tun kann. Er bewegt sich gerne - geht dort nicht.

Es muss ja nicht unbedingt Alles eingehalten werden, aber die Richtung muss stimmen. Die Formulierung bei der Testankündigung scheint uns widersprüchlich.
Wir haben nicht das Gefühl, das die Schule den Bedarf versteht. Sind wir zu kleinlich?

Liebe Grüße
Heike

SabineUfr
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Beitragvon SabineUfr » 13.07.2018, 11:20

Hallo!
Zum Punkt Klassenarbeiten möchte ich gerne etwas sagen.

In Bayern ist es so, dass Schularbeiten (werden doppelt gewertet) vorher angekündigt werden müssen. Dies erfolgt meist mehrere Wochen vorher und betrifft die Hauptfächer Deusch, Mathe, Englisch. Sogenannte Stehgreifaufgaben oder auch Exen genannt sind unangekündigt und zählen wie eine mündliche Note.

Junior hat hier auch seine Probleme, wenn eine Ex ansteht. Die Verpflichtung zum vorherigen Ankündigen besteht allerdings nicht. Das wäre ja auch unfair den anderen Klassenkameraden gegenüber. Letztendlich ist das Ziel ja, dass sich immer auf den Unterricht vorbeiretet wird. Ansonsten kann man hier wohl nur auf den guten Willen der Lehrer hoffen, der das dem Kind z.B. in der vorherigen Stunde zuflüstert.

Ansonsten sehe ich den "runden Tisch" mit allen Beteiligten als vorteilhaft an. Das hat hier schon oft gut funktioniert. Gute Vorbereitung ist hier natürlich wichtig. Vor allem sollten die Lehrer wissen, dass es sich hierbei um keine Bevorteilung des Schülers handelt. Das Schulamt sollte sich diesbezüglich auch gut auskennen! Und die Autismusbeauftragte ebenso!

Wer hat den Nachteilsausgleich aufgesetzt?

Und doch, was in den Nachteilsausgleich steht muss auch eingehalten werden. Im Zeugnis darf das auch nicht erwähnt werden!

Habt ihr eine Schulbegleitung? Die schiene mir in eurem Fall nützlich, denn dadurch ließen sich viele Probleme im Vorfeld vermeiden. Die könnte z.B. auf das Einhalten des Nachteilsausgleichs achten und auch entsprechende Räume für die Pause mit ihm aufsuchen. Hier ist natürlich auch der Wille der Schule entscheidend, d.h. wie kooperativ sind die.

Gerne auch PN wenn noch Fragen sind!
Sabine mit Sohn (*2004), ADHS und Asperger

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HeikeLeo
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Beitragvon HeikeLeo » 13.07.2018, 12:06

Liebe Sabine,

Uns würde ja reichen, wenn Schularbeiten mehrere Wochen vorher angekündigt werden. Das hat in den Vorjahren auch gut funktioniert.
Inwiefern eine Akündigung eine Bevorteilung sein soll, erschließt sich mir aber nicht. Man könnte ja alle Prüfungen allen jeweils ankündigen. Das wollen sie aber nicht. Es wird nicht die Vorbereitung oder der Lernstand geprüft, sondern die Entwicklung und Spontaneität. Lehrkräfte, die auf unangekündigten Prüfungen bestehen, lügen sich in die eigene Tasche.

Runde Tische sind häufig kompliziert und schwer zu koordinieren. Ich dränge schon lange auf runde Tische. Die Herren haben da immer Bedenken. Bisher ist auch nie etwas Konkretes dabei rausgekommen.
Den Nachteilsausgleich hat die Klassenkonferenz aufgesetzt. Wir waren als Eltern nicht zugelassen. Wir durften bei der Vorstellung eine Anmerkung machen. Daraufhin wurde uns die entsprechende Korrektur zugesagt (nach Ausflügen werden den Eltern Informationen gegeben) und die Aushändigung des Papiers. Wir haben das Papier bis heute nicht offiziell bekommen. Es wurde der von uns einbezogenen Elternbeirätin ausgegeben. Hauptsache wir haben das Papier.

