stationär in Bethel, Mara Kidron - benötige weitere Infos

Mit einem besonderen Kind sind Eltern oft Dauergäste beim Kinderarzt. Hinzu kommen Krankenhausaufenthalte und Besuche bei Spezialisten und im Sozialpädiatrischen Zentrum.
Welche Untersuchungen machen Sinn? Wo ist mein Kind in guten Händen? Zahlt die Krankenkasse alle Behandlungen? Fragen über Fragen...

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Vivilina
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stationär in Bethel, Mara Kidron - benötige weitere Infos

Beitragvon Vivilina » 04.06.2018, 20:56

Hallo ihr lieben,

Unsere Tochter wird bald in Bethel stationär behandelt. Sie wird auf neue Medikamente eingestellt. Das könnte 2- 4 Wochen in Anspruch nehmen. Ich werde in einem Elternzimmer untergebracht.
Könnt ihr mir Informationen zu der Klinik und der Station Kidron geben.
Bekomme ich ein Einzelzimmer, wie ist die Ausstattung, gibt es Freizeitangebote, werde ich dort versorgt ?
Würde mich über Rückmeldungen freuen.

Danke
Therese
Jolina 08/03 Hirninfarkt nach Geburt, Hemiparese rechts, Sprachentwicklungsstörung,allgemeine Entwicklungsstörung, Asthma, Epilepsie

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Angela77
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Beitragvon Angela77 » 05.06.2018, 09:51

Hallo Therese,
im Elternzimmer hast du, glaube ich, ein Einzelzimmer (November 2015):
Fürs Essen gab es für die begleitenden Eltern Gutscheine, mit denen sie sich in der Cafeteria zu allen Hauptmahlzeiten am Büfett bedienen konnten. Kühlschrank und Kochzeile auch im Elternbereich (oben) vorhanden.
Für die Kinder gibt es Freizeitangebote in der Klinik. Je nach Anfallslage dürft ihr die Klinik aber auch verlassen und euch in Biefeld vergnügen. Ordner mit Tipps gibt es im Schwesternzimmer. Ich wünsche euch einen erfolgreichen Aufenthalt :)

LG
Angie
Bene (2008): regressiver Autismus, schwerste expressive Sprachentwicklungsstörung (bei sehr gutem Sprachverständnis!), Bildung von Casiomorphin und Gliadorphin
Vorstellung plus Diäteffekte:
http://www.REHAkids.de/phpBB2/ftopic73493.html

Primär nächtliche Epilepsie im motorischen Sprachzentrum (leider erst erkannt im März 2015!!!)

Vivilina
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Beitragvon Vivilina » 05.06.2018, 20:32

Hallo Angie,
Danke für deine Nachricht, weiß noch jemand was zu berichten.
Therese
Jolina 08/03 Hirninfarkt nach Geburt, Hemiparese rechts, Sprachentwicklungsstörung,allgemeine Entwicklungsstörung, Asthma, Epilepsie

Martina78
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Beitragvon Martina78 » 05.06.2018, 21:54

Hallo, die Klinik ist prima, bei unserem ersten Aufenthalt (4 wochen) habe ich mich total wohl gefühlt. Die Kinder, die länger da sind, haben jeden Tag kita (1,5 stunden) und schule (dauer weiß ich nicht). Mit Glück darf man auch mal zur Reit- oder Musiktherapie. Der Außenbereich istbschön, es gibt einen großen Sandkasten, ein riesiges Trampolin (in Bodenhöhe), svhaukeln und Hängematten. fußläufig kann man marktkauf, aldi und einen Bäcker erreiche. Auch schön spazieren gehen kann man. schwestern und Ärzte sind sehr kompetent und nett.
So, mehr fällt mir nicht ein...
LG martina
Martina mit Julia (*1/2012), Pachygyrie und Epilepsie, Pflegegrad 5. Seit 6/15 sehr erfolgreich Ketogene Diät. Kann kurze Strecken laufen. Plus Neuankömmling Franziska (*12/16).
"Das Schicksal mischt die Karten, und wir spielen." (Schopenhauer)

Unsere Vorstellung: http://www.REHAkids.de/phpBB2/viewtopic ... highlight=

LovisAnnaLarsMama
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Beitragvon LovisAnnaLarsMama » 18.11.2018, 12:13

Darf ich das Thema nochmal hochholen:
War dort jemand in letzter Zeit und mag berichten?
Bei uns geht es ja nicht um große Anfälle, sondern um gelegentliche Absencen, kurze Anfälle in denen das Kind kurz umgehauen wird und fokale Anfälle, die sich jetzt wohl doch bemerkbar machen. Ich hoffe mal, das wir relativ schnell auf ein Medikament einstellen können und Aufschluß darüber bekommen, was in der Nacht passiert- denn das Schlafverhalten ist auch auffällig.

