Wann macht man was - und welche Zeiträume sind hier real

Unsere Kinder werden älter, verlassen die Schule und auch oft das Elternhaus. Wie sehen die Perspektiven für behinderte Jugendliche und junge Erwachsene aus? Wo können sie arbeiten? Wo finden sie geeignete Wohnformen? Hier können sich Eltern austauschen und informieren!

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Silvia & Iris
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Beitragvon Silvia & Iris » 25.06.2018, 07:25

Liebe Kerstin,

ein Teil kann schon gemacht werden, aber auch dort herrscht Personalmangel bzw. ist der Schlüssel so gesteckt, dass z. B. schwimmen gehen ein absoluter Luxus ist, der nicht einmal einmal im Jahr geschafft werden kann und so werde ich, wenn ich sie eben sonst nicht so habe, mit ihr schwimmen gehen (wie ich es jetzt schon mache - in der Schule, da ist ja auch der Personalschlüssel nicht 1 : 1) Da sie zur Zeit immer fauler wird und dadurch ihre Sehnen, Bänder und Muskeln derzeit sichtlich kürzer und kürzer werden, und sie wird länger und länger, muss ich schauen, dass sie wirklich genug Bewegung macht... (Treppen rauf - Treppen runter hält aber mein Kreuz nicht mehr wirklich munter... :( ) Und so werde ich auch in Zukunft schauen, dass sie zumindest 40 Einheiten Lokomatentraining weiterhin im KH erhält... das tut ihr wirklich gut :lol: Nach jeder Trainingseinheit ist sie geschafft, fertig und zufrieden! - auch weil ihr die Begleitung der jungen Männer vom Transportdienst zusagt :D

Ja, vor den Ferien graut mir auch jedes Jahr... - 9 Wochen! - davon darf sie 10 Tage in Therapie...

und natürlich das ständige nachjustieren von Mieder, Schuhen, Rollstuhl... und anderen Dingen...

(Sie hat seit 10 Tagen wieder neue Schuhe - ultracool würde sie sagen, wenn sie könnte... knallorange mit violetten Klettern :lol: - hoffentlich verschwinden nun wieder die Druckstellen durch Schuhe und Schienen...

LG
Silvia

Mein Problem ist halt auch, dass zu Hause kein Platz ist und ich keine Möglichkeit habe sie adäquat zu pflegen (Stufen, kein Badumbau, kein eigenes Zimmer...)
- aber das haben ja andere auch nicht... aber sobald die Vorfahren weg sind - davon bewohnt jeder eine ganze Etage - haben wir genug Platz und mehr als wir bewohnen können!
Liebe Grüße
Silvia
Tochter *03/2003, PCH, HG-versorgt, ein Sonnenschein
Sohn *03/2006 AVWS + was so dazu gehört

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KerstinM.
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Beitragvon KerstinM. » 25.06.2018, 16:27

Hallo Silvia,

würde ein Scala-Mobil incl. Scala-Stuhl helfen, damit du sie nicht die Treppen hochtragen musst?

https://www.alber.de/de/produkte/treppe ... calamobil/


Das Problem mit den Treppen hast du ja weiterhin, wenn sie mal zu Besuch ist.
Ich denke, dass das Teil auch bei euch zu haben ist.

LG Kerstin
Kerstin mit Markus(*97), Hydrocephalus mit schwerem Verlauf,Epilepsie
PK (*14)spastische Tetraparese, gesetzl. blind, Entwicklungsverzögerung, Epilepsie, kleiner Sonnenschein
Ein behindertes Kind ist wie ein krummer Baum - du kannst ihn nicht gerade biegen, aber du kannst ihm helfen, Früchte zu tragen.


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