Mit Schulbegleitungen haben wir zehn Jahre Erfahrung bei einem anderen Sohn. Schulbegleitungen werden immer dazu eingesetzt, das entsprechende Kind stärker aus der Klasse rauszudrängen. Schulbegleitungen sind Instrumente der Integration. Was wir brauchen ist aber Inklusion. Von einem besser strukturierten Unterricht würden alle Kinder profitieren. Die Krankheit bei uns heißt offener Unterricht. Schulbegleitungen werden häufig als Allheilmittel angesehen. Wir haben uns auch andere Schulen angeschaut. Da sagte die Lehrerin: Ja, sie hat noch ein anderes autistisches Kind in der Klasse. Mit dem habe sie aber nichts zu tun. Von dem kriege sie auch nichts mit. Das habe ja eine Schulbegleitung. - Das hat uns etwas erschüttert. Es deckt sich aber mit unseren Erfahrungen. Und es bringt die Probleme genau auf den Punkt. Das ist leider nicht ausgedacht.

Liebe Grüße
Heike

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Beitragvon SabineUfr » 13.07.2018, 14:24

Also bei uns funktioniert das (mit der jetzt dritten in drei Jahren) Schulbegleitung sehr gut. Da wird nicht alles der Schulbegleitung überlassen, zum Glück!

Eventuell könnte man doch versuchen, den Nachteilsausgleich von "offizieller Stelle" zu bekommen. Bei uns was das eine Förderlehrerin mit Spezialisierung auf Autismus. Die hat das für uns aufgesetzt. Es wurde uns zugesandt und auch der Schule. Euch was dieses Thema außen vor zu lassen ist meiner Meinung nach von Seiten der Schule nicht rechtens! Da solltet ihr unbedingt am Ball bleiben und euch wehren. Vor allem weil sich für mich ein Vor- oder Nachteil gegenüber der Schule nicht erschließt. Gab es dazu schonmal eine offizielle Begründung?

Klar, das Thema "runder Tisch" ist nicht einfach zu bewältigen. Es ist jedoch im Sinne aller eine wirklich gute Lösung. Vor allem solltet ihr dringend das Schulamt mit ins Boot holen, denn ich lese hier schon immense Versäumnisse der Schule.

In Bayern gibt es eine sogenannte Schulberatung die als unparteiische Stelle fungiert. Vielleicht hat Baden Württemberg auch so etwas wo man sich hinwenden kann. Ich braucht noch mehr fachliche Unterstützung. Was ist denn mit dem Kinder- und Jugendpsychologen (falls ihr da einen habt)? Bzw. was sagt eure Autismusbeauftrage bzw. in wie weit ist die eine Hilfe und kompetente Anlaufstelle?
Sabine mit Sohn (*2004), ADHS und Asperger

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Beitragvon HeikeLeo » 13.07.2018, 16:56

Liebe Sabine,

Die Autismusbeauftragte ist die offizielle Stelle vom Schulamt in Baden-Württemberg. Sie ist seit März informiert und kümmert sich auch.

Der Nachteilsausgleich ist offiziell, nämlich von der Schule selbst. Er wurde geschrieben auf Betreiben der Autismusbeauftragten. Unterrichtende Lehrkräfte haben unterschrieben. So wie es im Landesschulgesetz in Baden-Württemberg vorgesehen ist, wurde der Nachteilsausgleich von der Klassenkonferenz aufgeschrieben.

Leider begreifen die Lehrkräfte nicht, um was es geht. Die Autismusbeauftragte hat uns gegenüber schon mitgeteilt, dass sie der gesamten Schule Schulungen zum Thema Autismus anbieten wird. Bei einem unserer vielen Gespräche haben wir aufgeschnappt, wie sich Lehrkräfte sehr gefreut haben, dass eine Schulung ausfällt. Das legt bei uns den Verdacht nahe, dass eine Schulung im Kollegium dieser Schule eher als Drohung und Strafe aufgefasst werden wird.

