Krankenkassenwechsel plötzlich abgelehnt

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Mellie
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Beitragvon Mellie » 27.07.2018, 15:48

Hallo,

gestern habe ich von der alten Krankenkasse die Bescheinigung für die Rentenbeiträge( Januar - Mai 2018) bekommen. Das ging ja mal flott.

Und heute bekam ich erst vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales eine Eingangsbestätigung über meine Beschwerde. Sie melden sich dann, wieder wenn sich die Krankenkasse geäußert hat. Mein Sohn ist zwar jetzt bei der Krankenkasse vor Ort, aber mir geht es um das Prinzip, deswegen lasse ich es jetzt laufen.

Werde dann berichten, was die Krankenkasse und Aufsichtsbehörde dazu schreiben wird.  8)
Viele Grüße,
Mellie

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Beitragvon Mellie » 01.08.2018, 16:39

Hallo,

langsam glaube ich, dass alles am warmen Wetter liegt. :lol:

Bringt mir mein Sohn doch heute seine Verdienstbescheinigung für den Monat Juli mit. Und was sehe ich auf der Abrechnung. Es wird wieder die Krankenkasse aufgeführt, die meinen Sohn nicht möchte. Eigentlich dachte ich das die jetzige Krankenkasse sich mit der WfbM in Verbindung setzt. Musste dies extra ankreuzen. Ich ignoriere es einfach und warte ab, was weiter passieren wird. :roll:
Viele Grüße,
Mellie

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Beitragvon Mellie » 21.08.2018, 16:22

Hallo,

ich habe jetzt eine Antwort erhalten. Die Aufsichtsbehörde ist zu dem Entschluss gekommen, dass die Entscheidung der Krankenkasse, die Mitgliedschaft für meinen Sohn nicht durchführen zu können, aus aufsichtsrechtlicher Sicht nicht zu beantstanden zu ist.

Mein Hinweis auf § 175 Abs. 2a SGB V soll unzutreffend sein, da die Krankenkasse die Mitgliedschaft weder rechtswidrig abgelehnt hat, noch die Abgabe zur Erklärung des Wahlrecht verhindert oder erschwert hat.

Das meinem Sohn eine Versichertenkarte und eine Mitgliedschaftsbescheinigung ausgestellt wurde, wird ignoriert.

Es wird darauf verwiesen, dass mein Sohn jetzt hier vor Ort bei einer Krankenkasse versichert ist.

Das Pflegegeld wurde übrigens immer noch nicht von der jetzigen Pflegekasse ausgezahlt. Auf mein schriftliches Nachfragen hin, wollten sie meine Telefonnummer haben, damit die Kommunikation einfacher und auch schneller ablaufen kann. Ich wiederum habe gebeten, mit mir nur auf dem schriftlichen Wege in Kontakt zu treten. :roll:

Vor 4 Wochen wurde mir mitgeteilt, dass man sich die Unterlagen von der letzten Pflegekasse anfordern wird. Die Unterlagen müssten meiner Meinung nach der Pflegekasse schon längst vorliegen. Mein Sohn hat einen übergleiteten Pflegegrad und Bestandschutz und ich bin eigentlich davon ausgegangen, dass das Pflegegeld zügig weiter gezahlt wird. Den Bescheid über den Pflegegrad liegt der Krankenkasse von mir vor.
Viele Grüße,
Mellie

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Beitragvon Mellie » 22.08.2018, 10:28

Hallo,

ich bin echt mal wieder bedient. Gestern habe ich mich an die Beschwerdestelle der jetzigen Krankenkasse gewandt, weil das Pflegegeld nicht gezahlt wird. Ich mag es eigentlich gar nicht, mich andauernd zu beschweren, aber anders geht es wahrscheinlich heutzutage nicht mehr. Mit weich gespülten Worten kommt man leider nicht weiter.

