Erfährt private KK etwas von Arztbesuch?

Für beihilfeberechtigte privat krankenversicherte Beamte gelten besondere Regeln. Fragen rund um diese Themen können hier besprochen werden.

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Susan2013
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Erfährt private KK etwas von Arztbesuch?

Beitragvon Susan2013 » 09.04.2018, 16:42

Hallo,
wenn man beim Arzt war und die private Krankenversicherungskarte einlesen hat lassen, aber die Rechnung selbst begleicht...erfährt die Krankenkasse dann trotzdem irgendwie von dem Arztbesuch?

Rechnungen werden doch zu 100% immer nur an den Patienten gesendet oder?

LG Susan

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else
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Beitragvon else » 09.04.2018, 18:29

Hallo Susan,
nein, die PKV erfährt das nicht, solange Du nichts einreichst oder abtretest und auch auf keiner anderen Rechnung davon etwas auftaucht, z.b. Gebühr für Rücksprache zwischen Haus- und Facharzt.
Theoretisch brauchst Du gar keine Karte beim Arzt zeigen und kannst gleich sagen, bist Selbstzahler, weil es PKVen gibt, die gar keine Karten haben zumindest hatte die von meinem Sohn vor vier Jahren noch keine.
Nur den Sinn sehe ich nicht, warum die PKV das nicht zahlen und wissen soll. Wenn es um Vorerkrankungen geht, kann die PKV im Rahmen der Anamnese nachfragen und dann käme es sowieso raus.
LG
Else

Jörg75
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Beitragvon Jörg75 » 09.04.2018, 20:38

Moin Susan,

das kommt jetzt ein bißchen darauf an. Normalerweise erfährt es die PKV nicht, wenn Du die Rechnung selber bekommst und bezahlst und sie nicht einreichst.

Manchmal ist es aber so, dass zumindest bestimmte Sachen auch direkt abgerechnet werden ... in Krankenhäusern wird das jedenfalls teilweise angeboten, dass das KH direkt mit der Versicherung abrechnet.
Aber eigentlich musst du das angeben, dass direkt abgerechnet werden soll - ohne dein Wissen/ dein Einverstäntnis geht das eigentlich nicht.

Wenn Du sicherstellen möchtest, dass die POKV nichts erfährt, dann darfst du keine Karte vorlegen und auch nicht sagen, wo du versichert bist, sondern das einfach als Selbstzahler laufen lassen.

Gruß
Jörg
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Beitragvon kati543 » 10.04.2018, 13:34

Hallo,
kommt wirklich darauf an. Also der Arzt hat das in seinen "Dokumenten". Falls die Versicherung rückwirkend nachforscht, kommt sie definitiv drauf. Es kommt halt darauf an, was du von der Versicherung konkret willst an Leistung irgendwann.
Falls du wirklich sicher sein willst, dann ein anderer Arzt möglichst im Ausland und natürlich privat bezahlt, der keinerlei Aufzeichnungen/Kopien über dich anfertigt, die er dir nicht mitgibt.
Es kommt einfach immer etwas darauf an, um was es geht bzw. in Zukunft gehen wird.
...müsst ihr denn immer die Karte abgeben bei euren "normalen" Ärzten? Ich kenne das so nicht von der PKV. Ich musste bei jedem Arzt einmalig gefühlte Tonnen an Papierkram ausfüllen und dann lief das unter Privat.
LG
Katrin
Katrin (Epilepsie)
O. (Frühk. Autismus (HFA), Sprachentwicklungsstörung, Ptosis, Hypotonie, AVWS, LRS, Vd. Valproatembryopathie)
D. (geistige Behinderung, Frühk. Autismus, Epilepsie, Esstörung, Trigonoceph., Hypertonie, Opticushypoplasie, Amblyopie, Mikrodeletion 3p26.3, Vd. Valproatembryopathie, Z.n. Schädelbasisfraktur)


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