Es ist eher eine grundlegende Haltung bei der Klassenlehrerin, die uns das Leben schwer macht. Fachlich sind wir mit Sicherheit sehr gut aufgestellt. Allerdings liegt in Baden-Württemberg die Macht weitgehend bei der einzelnen Lehrkraft. Eine Schulleitung kann nur dazwischen gehen, wenn es brennt. Aber der Schulleiter geht in 10 Tagen in den Ruhestand. Er ist echt genervt davon, dass wir uns so massiv wehren. Er möchte Ruhe im Karton. Der neue Schulleiter war bisher unsichtbar.

Die wiederum weiter übergeordnete Stelle ist das Schulamt. In unserem Fall mit Autismusbeauftragter und der ihr vorsitzenden Schulrätin. Das Schulamt muss aber grundsätzlicher entscheiden. Da geht es nicht mehr so um die Details. Und bei uns klemmt es an vieln, vielen kleinen Details. Das, was wir brauchen sind Banalitäten. Aber die betreffende Klassenlehrerin ignoriert die. Sie sagt auch: Wenn er beim Purzelbaum im Sport nicht mitmacht, bekommt er wegen Verweigerung eine 6. Das ist doch nicht so schlimm. Noten sind nicht so wichtig. Sie sagt das immer sehr ruhig.

Seither ist Sohn vom Sport befreit. Deshalb steht dieser Punkt im Nachteilsausgleich.
Der Nachteilsausgleich stellt mit Sicherheit keine Bevorzugung dar. Er könnte die autistischen Nachteile ausgleichen, wenn er umgesetzt werden würde. In der ersten und zweiten Klasse wurde er umgesetzt, obwohl nichts aufgeschrieben war und obwohl wir uns sehr zurückgehalten haben. Hier haben wir uns anfangs auch zurückgehalten, wir haben nur am ersten Schultag einen Gesprächstermin ausgemacht und die Besonderheiten von Sohn erklärt und welche Maßnahmen in den vorhergehenden zwei Jahren hilfreich waren. Als dann regelmäßig 6en verteilt wurden, haben wir mehrere Gespräche gemacht. Als Schulleitung und etwas später Autismusbeauftragte dazukamen, wurde im März der Nachteilsausgleich verfasst. Leider hat sich aber im normalen Ablauf nichts geändert. Nur Sport drei Stunden Sport pro Woche sind weggefallen. Die Klassenlehrerin ist in ihrer Seele Sportlehrerin.

Liebe Grüße
Heike

Lily343
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Beitragvon Lily343 » 13.07.2018, 17:52

Hallo Heike,
das ist ja wirklich Käse. In NRW ist es so, dass man den Nachteilsausgleich bei der Schulbehörde beantragen muss. Das heißt zwar Papierkrieg, aber dafür ist es standatisiert. Gut das kann natürlich trotzdem zu Problemen für den einzelnen Betroffenen bedeuten, aber man muss nicht um jeden Punkt feilschen. Wenn ich das richtig verstanden habe wurde der Nachteilsausgleich von Leuten festgelegt, die eigentlich keine Ahnung von der Materie haben und ich kann mir nicht vorstellen, dass dabei was vernünftiges rauskommt.
Das tut mir echt leid für euch. Ich hoffe, dass es wenigstens nächstes Jahr besser wird. Ist denn die Versetzung dadurch gefährdet?
Ich wünsche euch das beste!
LG
Lily

HeikeLeo
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Beitragvon HeikeLeo » 13.07.2018, 21:00

Liebe Lily,

die Versetzung ist nicht gefährdet, nicht einmal, wenn man die ganzen 6en einrechnet. Aber er kommt dann im Schnitt auf eine vier - mit Beachtung des Nachteilsausgleichs wäre es eine zwei. Anhand der Noten kann man sehr schön die Missachtung des Nachteilsausgleichs zeigen und auch genau, was missachtet wird. Es sind ganz banale Dinge wie z.B. Termine einhalten.

