Entwicklungsverzögerung - Ursache?

In dieser Rubrik könnt ihr euch über diverse Krankheitsbilder austauschen - z. B. Skoliose, Kyphose, Cerebralparese usw.

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melly210
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Beitragvon melly210 » 05.06.2018, 00:01

Wie gesagt ich werde nicht schlau aus dem kleinen Mann. Es wirkt einfach manchmal so als würde er nicht alles verstehen - ich übe ständig dass Bauch auf Rücken drehen mit ihm und jedesmal schaut er mich wieder an als wäre es das erste Mal!

Es ist einfach so niederschmetternd denn ich weiß wie viel ich mit ihm mache - aber es wirkt so als würde ich ihn total vernachlässigen - manchmal will er einfach nicht mehr spielen oder "üben" und dann lasse ich ihn auf seiner krabbeldecke alleine - er guckt seine Hände an und kaut an Spielzeug rum oder seinen Händen - kann er dann auch wirklich eine Zeit lang alleine sein!


Man kann auch leicht zu viel machen. Ich verstehe dich absolut. Ich habe auch immer das dringende Bedürfnis mit meinem Sohn die Dinge die er nicht kann zu üben bis er schwarz wird. Der Spagat zwischen Mutter und Therapeutin ist oft schwer. Nur, die Kinder verstehen schon ganz früh, wenn man was spezifisches mit ihnen übt, bzw das immer wieder von ihnen verlangt, und irgendwann blocken sie dann ab. Da muss man feinfühlig darauf achten. Mach solange er gut mitmacht, und wenn du merkst er hat genug, sieht woanders hin, dreht sich weg - lass es. Das ist ja harte Arbeit für ihn. Er hat, ganz genau wie Erwachsene, auch ein Recht auf Zeit in der er einfach nur macht was ihm Spaß macht. Ohne daß er irgendwas beüben oder lernen muss. Und pass auch auf, daß ihr in eurer gemeinsamen Zeit nicht immer nur irgendwas übt. Das hatte mein Sohn nämlich auch sehr bald satt. Die Kinder bekommen dann auch manchmal den Eindruck, daß sie nicht genügen, nie genug können.
Und generell am besten ist es, wenn man sich von den Kindern führen lässt. Er zeigt dir schon, woran er momentan arbeitet und wobei du ihm helfen kannst. Biete ihm alles an und sieh was er macht. Macht auch einfach nur Dinge die euch Spaß machen, ohne Hintergedanken. Lacht zusammen :)

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Lily343
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Beitragvon Lily343 » 05.06.2018, 11:23

Liebe Carola,
zu viel üben ist auch nicht gut. Babys haben ein ganz anderes Zeitempfinden. 10 Minuten wirken auf einen kleinen Wurm wie eine Stunde. Du hast auch irgendwann keine Lust mehr wenn jemand Stundenlang mit dir Mathe übt obwohl du lieber Deutsch machen würdest (nur so als Beispiel). Von "alleine lassen" ist gar nicht die Rede, sondern eher von "alleine machen lassen". Dein Kind lernt so viele Dinge bei Tätigkeiten, die wir Erwachsene vielleicht als unsinnig erleben. z.B. lernt der kleine beim knabbern an seinen Füßen wo fang ich an wo höre ich auf. Beim kauen an Gegenständen lernt dein Kind mehr über den Gegenstand als wenn er ihn "nur" anguckt. Beim spielen und betrachten der Hände lernt er einerseits räumliches Denken, andererseits dass er etwas bewegen kann uswusf.

Nimm ein wenig den Druck raus (ich weiß wieder ein sehr schwieriger Rat), dennoch tust du dir und deinem Kind keinen Gefallen damit, wenn du dich so sehr auf die Defizite konzentrierst.

LG
Lily

MariaH83
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Beitragvon MariaH83 » 05.06.2018, 11:54

Liebe Carola,

ich möchte dich auch ermuntern, ein wenig den Druck rauszunehmen. Ich weiß, leichter gesagt als getan... Aber du bist ja dran.
Mein Großer konnte auch spät greifen und hatte später feinmotorische Problemen. Heute hat er eine ganz tolle Handschrift.

