Aktuell: Sorgen

In dieser Rubrik könnt ihr euch über diverse Krankheitsbilder austauschen - z. B. Skoliose, Kyphose, Cerebralparese usw.

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HannahKillian
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Beitragvon HannahKillian » 02.06.2018, 15:22

Hallo Sheila,

ob das Erbrechen vom Antibiotikum selbst oder vom Schnupfen/Durchfall ausgelöst wird, ist wurscht - das AB wär dann futsch... so oder so. Aber das kann dir das KKH sagen, wann das AB sicher "durch" ist...

Super, dass die Rinderbrühe dringeblieben ist... hoffentlich bleibts so!

Nochmal alles Gute und liebe Grüße!
Hannah
"Aufgeben?'" Komisches Wort, kenn ich gar nicht...

Meine Vorstellung: http://www.REHAkids.de/phpBB2/viewtopic ... hannah+icp

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Markus_1974
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Beitragvon Markus_1974 » 02.06.2018, 17:45

Hallo Sheila,

finde ich ebenfalls super dass die Brühe drinblieb!
Das ist ein sehr gutes Zeichen.
Ich drück die Daumen, dass ihr eine ruhige Nacht haben werdet.

gruß
Markus

PS: Ja die Hirnhautentzündung vor einigen Jahren hat unserem Kleinen ordentlich was abverlangt. Einiges sehe ich deshalb eher unentspannt, aber besser 1x mehr in der Klinik als 1x zuwenig.

Sheila0505
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Beitragvon Sheila0505 » 09.06.2018, 20:08

Hi ihr Lieben, ich wollte erneut etwas fragen :roll:

Also unserem Sohn geht es wieder gut :D Seit Mittwoch geht er auch wieder zur Schule.

Kurze Zusatzinfo bzgl meiner Frage: Ca 2 Wochen bevor unser Sohn krank wurde, war unser jüngerer Sohn krank. Auch mit ihm waren wir damals 2x beim Notdienst, da er über 40 Grad fieberte und nur liegen wollte und sein Allgemeinzustand echt besorgniserregend war. Auch er bekam Antibiotikum verschrieben und erholte sich nach einigen Tagen. Allerdings hatte der Kleine nicht Erbrechen müssen und auch nicht über Schmerzen geklagt.
Daher sah ich da keinen wirklichen Zusammenhang.

So und heute machten wir einen Ausflug und meinem Mann fiel auf, dass sich ein Finger schält. Ca 1 Std später pellte sich die Haut an allen Fingern, das sah echt zerfleddert aus.

Der große Bruder kontrollierte dann auch sich selbst und er hat das Gleiche an den Füßen. Also der Kleine schält sich an allen Fingern, der Große an allen Zehen.

Das hängt doch sicher mit dem Infekt zusammen oder? Streptokokken vermutlich oder?
Sollte ich da was Schmieren oder es einfach belassen? Beide Kinder meinen, es fühlt sich „Aua“ bzw. „unangenehm“ an.

Sorry dass ich so oft wegen diesem blöden Infekt was frage, aber das hatten wir so noch nicht :oops:

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Erica
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Beitragvon Erica » 09.06.2018, 20:26

Hallo Sheila,

Also ich kenne das bei Scharlach. Ist das denn untersucht worden?

LG
Erica
Mama von Lena (18 Jahre), Frühchen, occipitale Partialepilepsie/ Panayiotopoulos-Syndrom, Herzrhythmusstörungen, Z.n. Schädelbasisfraktur/ SHT/subduralem Hämatom/ Hämatotympanon im April 2006, räuml.-konstruktive Wahrnehmungsstörung, Gesichtsfelddefekte, etc

Sheila0505
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Beitragvon Sheila0505 » 09.06.2018, 20:39

Hallo Erica, also sie hatten Abstriche gemacht und Bluttest, daraufhin bekamen die beiden ein Antibiotikum verschrieben.