Kann man dort ein dreijähriges Kind länger beschäftigen? Ich kann mir auch nicht vorstellen wie es bei längeren Messungen aussieht... Mein Knirps ist meistens sehr tolerant, vor den EEgs war er bisher immer so entspannt und müde, dass wir ihn mit Gewalt vor einem vorzeitigen Einschlafen abhalten mussten ;) aber wenn er sich langweilt oder müde wird, ist er extrem aggressiv und übergriffig.

Wie habt ihr die Kinder beschäftigt und wie fandet ihr den Aufenthalt dort?
Lg LovisAnnaLarsMama
Meine drei kleinen Wunder: Wunderkind (2009), Schneckenkind (2011) und der kleine Bruder (2015): Hemiparese, expressive Sprachenwicklungsstörung, Epilepsie und diverse Baustellen nach Asphyxie/Frühgeburt

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Beitragvon Alexandra1984 » 18.11.2018, 12:25

Hallo. Im Haus Mara waren wir zwar noch nie...aber als Bielefelder kann ich dich bzgl. Freizeitgestaltung zumindestens beruhigen.

Die Sparrenburg und auch unser schöner Tierpark Olderdissen (kostenlos) sind fußläufig (oder mit Bus) zu erreichen. Die Straßenbahnhaltestelle ist nicht weit entfernt und neben der Stadt kann man auch den Obersee zum spazieren oder einen indoorspielplatz besuchen. Selbst mit Bahn und Bus ist Ikea gut zu erreichen :wink:

VG
mit N. (2011) Epilepsie und Asperger

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Beitragvon LovisAnnaLarsMama » 18.11.2018, 12:34

Bielefeld kenne ich auch etwas- da es nicht ganz so weit von unserem Wohnort entfernt ist. Ich weiß aber nicht, ob man zwischendurch das Gelände verlassen darf: bei uns darf man bei Krankenhausaufenthalten immer nur in den Hof oder Garten gehen- Gelände verlassen mit Kind ist verboten ;)
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Beitragvon LovisAnnaLarsMama » 15.03.2019, 10:18

Meine Fragen haben sich inzwischen geklärt:
Die Kinder werden dort mit verschiedensten Therapien, Kindergarten, Schule und auch Einzelbetreuung richtig super beschäftigt. Wenn nichts mehr ansteht, darf man auch in die Stadt fahren. Zum Wochenende besteht die Möglichkeit Sa./So. nach Hause zu fahren.
Die Atmosphäre dort erinnert eher an eine große WG, man kommt immer mit anderen Eltern ins Gespräch.
Ärzte/ Pflegekräfte/ Therapeuten sind auch alle sehr freundlich und aufmerksam.
Einziges Minimanko: achtet genau darauf, was die Kinder an Medikamenten bekommen. Mir wurde dreimal etwas falsches in die Hand gedrückt, was ich direkt wieder zurückgegeben hatte, da völlig falsche Medikamente.
Lg
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Beitragvon Alexandra2014 » 15.03.2019, 10:32

LovisAnnaLarsMama hat geschrieben:Einziges Minimanko: achtet genau darauf, was die Kinder an Medikamenten bekommen. Mir wurde dreimal etwas falsches in die Hand gedrückt, was ich direkt wieder zurückgegeben hatte, da völlig falsche Medikamente.
Lg


So mini finde ich das Manko nicht! :shock:
Hast du das der Pflegedienstleitung gemeldet? Das sind einfach Dinge, die dürfen nicht passieren, schon gar nicht dreimal innerhalb von zwei Wochen. :?

Gruß
Alex
R. *12/2007, Autismus-Spektrum-Störung, okzipitale Epilepsie mit Ausbreitung nach frontozentral

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LovisAnnaLarsMama
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Beitragvon LovisAnnaLarsMama » 15.03.2019, 13:36

Hallo Alex, da habe ich nicht dran gedacht.
Lg
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