Generell betrachtet klingt es super, was dein Kind kann. Das mit dem Drehen wird oft überbewertet. Meine haben sich alle spät gedreht, mein Kleiner ist 6,5 Monate alt und dreht sich noch gar nicht. So langsam kommt er aus der Rückenlage auf die Seite. Greifen kann er so mittelmäßig, er kaut sehr gerne an seinen Händen oder an dem, was er in den Händen hat - das ist super und wichtig für die Entwicklung. In Bauchlage jammert meiner nach einer Minute. Ist ihm zu anstrengend.

Kognitiv klingt das richtig gut bei euch! Da würde ich mir null Sorgen machen. Meiner versteht auch vieles nicht, was ich von ihm will. Hey, es sind Babies :)

Das mit der Hand klärst du ja ab. Aber ansonsten würde ich wirklich mal durchatmen und ihn Baby sein lassen. Die beste Förderung (finde ich) erfahren die Kleinen durch Teilhabe an unserem Alltag.

Liebe Grüße

Maria
Mama (´83, Asperger-Autistin mit diversen Baustellen) von S. (1/11; Mikroduplikation 2q13, Epilepsie, Asperger-Autismus, PG 3, SBA mit GdB 70 und G B H), J. (7/12, "normal" entwickelt, Asthma nach RSV) und L. (11/17), Z. n. Reflux, Apnoen, infektanfällig und sehr munter
http://www.REHAkids.de/phpBB2/ftopic101737.html

Marie-Anne
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Beitragvon Marie-Anne » 06.06.2018, 07:23

Liebe Carola,
die Entwicklung deines Kindes kann ich natürlich nicht beurteilen, das ist über das Internet nicht möglich.
Aber es scheint mir, dass die Beziehung zu deinem Kind von Unsicherheit und einem gewissen Leidensdruck belastet wird.

Und ich kann es absolut verstehen, dass es dich sehr belastet.

Ich möchte dir empfehlen, das du dir auch außerhalb des Forums Unterstützung suchst. Denn die Entwicklung deines Kindes wird auch entscheidend durch das Verhalten und der Beziehung zu den Eltern geprägt.

Als Beispiel fällt mir heilpädagogische Frühförderung ein. Das könnte euch beiden helfen, wieder mehr ins Gleichgewicht zu kommen.

Frag bitte beim Kinderarzt, ob er hierfür die Indikation sieht.
Liebe Grüße von Marianne,
Kinderphysiotherapeutin :-)

Lisaneu
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Beitragvon Lisaneu » 06.06.2018, 12:06

Carola124 hat geschrieben:Es ist einfach so niederschmetternd denn ich weiß wie viel ich mit ihm mache - aber es wirkt so als würde ich ihn total vernachlässigen - manchmal will er einfach nicht mehr spielen oder "üben" und dann lasse ich ihn auf seiner krabbeldecke alleine - er guckt seine Hände an und kaut an Spielzeug rum oder seinen Händen - kann er dann auch wirklich eine Zeit lang alleine sein!


Das wichtigste ist erst mal, zu üben, nicht mehr zu überlegen, wie dein Kind bzw. du auf andere "wirken" könnten. Das macht aus zwei Gründen Sinn: erstens weil sich andere längst nicht so viele Gedanken über dein Kind und dich machen, wie du vielleicht interpretierst, und zweitens, weil dich das ständige vergleichen und vor allem das davon-ausgehen dass andere auch vergleichen, sehr unter Druck setzt. Und dieser Druck überträgt sich auf dein Kind.

Carola124 hat geschrieben:Es kommt jetzt die kindergarten Anmeldung - ich wollte wieder arbeiten gehen wenn mein Sohn 1,5 Jahre alt ist und jetzt kann ich vielleicht nie wieder arbeiten gehen - ich bin echt mit meiner Kraft am Ende weil ich nicht weiß wie es weitergeht - ich kann nicht mehr machen als jetzt.