Scharlach ist ja auch eine Streptokokkeninfektion, aber ich denke, dass hätten sie doch erkannt oder nicht?
Es gibt ja allerlei Streptokokken, da kenne ich mich ehrlich gesagt nicht aus. :oops:

Ich tippe halt auf Streptokokken, weil ich es auch von Scharlach kenne. Gesagt hatte das aber niemand, weder Kinderarzt noch Kinderkrankenhaus.

Daher wundere ich mich über die zerfledderten Finger und Zehen. Macht man da was? Muss das erneut angeschaut werden? Muss man was Schmieren? Kann man was Schmieren? Schmerzen tut es wohl nicht, ist halt unangenehm.


Nachtrag: Es hieß nur, dass es ein viraler und bakterieller Infekt sei und Streptokokken wurde genannt, aber nicht explizit "Scharlach". Und der "Wert" war wohl nicht sehr hoch, aber ich weiß nicht was damit gemeint war. Aber das Abpellen der Haut kommt wohl "von den Streptokokken und nicht vom Virus" oder gar von etwas Neuem. Das wollte ich vorhin damit sagen. Hatte ich doof ausgedrückt, sorry.
Lg

Mamamarti
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Beitragvon Mamamarti » 09.06.2018, 21:36

Hallo,
das hatten wir auch, das ist die Fuß, Mund, Hand Krankheit. Ich hatte vorher noch nie davon gehört, es haben wir danach andere Mütter erzählt. Unser Sohn hatte auch schreckliche schmerzen im Mund, alles war offen und er sabberte und schrie von Schmerzen. Woche drauf haben sich die Füße und Hände abgeschält. Das tut dann aber nicht mehr weh.
Nachwirkungen hatten wir keine. Und angeblich bekommt man es nur einmal.
Ich denke, du muss dir jetzt keine Sorgen mehr machen, jetzt ist es bei euch überstanden.
Liebe Grüße
Marti

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Beitragvon JohannaG » 09.06.2018, 21:43

Hallo Sheila,

ich denke nicht, daß es HandMundFuß ist, sondern vermutlich doch Scharlach.
Und es wird wohl nicht immer erkannt. Oder dann eben erst an diesen Hautabschälungen. Die Kinder meiner Freundin hatten es, die hatten ein paar Tage leichtes Unwohlsein gehabt (was auch keiner einordnen konnte) und eine Weile später schältnre sich dann Hände und Füße. Das hat sie dann anschauen lassen, und dann wurde bestätigt, daß es Scharlach war.

So weit ich weiß, hat sie nichts weiter gemacht, ist von allein abgeheilt. Aber du kannst es ja noch mal dem Kinderarzt zeigen.

Gruß, Johanna

MamaMarti: Doch, Hand Mund Fuß kann man leider öfter bekommen. Weiß ich aus leidvoller Erfahrung bei meiner Kleinen...
Johanna, *73, Morbus Bechterew;
C., (w), 11/2004, adoptiert, FASD, Bindungsstörung, lernbehindert, juvenile Polyarthritis;
J. (m) 01/2008, adoptiert, ADHS; Depressionen und ???,
M. (w) 01/2012 FG bei 23+6 SSW, Kleinwuchs, GÖR, Nahrungsmittelallergien, leichte ICP, Schielen, Weitsichtigkeit, allg Entwicklungsverzögerung

Sheila0505
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Beitragvon Sheila0505 » 09.06.2018, 23:40

Also... nun habe ich mich auch ein wenig eingelesen und ja ihr habt recht, es war sicherlich Scharlach. Das typische Exanthem hatten zwar beide Kinder nicht, aber diese Wangenröte um den Mund frei haben sie beide. Aber da es so heiß ist, habe ich das nicht damit in Verbindung gebracht, sondern der Hitze zugeordnet. Und als der Große mit dem Kleinen Quatsch gemacht hatte und seine Zunge kurz rausstreckte, dachte ich mir: "was hat er da auf der Zunge?" und hatte ihn gebeten mir seine Zunge zu zeigen. Diese war teilweise richtig weiß belegt. Ich dachte zuerst ihm "bickt" was drauf.