Liebe Grüße
Heike

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Beitragvon HeikeLeo » 17.07.2018, 16:20

Hallo Leute,

heute war nun die große Runde in der Schule ohne uns. Der Schulleiter hat anschließend mit unserem Anwalt telefoniert. Es gibt keine neuen Erkenntnisse.

Der Schulleiter bietet ein Gespräch kommenden Montag 14h oder Dienstag 11h an. Mit der Schulrätin vom Schulamt, uns, ggf.dem Anwalt, der Elternbeirätin und der Lehrerin. Ansonsten würde ein solches Gespräch kommendes Schuljahr mit dem neuen Schulleiter stattfinden. Allerdings hat die anwesende Lehrerin wohl nicht daran gedacht, dass sie für Montag einen ganztägigen Ausflug mit der Klasse geplant hat. Auch ist weder Autismusbeauftragte noch neuer Schulleiter angesprochen.


Der Anwalt hat gesagt, die Noten zeigen, dass die Lehrerin Sohn mehrfach nicht ordnungsgemäß behandelt hat, es geht ja nicht um die Frage, ob er mal eine 3 schreibt, sondern um ganz schlechte Noten, die offensichtlich nicht seinem Level entsprechen.
Insgesamt verteidigt der Schulleiter die Lehrerin. Er sagte,die Autismusbeauftragte habe sich so geäußert, dass wir zu viel wollen und ständig Mails schreiben. Das Gespräch soll einer verbesserten Kommunikation für die Zukunft dienen, was im Klartext heißt, dass die uns sagen werden, dass die Lehrerin alles richtig macht und wir künftig mit ihr sprechen und nicht schreiben sollen und unsere Wünsche reduziert werden sollen, was täglichen Kleinkram betrifft, so lange das Große und Ganze funktioniert. Andererseits sagte er, dass der Nachteilsausgleich fortgeschrieben wird und unsere Wünsche einfließen. Auch hinsichtlich der Noten war er nicht komplett abwehrend.


Die Frage ist auch, ob man dann nicht lieber mit seinem Nachfolger spricht.
Insgesamt wird es aber so sein, dass man zwar weiter Nachteilsausgleiche geben wird, aber es so kommuniziert, dass die Lehrerin ihr Bestes gibt, wir nicht mehr mailen sollen und unsere Vorstellungen für einen normalen Schulbetrieb runterschrauben müssen. Da sind sich wohl alle einig, inklusive Autismusbeauftragte, wenn man ihm glauben darf.
Schule und Schulamt unterstützen uns beim großen Ganzen und ist offen für Nachteilsausgleiche, will aber auch nicht die Lehrerin in Frage stellen und die hat immer eine Ausrede parat oder es wird gesagt, dass es nicht zu leisten ist usw.
Der Anwalt hat dem Schulleiter offen gesagt, dass die Lehrerin eine gute Lehrerin für normale Schüler sein mag, aber sie hat offenbar keine Lust auf Probleme und dass sie rumtrickst zeigen die Noten, da kann sie es sich so zurecht legen wie sie will.

Zu uns sagt der Anwalt aber auch, dass es ein Hase-Igel-Spiel ist, denn wenn die ihre Nischen ausnutzt, kann sie immer tricksen und sich mit Heiligenschein hinstellen, ohne dass es jemand kritisch hinterfragt.
Man könnte das Gespräch deshalb auch nächstes Schuljahr führen, weil sich sowieso alle einig sind und man über diese ganzen Einzelfälle noch Stunden sprechen kann und die trotzdem kein Interesse haben, der Lehrerin konkret etwas vorzuhalten. Das einzige, was offen daliegt, sind die Notensprünge...


Und wir haben noch eine Datei gefunden, in der Nachteilsausgleich juristisch durchexerziert wird.

Liebe Grüße
Heike
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