Warum kannst du vielleicht nie wieder arbeiten gehen? Ich kann Dir nicht sagen, ob die Entwicklungsverzögerung deines Sohnes bleibend sein, aber was hat das mit arbeiten oder nicht-arbeiten von Dir zu tun?

Selbst wenn sich deine schlimmsten Befürchtungen bestätigen sollten, kann dein Sohn eine Krippe bzw. einen Kindergarten besuchen. In dem Fall halt eine integrative bzw. heilpädagogische Einrichtung.

Versuch bitte, dieses ALLES oder NICHTS-Denken abzulegen. Genaue Lebenspläne lassen sich auch mit gesunden Kindern nicht machen, es gibt immer wieder Situationen, die Anpassungen erfordern.

Aber ENTWEDER wieder arbeiten, wenn das Kind 1 1/2 Jahre alt ist, ODER nie wieder arbeiten ist ein denken in Extremen. Ich bin Mutter von zwei besondern Kindern (siehe meine Signatur) und ich arbeite sehr wohl wieder, seit mein jüngerer Sohn 2 Jahre alt ist. Zwar nicht so lange und intensiv, wie ich es tun würde, wenn ich gesunde Kinder hätte, aber ich arbeite! Und es tut mir gut, nicht STÄNDIG mit meinen Kindern zusammen zu sein, sondern in der Arbeit gewissermaßen noch einen kleinen Teil "meines" Lebens zu haben.

Wenn ein Kind tatsächlich "besonders" ist, muss sich das ganze denken umstellen. Bei mir war da ein gewisser Frust und auch eine unbestimmte Traurigkeit dabei, als mir klar wurde, was vor allem bei meinem jüngeren Sohn realistisch gesehen nicht mehr möglich sein wird. Aber ich kann nicht in die Zukunft sehen und weiß nicht, was diese noch bringt. Sorgen machen für den Rest des Lebens ist daher hier nicht.

Als Beispiel sehe ich immer wieder meinen längst erwachsenen Cousin, wo mit 14 alle davon ausgegangen sind, dass er bestenfalls in einer geschützten Werkstätte arbeiten kann. Mittlerweile ist er seit über 10 Jahren in seiner Firma am 1. Arbeitsmarkt und macht nebenberuflich gerade die Berufsreifeprüfung, weil er noch studieren will :D . Er lebt auch schon längst selbstständig in einer selbst finanzierten Wohnung.

Von der Warte gesehen, gehe ich zwar nicht davon aus, dass mein Sohn auch mal so selbstständig sein wird, aber ich schließe es auch nicht aus.

Wenn ich von einer Mutter eines gerade mal 8 Monate alten Babys ohne Diagnsoe dann so düstere Gedanken von "nie wieder arbeiten können" lese, tut mir das immer sehr weh. Nicht, weil ich davon ausgehe, dass "alles in Ordnung" sein wird, sondern weil ich darüber nachdenke, WAS alles sein muss, dass man als Mutter wirklich nie wieder arbeiten kann!

Carola124 hat geschrieben:Ich hab mich schon bei einem Ergotherapeuten gemeldet aber noch keinen Termin ausgemacht - ich hab ihm mal alles geschildert und er hat gesagt er meldet sich - hat er aber noch nicht gemacht - vielleicht auch nicht sehr seriös - ist jetzt nämlich sicher schon 1 Woche her.

Ich weiß schon dass die motorische Entwicklung und auch das Greifen alleine nicht ausschlaggebend sind aber bei uns ist es einfach die Summe des ganzen - überall etwas dass nicht so ganz passt.

Vielen liebe Dank euch und alles Liebe


Dann ruf noch mal an oder such einen anderen Ergotherapeuten. Nutze die Suchfunktion hier im Forum oder frage im entsprechenden Unterforum nach guten Ergos in deiner Nähe!