Vorhin teilte mit die Krankenkasse per Email mit, dass sie bedauern, dass das Pflegegeld noch nicht gezahlt wurde und sie meine Verärgerung verstehen können. :roll: Sie haben vor 4 Wochen mehrfach telefonisch die Unterlagen bei der letzten Pflegekasse angefordert. Bisher hat die Pflegekasse der neuen Kasse die Pflegeakte nicht zukommen lassen. Meine Beschwerde wurde zum Anlass genommen nochmals die Unterlagen anzufordern, diesmal in schriftlicher Form. :wink: Dann noch der nette Abschlussatz: Wir setzen uns weiterhin für eine zeitnahe Zahlung ein und hoffen auf Ihr Verständnis. :) Mir bleibt ja gar nichts anderes übrig als weiter zu warten oder habt ihr noch eine Idee?
Viele Grüße,
Mellie

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Beitragvon Mellie » 22.08.2018, 17:18

Hallo,

es reicht der Krankenkasse nicht aus, dass sie von mir das letzte MDK-Gutachten samt Bescheid erhalten haben.
Neben den Angaben zu Restansprüchen, die aber für die Zahlung des Pflegegeldes nicht erforderlich sind, benötigen wir von der Pflegekasse Angaben zur Versorgungssituation, Ihrer Bankverbindung etc.. Einen entsprechenden Bogen haben wir beigefügt. Sofern Sie uns unterstützen möchten, bitten wir um Zusendung des ausgefüllten und unterschriebenen Bogens.
Die Bankverbindung habe ich auch schon längst angegeben.
Um eine Überzahlung und Rückforderung von Pflegegeld zu vermeiden, erwarten wir zudem noch die Information der Pflegekasse bis wann Pflegegeld gezahlt wurde. Diese Information muss allerdings zwingend von der Pflegekasse erfolgen.
:roll:
Viele Grüße,
Mellie

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Beitragvon Sinale » 22.08.2018, 23:43

Hallo Mellie,

ich kann dir leider nicht helfen, möchte jedoch zumindest kundtun, dass es mir sehr leid tut, dass dir (euch) so viele Steine in den Weg gelegt werden!
Viele Grüße
Sinale

Diagnose: Tetraspastik
Rollstuhlnutzerin

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Beitragvon Mellie » 23.08.2018, 11:58

Danke Sinale :D

ich glaube, dass die alte Krankenkasse die Unterlagen wegen der laufenden Klage nicht rausgeben wird. Aber sie können doch Kopien schicken und zumindest die Fragen beantworten. Ich weiß nicht, was diese Verzögerungen sollen. Die Krankenkasse ist doch verpflichtet die Unterlagen weiterzuleiten.

Ich weiß schon, warum ich alles schriftlich mache und mich nicht auf Telefonate verlasse.  8)
Viele Grüße,
Mellie

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Beitragvon HeikeLeo » 23.08.2018, 12:13

Liebe Mellie,

Du hast absolut Recht, alles schriftlich zu machen.

Du könntest auch noch versuchen, die Servicestellen der Rentenversicherungsträger darauf anzusprechen. Bei uns hat das zweimal sehr geholfen - aber da ist das Sozialamt nicht in die Pötte gekommen. Allerdings ist die Sache dann in Bewegung gekommen.

Viel Glück noch.

Liebe Grüße
Heike

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Beitragvon Mellie » 23.08.2018, 12:18

L

Du könntest auch noch versuchen, die Servicestellen der Rentenversicherungsträger darauf anzusprechen.
Hallo Heike,

was hat die Servicestelle der Rentenversicherungsträger mit der Krankenkasse zu tun? Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie mir bei den Problemen mit der Krankenkasse helfen kann. Ich überlege, ob ich die alte Krankenkasse selbst noch einmal auffordere, die Unterlagen weiterzuleiten.  8)
Viele Grüße,
Mellie

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Beitragvon HeikeLeo » 23.08.2018, 12:21

Hallo Mellie,

die Servicestellen der Rentenversicherungsträger sind übergordnete Stellen. Sie helfen den Sozialversicherungen, die Regeln einzuhalten. Ich meine, genau das klemmt bei Euch.

Liebe Grüße
Heike


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