Familienhilfe - wie sieht das konkret aus?

Eltern, Geschwister, Großeltern - die ganze Familie ist gefordert, wenn es um die Belange des besonderen Kindes geht. Häufig ist das Familienleben durch die besonderen Bedürfnisse von Sohn oder Tochter großen Belastungen ausgesetzt. Ein Austausch mit Familien, die auch ein besonderes Kind haben, tut gut und kann sehr hilfreich sein.

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Katha71
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Beitragvon Katha71 » 26.04.2018, 12:45

JustinsMum hat geschrieben:
..................

Ich gebe zu, dass ich von Familienhilfe überhaupt nichts halte, da ich unter Hilfe etwas anderes verstehe als Hilfe zur Selbsthilfe. Hilfe ist für mich, wenn jemand mal die Fenster putzt, die Wäsche aufhängt, das Kind zum Spielplatz entführt. Auf alles andere kann nich verzichten, theoretisch weiß ich wie es geht.


Geeeenau!

Ich finde mich auch im Behördengewusel bestens zurecht. Und brauche wirklich keine Hilfe zu Selbsthilfe.

JustinsMum hat geschrieben:Im Prinzip muss eine Familienhilfe ihre Arbeit erklären können und schon deswegen muss Sie Dir ein paar Defizite anhängen, denn sonst gebe es ja keinen Bewilligungsgrund. Und was machst Du dann? dann steht Aussage gegen Aussage und im Zweifel bist Du die, die kein Störungsbewusstsein hat und wegen mangelnder Einsichtsfähigkeit leider in der Erziehung versagt.


...und dann ist es in der Akte...und was die Schule/Behörde damit irgendwann argumentativ anstellt und zu welchen Zwecke nutzt...... :evil:

Damit hast Du den Kern meiner Befürchtungen bestens formuliert.

JustinsMum hat geschrieben:.....

Klar ein Bettnässerkind würde bei mir auch täglich duschen, morgens... Aber sonst???

Da steht doch was völlig anderes dahinter. Fühlen sich die Empfehlen eventuell von Dir angegriffen und meinen nun austeilen zu müssen?

Grüße

justinsMum


Klar, Sophie wird auch immer morgens unter der Dusche gewaschen. Sie ist ja eine junge, geschlechtsreife Frau.. :D

Und: Ja, sie (bzw. einige der Mitarbeitern der Schule) wollen austeilen...

Also, Schlussfolgerung: Ich werde mich auf KEINE Familienhilfe einlassen, aber selbst erneut Einzelfallhilfe beantragen.
Und: Sie nicht weiter durch irgendwelche Spielchen reizen, bringt eh nichts, und schaft böses Blut.

Danke für Hilfe und Mitdenken! :P
K`71 mit Sophie`04, spätes Frühchen 35. SSW, leichte myoklonische fokale Epilepsie, 80% gb, spricht nicht, Syndrom unbekannt
Maja `06, gut entwickelt
Meine Liebe gehört ihnen

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Silvia & Iris
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Beitragvon Silvia & Iris » 26.04.2018, 13:05

Liebe Sanne,

was heißt eigentlich arbeitslos? - wenn man Kinder hat, die einfach mehr Betreuung erfodern und dazu auch noch Senioren im Haus, die auch schon etwas mehr brauchen... - ich habe bisher keinen Arbeitgeber gefunden, der es toleriert, dass ich 12 Wochen wegen Schulferien 9 Wochen wegen Therapien 3 Wochen wegen Krankheiten der Kinder und mehr zu Hause bin.... dann wenn ein Anruf von der Schule kommt soll man auch gleich fahren und das Kind abholen...
ich bin auch nicht arbeitslos gemeldet - das hat das AMS auch gar nicht zugelassen - da müsste ich in ganztägige Schulungsmaßnahmen... und die Kinder können dort auch nicht in dieser Zeit betreut werden... bzw. die Arzttermine kann ich dann auch nicht wahrnehmen...

Ja, welchen Arbeitgeber gibt es denn da? - dann noch die regelmäßigen Therapie und Arztbesuche... alle 2 Wochen ein ganzer Tag...

Einmal im Monat Begleitung in der Schule damit das Schulschwimmen zustande kommt...

... wer macht denn das dann alles? - Oder kommt dann das Kinderheim und ich muss die beiden einfach abgeben? -

Die Senioren auch gleich dazu... (auch die brauchen Pflege...) - wobei einer jetzt gestorben ist...

LG
Silvia
Liebe Grüße
Silvia
Tochter *03/2003, PCH, HG-versorgt, ein Sonnenschein
Sohn *03/2006 AVWS + was so dazu gehört


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