Und such Dir unbedingt Hilfe für DICH - unabhängig davon, ob dein Sohn seine Defizite noch aufholen wird, oder nicht. Auch für ein gesundes Kind brauchst du Kraft und vor allem den Glauben an dich selbst, mit einem besonderen Kind erst recht! Alles Gute!
Sohn 3/2010 hochfunktionaler Asperger-Autist + ADHS
Sohn 7/2012, gehörlos + kurzsichtig + frühkindlicher Autist
Mama und Papa stark kurzsichtig (Kommentar eines Optikers: Wie habt ihr euch überhaupt gefunden?)

MarinaH
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Beitragvon MarinaH » 07.06.2018, 09:41

Hallo!

Die Entwicklung zu beurteilen, ohne das Kind zu sehen, dürfte unmöglich sein. Das er noch nicht greift, ist komisch- aber er kann Dinge festhalten?
Hat denn mal jemand einen Entwicklungstest gemacht? Warst Du mal im SPZ? Was sagt der Neuropädiater (falls Du noch dort bist?)
Du bräuchtest (wenn es denn eine gibt) eine Diagnose und dabei wird der Ergotherapeut kaum helfen können. Wenn das Greifen so gar nicht gelingt, müsste eine neurologische Untersuchung her- also nochmal ein Spezialist.

Abgesehen davon: Therapie hat das Kind schon, ob Frühförderung sinnvoll ist, hängt von der Entwicklung ab. Und ja- man kann auch mit behinderten Kindern arbeiten gehen.

Alles Gute!
Marina
Kinderärztin im SPZ

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Beitragvon Carola124 » 11.06.2018, 13:46

Hallo!

Ich danke euch schon mal für eure Kommentare! Letzte Woche hatte ich nun einige Termine mit meinem Sohn!

Die Physiotherapeutin (war auf eigene Faust bei einer die auch Osteopathie macht) hat gemeint dass er für sie ein ganz aktives Baby ist - er greift für sie so ca wie ein 5 Monate altes Kind auch das Sitzen klappt nicht so gut aber am Boden ist er ganz normal entwickelt wenn das drehen bald kommt (auch vorübungen zum krabbeln und robben macht er schon) aber sie hat gemeint dass das an seiner Rumpf hypotonie liegen könnte dass sein zns einfach länger braucht weil seine Muskulatur zu schwach dafür war - auch dass er dadurch das sonnenuntergangsphänomen hat - wegen seiner Schwächen augenmuskulatur - aber sie wisse es nicht genau weil sie eben keine Ärztin ist. Glaubt ihr dass das möglich ist? Haben hypotones Kinder öfters das sonnenuntergangsphänomen?

Auch beim ka war ich aber leider vor der physio darum konnte ich nicht nachfragen - ja entwicklungsverzögerung beim greifen und sitzen würde festgestellt. Als ich nach der Ursache fragte kam sie gleich mit der seitenventrikelasymmetrie - dass man die wieder kontrollieren lassen muss dass sie nicht weiter gewachsen ist weil ja scheinbar irgendetwas auf die augen drückt wegen dem sonnenuntergangsphänomen! Aber sie hat mich jetzt zu einer anderen Ärztin geschickt wegen den augen - außerdem muss ich dann nochmal zu ihr in 2 wochen - sie schaut noch einmal was dann wegen den anderen sachen gemacht werden muss.

Welche Bereiche des Gehirns wären denn da betroffen bei einer Vergrößerung des linken seitenventrikel (Vorderhorn) ? Kann man das überhaupt so allgemein sagen?

Vielen lieben Dank schon einmal

FritzMama
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Beitragvon FritzMama » 11.06.2018, 20:40

Hallo liebe Carola124,
warum kam dein kleiner Mann denn zu früh? War er da eine Weile auf der Kinderstation?
Prinzipiell gibt es ja für das Sonnenuntergangsphänomen zwei Gründe, zum einen 'er kann es muskulär nicht' (vertikale Blickparese) da könnte dann z. B. aus irgendwelchen Gründen das Mittelhirn betroffen sein. Der andere Grund ist ein Hydrozephalus, also eine Abflussstörung des Hirnwassers, die Druck aufbaut und somit 'die Augen rausschiebt'. - mal sehr salopp alles gesprochen.

