Einsichtnahme in welche Unterlagen?

Unsere Kinder werden älter, verlassen die Schule und auch oft das Elternhaus. Wie sehen die Perspektiven für behinderte Jugendliche und junge Erwachsene aus? Wo können sie arbeiten? Wo finden sie geeignete Wohnformen? Hier können sich Eltern austauschen und informieren!

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Einsichtnahme in welche Unterlagen?

Beitragvon *Martina* » 20.06.2018, 13:31

Hallo,

nachdem Jakob nun fast ein Jahr in einer Einrichtung gewohnt hat, wurde nun sein Vertrag nicht verlängert. Abgesehen davon, dass wir nur bis Mitte Sept. Zeit haben, etwas anderes zu suchen - stehen uns neben Arztbriefen (die habe ich eh fast alle), auch Kopien der Dokumentation, sprich warum KH, welche Medis wann etc. zu? Wie oft Notfallmedi?

Lieben Dank, Martina
Martina mit Jakob (schwerst mehrfachbehindert, 16 Jahre), Pauline (22 J.), Sophie (21 J.)

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Isolde
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Re: Einsichtnahme in welche Unterlagen?

Beitragvon Isolde » 20.06.2018, 15:45

*Martina* hat geschrieben:nachdem Jakob nun fast ein Jahr in einer Einrichtung gewohnt hat, wurde nun sein Vertrag nicht verlängert.


:cry: :cry: :cry:

oh, das sind keine schöne Nachrichten.

Haben sie eine Begründung genannt, weswegen er da nicht mehr bleiben kann?
Das sollten sie zuminest tun,
oder war der Vertrag von vornherein nur 1 Jahr ausgestellt?

Ich weiß nicht, wo Paragraphen sind, auf was Ihr alles Anspruch habt,
aber auf die Dokumentationen habt Ihr in jedem Fall einen Anspruch.
Du hast einen Anspruch, die Akten einzusehen - Du musst sie auch einsehen können, wegen der medizinischen Weiterversorgung.
Wie gesagt, ich kann Dir keine Gesetze sagen.

Schöne Grüße
Isolde
„Ich habe den lieben Gott in manchen Kneipen besser kennengelernt als in manchem Bibelkreis.“ Rainer Maria Schießler, Pfarrer in München St. Maximilian

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Beitragvon *Martina* » 20.06.2018, 18:54

Hallo Isolde - dieses Heim vergibt an Kinder und Jugendliche zunächst nur 1JahresVerträge. Der Bezirk war selbst darüber erstaunt. Begründung war, dass er eine Magensonde hat, Medis bekommt, dem Unterricht nicht folgen kann. Nur das, was im Zeugnis stand - was nicht nachzuvollziehen war. Das kann er nicht. Er kann weder sehen, noch reden - er kann lachen - das wird gegen Arztmeinung als Anfall ausgelegt. Da werden Bilder vorgelegt, die er sehen soll. Na ja - packen wir schon. Der Bezirk hilft.
Martina mit Jakob (schwerst mehrfachbehindert, 16 Jahre), Pauline (22 J.), Sophie (21 J.)


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