Also insbesondere den Großen hatte es jedoch echt arg erwischt und ich hätte hier im Forum nie so viel gefragt, wenn ich mich nicht richtig und ernsthaft gesorgt hätte. Selbst mein Mann, welcher ja in der Regel sehr locker bleibt und eher das Pendant zu meiner besorgten "lieber-zum-Arzt-geh-Mutti"-Art ist (mein Mann bremst mich oft aus, was auch oft sinnvoll ist ;)..), hatte dieses Mal (also damals) wirklich Angst und Sorge.
Danke, dass ihr mir/uns alle so lieb geantwortet hattet und uns weiter geholfen habt.

Und: Gut. Dann werde ich nix Schmieren und mal schauen wie es morgen aussieht und morgen mal beim KiA anrufen - die Sprechstundenhilfen dort leiten auch (einfachere) Fragen weiter und rufen dann i.d.R. zurück, wenn der Arzt Zeit hatte und Antwort gegeben hat oder ein Arzt selbst ruft zurück. Wenn sie/er uns nochmal sehen möchte, wird sie/er uns das dann auch mitteilen.

@MamaMarti: Also HMF ist es eher nicht. Wir hatten das auch schon (der Kleine sogar ganz furchtbar mit schmerzhaften Aphten im Mund) und das habe ich in der Kita/Großtagespflege schon so oft gesehen. Klar: HMF kann auch sehr mild ausfallen und manche haben bspw. "nur" Fieber und diese Bläschen bzw Aphten im Mund und sonst nichts bzw. kaum etwas und wieder Andere, haben ein Exanthem an Händen und Füßen und im Mund dafür nichts oder man kann natürlich auch überall Symptome haben. Danke dir aber für deine Antwort und deinen Tip, hätte ja gut sein können :)


Naja, wie dem auch sei, bei uns passt "Scharlach" echt ganz gut ins Bild und jetzt bin ich "schlauer" :D Danke euch Allen.

LG Sheila

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Beitragvon Sheila0505 » 20.11.2018, 00:34

Hallo Zusammen, ich muss/möchte Euch mal wieder etwas fragen.

Also kurze Zusammenfassung:
Unsere Kinder wurden Montag letzte Woche gegen Grippe geimpft. Am Mittwoch rief dann die Schule an, unserem Kind ginge es nicht gut - er hat starke Kopfschmerzen.
10 Minuten später war ich an der Schule und fand mein Kind weinend auf der Couch liegend vor. Da wusste ich schon: es ist schlimm. Vorallem weil es ein Gemeinschaftsraum war und im Zimmer sehr viele Schulkameraden waren. Er ist soeben in einem Alter, wo weinen "uncool" ist und egal wie stark er sich verletzt, er verdrückt sich für gewöhnlich ein Weinen vor anderen Kindern.

Wir sind dann nach Hause gefahren und er wollte nur schlafen. Er schlief einige Stunden. Okay dachten wir uns, er wurde ja geimpft und da besteht wohl ein Zusammenhang.

Am nächsten Tag waren die Kopfschmerzen zwar immer mal wieder da, aber nicht mehr so schlimm wie am Tag zuvor.

Nun aber heute rief die Schule wieder an, Kind hat Kopfschmerzen. Diesesmal wieder so arg wie letzte Woche, ganz schlimm. Er schlief wieder einige Stunden und weinte am Nachmittag, weil er solch starke Kopfschmerzen hat. Er hatte dann auch Fieber dazu bekommen, 39 Grad.
Ich gab ihm Nurofensaft, primär gegen die Schmerzen. Bald ging es ihm viel besser. Kopfschmerzen waren weg, er fühlte sich gut. Fieber gemessen haben wir dann erstmal nicht mehr.

