Wie betreut ihr eure Kinder in den Ferien?

Eltern, Geschwister, Großeltern - die ganze Familie ist gefordert, wenn es um die Belange des besonderen Kindes geht. Häufig ist das Familienleben durch die besonderen Bedürfnisse von Sohn oder Tochter großen Belastungen ausgesetzt. Ein Austausch mit Familien, die auch ein besonderes Kind haben, tut gut und kann sehr hilfreich sein.

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Henrymami
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Beitragvon Henrymami » 13.03.2018, 08:05

Danke f. Eure Antworten!
Werde dann mal bei der Lebenshilfe Fragen.
Lg
Henry 25.06.13 Goldberg sphrintzen megakolonsSyndrom
PEG, spastische zerbraparese Katarakt bds, Glaukom

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Sabine
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Beitragvon Sabine » 02.04.2018, 17:30

Hallo,

als Jan-Paul noch hier zur Schule ging, haben wir in den Ferien Kurzzeitpflege genutzt und sporadisch die Ferienbetreuung vom FUD, die ging damals aber nur von 10 bis 14 Uhr oder 15 Uhr. Kann sein, dass es jetzt geändert wurde. Die örtliche Förderschule bot überhaupt keine Ferienbetreuung an. Ich war froh, dass ich damals als Freie gearbeitet habe und dann an den Schreibtisch kam, wenn die Kinder mal betreut waren oder geschlafen haben. Mit festen Bürozeiten wäre die schlechte Betreuungssituation nicht zu vereinbaren gewesen - zumal die hiesige Förderschule auch noch sechs Werktage zusätzlich geschlossen hatte als die Regelschule meines zweiten Sohnes. Zwischendurch konnten damals noch meine Eltern und meine Schwiegermutter aushelfen (das geht heute aus Altersgründen nicht mehr).
Ich hoffe mal, dass sich die Betreuungssituation für mehrfach behinderte Kinder inzwischen verbessert hat - damals war es eine Katastrophe. Da war der FUD hier schon sehr fortschrittlich mit seinem Ferienprogramm, an dem auch Jan-Paul hin und wieder teilnehmen konnte. Immer passte es allerdings auch nicht, weil nicht alle Aktivitäten etwas für ihn waren (Schwimmen gehen war zum Beispiel nicht möglich, weil Jan-Paul nur in einem speziellen Bad für Schwerbehinderte ins Wasser gelassen werden kann).
Ich würde vorher gucken, was genau angeboten wird und ob die Betreuung immer gewährleistet werden kann. Wenn alle unterwegs sind und dein Sohn aufgrund seiner Schwerbehinderung nicht an einer Aktion teilnehmen kann, sollte sichergestellt sein, dass er trotzdem betreut wird, damit du arbeiten kannst. Sonst bringt dir das ganze Ferienprogramm nichts.

LG
Sabine
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Jan-Paul (10/01), schwer mehrfachbehindert ohne Diagnose, Tim-Henrik (03/05), Lea-Kristin (01/11)
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Bücher für Kinder und Jugendliche http://buch.blogon.de/

AgnesH
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Beitragvon AgnesH » 02.04.2018, 18:50

3 Wochen Urlaub
3 Wochen Unternehmungen mit Dorfkindern, Schulkameraden, Oma&Opa, Ferienprogramm.

Karina H BS
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Beitragvon Karina H BS » 06.04.2018, 08:20

Ich habe einen besonderen Arbeitsvertrag. Arbeite nur drei Tage die Woche( 19 h) und habe 4 Wochen(12 Arbeitstage) mehr Urlaub als eigentlich vorgesehen. Mein Gehalt haben wir um diesen Monat gekürzt und dann wieder auf 12 Monate verteilt. So habe ich genügend Zeit fürs Kind und jeden Monat das selbe Geld auf dem Konto. Auch wenn mal die Schule zwischendurch ausfällt oder Arzttermine anstehen. Zum Glück kann ich auch die Arbeitstage anpassen, wenn sich die Schulzeiten mal wieder ändern. Leider sind wir zwar auf einer Ganztagschule als weiterführende Schule, die Schule hat jedoch den Sinn und die Möglichkeiten nicht verstanden und verteilt einfach nur die Unterrichtsstunden nach Stundentafel auf die Wochen, so dass dann eben mal morgens erst zur dritten Beginn ist, damit man die Doppelstunde am nachmittag abarbeiten kann.
Nachmittagsbetreuung in der Grundschule, Aktionen über den FED und auch ein Mitmachzirkus mit Zelten haben wir versucht- keine Chance, bitte holen Sie ihr Kind wieder ab. Zu hause arbeiten wenn er da ist, ihn mitnehmen ins Büro hatte ich auch schon versucht. Dann kann ich nicht arbeiten, weil er nur Unsinn macht.


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