Insgesamt sagen, was betroffen ist, wenn ein Seitenventrikel erweitert ist, geht 'so' natürlich nicht. Meistens ist aber auch eine Erweiterung (durch z. B. Abflussstörung) verdrängend, d.h.es ist alles da. Es gibt aber auch welche z. B. nach Blutung, dann ist quasi Hinrgewebe weg, und wird sozusagen durch das Wasser ausgefüllt. Ebenfalls salopp gesprochen.

Ehrlich gesagt finde ich aber, dass sich dein Kleiner wirklich gut anhört! Seine emotionale und soziale Entwicklung scheinen mir völlig altersgemäß. Motorisch kann man vlt geteilter Meinung sein, aber mit einer Rumpfhypotonie klappt Greifen halt auch nicht so super. - warum hat er die denn?

Ich versteh dich gut dass du dich sorgst, aber voreilige Aussagen von Therapeuten find ich sehr fragwürdig und würde ich versuchen mir nicht so zu Herzen zu nehmen. Keiner kennt dein Kind besser als du.

Alles Liebe,
Nadine
05/17 dyskinetische ICP durch peripartale Asphyxie, kognitiv ein normaler Zweijähriger :D

Carola124
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Beitragvon Carola124 » 11.06.2018, 21:46

Liebe Nadine!

Es waren 3 Wochen und die Werte waren eigentlich ganz ok (Apgar 9/10/10, ph 7,29 be - 5,2) nur fruchtwasser war leicht grün aber er hat sofort nach der Geburt etwas leise aber wirklich sofort als er rauskam geschrien! Er musste nicht versorgt werden und blieb die ganze Zeit bei mir.

Danke für deine medizinischen Erklärungen - seid ihr selbst betroffen oder hast du eine medizinische Ausbildung - aber ich lese gerade ihr hattet einen schweren start! Eine Ärztin die den ultraschall gemacht hat hat gemeint es könnte eine Zyste gewesen sein weil das irgendwie typisch wäre.. Ka was sie damit gemeint hat weil sie hat mir dann auch nicht wirklich geantwortet aber sonst hat mir keiner etwas zur Ursache sagen können - auch nicht warum er dieses sonnenuntergangsphänomen hat weil ja anscheinend nichts gestaut wird. Einzig die Physiotherapeutin hat gemeint es könnte Muskulär bedingt sein weil er es meist auch nur beim tragen hat - sehr sehr selten im Liegen oder am Bauch liegend (obwohl er sich hier auch anstrengen muss um nach oben blicken zu können - er kann es aber).
Hört sich alles nicht gut an - mit dem Druck und mit dem verschwundenen Teil schon gar nicht. Und auch dass das Mittelfinger betroffen sein könnte ist ws nicht so gut. Aber danke für deine Worte - wenn diese Ungewissheit nicht wäre...

Er lächelt und lacht auch aber Zusammenhänge erkennt er noch nicht wirklich finde ich obwohl er es vielleicht auch nicht so zeigen kann weil sein greifen noch nicht so zielgerichtet ist.

Vielleicht ist das mit der muskelhypotonie auch familär bedingt - die Cousine meines Mannes könnte sehr lange nicht sitzen gehen etc und dann auch nur sehr wackelig und ihr Sohn auch - was ich eben von Erzählungen gehört habe.

Liebe Nadine ich wünsche euch alles alles Liebe und deinem Kind noch alles Gute zum 1. Geburtstag :-)

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melly210
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Beitragvon melly210 » 11.06.2018, 22:52

Hallo ! Daß eine Muskelhypotonie mit einem Sonnenuntergangsphänomen einhergeht liest man eher selten. Nur im Rahmen komplexerer Syndrome, aber nicht ursächlich. Würde deshalb auch eher sagen, daß das von der Seitenventrikelasymetrie kommt.


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