Abends nach dem Zähneputzen hat er noch einige Schlücke Wasser getrunken und da ging es los.
Er fühlt sich "kalt" - innen drin. Und prompt bekam er Schüttelfrost. Richtigen Schüttelfrost. Er zitterte am ganzen Körper, hatte Gänsehaut - das Zimmer war geheizt und wohlig warm. Einige Minuten hielt der Schüttelfrost an. Unter 2 dicken Decken fror er und zitterte stark.

Fieber: 38,7. Er bekam dann nochmal Saft von mir, ca 6 Stunden nach der letzten Gabe. Der Kopf tat ihm beim Zittern weh. Dann war der Schüttelfrost vorbei.
Kopf zur Brust war schmerzfrei möglich, Knie-Kuss bewerkstelligte er auch.

Er hat keinerlei ersichtlichen Infekt, kein Husten, überhaupt keinen Schnupfen, er klagt nicht über Übelkeit - nichts.

Zuerst dachten wir ja an eine Reaktion auf die Impfung, aber heute kann es das ja nicht mehr gewesen sein nehme ich an.

Zweiter Gedanke war: Er kämpft gegen irgendeinen Infekt an, aber dann kam der Schüttelfrost und ich frage mich, kann das sein? Eine Körperreaktion um die Temperatur anzuheizen, weil ich das Fieber mit Nurofen gesenkt hatte? Primär wollte ich ja eigentlich die Schmerzen lindern.

Dritter Gedanke war: Stress, Migräne. Aber auch da frage ich mich, ob Schüttelfrost hinein passt.
Ich weiß es nicht.

Ein Gedanke welcher nebenher mitläuft, ist natürlich sein recht schlechtes EEG. Aber dieses verursacht ja auch kein Fieber und Schüttelfrost. Zumindest gehe ich davon aus. Aber die Intensität der Kopfschmerzen bereiten mir Sorgen, er tut mir so sehr leid.

Kennt das wer?
Der Schüttelfrost kam dann auch wieder, dauerte wieder ein paar Minuten an - war aber nicht mehr so arg wie der erste Schub.

Mein Mann schläft jetzt bei ihm, nachdem ich vorerst bei ihm blieb. Es ist halt so tückisch, weil es ihm zwischenzeitlich echt wieder gut ging und gut geht, er keinerlei sonstige Anzeichen für einen Infekt hat.

Gestern waren die Kinder im Schwimmbad, da dachten wir zunächst auch schon, ob er sich vielleicht was eingefangen hat - im Hallenbad.

In den knapp 9 Jahren haben wir so etwas noch nicht erlebt. Kennt das wer?

Liebe Grüße, Sheila

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LovisAnnaLarsMama
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Beitragvon LovisAnnaLarsMama » 20.11.2018, 08:12

Hallo Sheila,
es ist schon möglich, dass er stärker auf die Impfung reagiert- eine "Minigrippe" auch in stärkerer Ausprägung kann schon mal vorkommen.
Meine Kids wurden auch letzte Woche geimpft, da hat nur der Kleine mit Fieber und Kopfschmerzen reagiert.
Wir haben auch den Zusammenhang zwischen EEG und Kopfschmerzen diskutiert, da der Kleine sehr häufig nach dem Schlafen, oder auch mitten in der Nacht Kopfschmerzen hat, die nach einiger Zeit dann wieder verschwinden. Uns wurde gesagt, dass es schon möglich wäre, dass gewisse Anfälle Kopfschmerzen auslösen können. Allerdings kommen bei ihm noch offensichtliche Aussetzer und komische Bewegungen dazu.
Rede doch nochmal mit eurem Arzt darüber, wie er es sieht.
Ich drücke euch die Daumen, dass es nur die Impfung, bzw.ein anderer Infekt ist.
LG LovisAnnaLarsMama
Meine drei kleinen Wunder: Wunderkind (2009), Schneckenkind (2011) und der kleine Bruder (2015): Hemiparese, expressive Sprachenwicklungsstörung, Epilepsie und diverse Baustellen nach Asphyxie/Frühgeburt


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