WfbM: Fragen zum Antrags- u. Aufnahmeverfahren

Unsere Kinder werden älter, verlassen die Schule und auch oft das Elternhaus. Wie sehen die Perspektiven für behinderte Jugendliche und junge Erwachsene aus? Wo können sie arbeiten? Wo finden sie geeignete Wohnformen? Hier können sich Eltern austauschen und informieren!

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Mellie
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Beitragvon Mellie » 09.05.2018, 14:37

Hallo,

eben rief die WfbM an. Es geht nächste Woche tatsächlich für meinen Sohn los. Der Fahrdienst wurde genehmigt. Unterlagen liegen dort vor, aber ich habe noch nichts erhalten. Ist vielleicht heute in der Post. :wink: Die Uhrzeit habe ich auch schon, wann mein Sohn abgeholt wird. Der Fahrdienst wird sich wahrscheinlich nicht extra vorstellen. Einen Gesprächstermin für alles Weitere habe ich auch nächste Woche. So schnell kann es auf einmal gehen. Und wieder ein neuer Lebensabschnitt für meinen Sohn. :D
Viele Grüße,
Mellie

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Beitragvon IlonaN » 09.05.2018, 14:43

na da drück ich schon mal die Daumen das alles gut läuft. Nach anfänglichen Anlaufschwierigkeiten war es für meine Tochter die Beste Entscheidung und sie ist zufrieden und das ist die Hauptsache.
Ich 1961 Ösophagusatresie
Großfamilie mit leibl.Kindern/Ado-Kind und Pflegekindern mit FASD, ADHS, Autismus, Bindungsstörung mit Enthemmung ,Asthma, Neurodermitis u.v.m.

Mellie
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Beitragvon Mellie » 13.05.2018, 12:03

IlonaN hat geschrieben:na da drück ich schon mal die Daumen das alles gut läuft.


Danke Ilona :D

Das alles gut läuft, davon bin ich schon jetzt nicht mehr überzeugt. Die Art und Weise, wie uns telefonisch mitgeteilt wurde, dass es Montag losgeht, fand ich schon "nicht in Ordnung" - um es mal freundlich zu formulieren.

Die angekündigte "Post" ist bei mir noch nicht im Briefkasten gelandet. Wir haben schriftlich von der WfbM keinen Eintrittstermin bekommen. Das man dies alles telefonisch regelt ist mir fremd.

Nun noch mal ein paar Fragen:
Gibt es im Eingangsverfahren keinen Werkstattsvertrag?

Jetzt hat sich das Sozialamt (GruSi) auch noch gemeldet und möchte wissen, ob mein Sohn in der WfbM zu Mittag essen wird. Das wird dann wohl abgezogen. Nun habe ich aber gelesen, dass es im Eingangsverfahren und in den zwei Jahren im Berufsbildungsbereich nicht angerechnet wird, weil es zur Eingliederungshilfe gehört.

Dann wollen sie noch die erste Abrechnung der WfbM haben. Von der WfbM bekommt mein Sohn doch gar kein Geld - das läuft doch über die Arbeitsagentur für Arbeit.

:icon_scratch:
Viele Grüße,

Mellie

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Beitragvon Rita2 » 13.05.2018, 15:57

Hallo Mellie,

das mit der Grusi hatte ich auch genau identisch. Ich habe denen mitgeteilt, daß er kostenlos Essen bekommt, aber das es nicht angerechnet werden darf. Natürlich habe Sie es doch bei der Grusi abgezogen. Ich haben dann Einspruch eingelegt ( siehe http://bvkm.de/wp-content/uploads/Muste ... r-WfbM.pdf ) und dann wurde es nicht mehr abgezogen.

Viele Grüße
Rita
Rita mit Sohn *Dezember 1995, ohne Diagnose,
cerebrale Koordinations- und Tonusregulationsstörung mit Zehenspitzengang, kognitive und sprachliche Entwicklungsstörung, süßer Bengel

Mellie
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Beitragvon Mellie » 14.05.2018, 17:42

Hallo Rita,

Danke für den Link. Dann werde ich das Sozialamt einmal darauf hinweisen, dass ein kostenloses Mittagessen im Eingangs- und Berufsbildungsbereich in der WfbM nicht auf die GruSi angerechnet werden darf. Immer dieser unnötige Schriftverkehr. :roll: Hoffentlich klappt es auch ohne Widerspruch. :lol:

Wichtig hingegen für die Berechnung wäre die Information, ob Ihr Sohn noch weitere Einnahmen neben dem Ausbildungsgeld erzielen wird (Steigerungsbetrag o.Ä.).

Dazu reichen Sie mir bitte die erste Abrechnung der WfbM ein, sobald Ihnen diese vorliegt.

Den Steigerungsbetrag gibt es doch erst im Arbeitsbereich, oder? Gibt es eine Abrechnung im Eingangs- und Berufsbildungsbereich? Das muss der Sachbearbeiter doch verwechseln, oder?
Viele Grüße,

Mellie

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Beitragvon Rita2 » 14.05.2018, 19:17

Hallo Mellie,

wir hatten den Eingangs- und Berufsbildungsbereich über das persönliche Budget außerhalb einer Werkstatt. Daher kann ich dir nicht sagen, wie es in der WfbM ist.
Wir hatten nur die Feststetzung des Arbeitsamtes und von dort kam auch direkt das Ausbildungsgeld.
Ich habe dem Sozialamt diesen Bescheid zugesandt. Das wurde akzeptiert.

Viele Grüße
Rita
Rita mit Sohn *Dezember 1995, ohne Diagnose,

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Beitragvon Mellie » 14.05.2018, 19:23

Rita2 hat geschrieben:Wir hatten nur die Feststetzung des Arbeitsamtes und von dort kam auch direkt das Ausbildungsgeld.
Ich habe dem Sozialamt diesen Bescheid zugesandt. Das wurde akzeptiert.


Hallo Rita,

das Ausbildungsgeld bekommt mein Sohn auch von der Arbeitsagentur. Den Bescheid habe ich dem Sozialamt auch schon zugesandt. Trotzdem stellen sie weiter Fragen. :roll: Dann beantworte ich mal wieder die Fragen und warte ab, was passieren wird.  8)
Viele Grüße,

Mellie

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Beitragvon Mellie » 16.05.2018, 14:33

Hallo,

wie ich erfahren habe, wird im Eingangsverfahren noch einmal der Hamet e Test durchgeführt. Mein Sohn hat diesen Test schon 2016 mitgemacht, aber er muss ihn trotzdem wiederholen, weil es zum Eingangsverfahren gehört. War es bei euch auch so? Da mein Sohn schon eine Zeitlang im BBW war, wird das Eingangsverfahren auf 4 Wochen verkürzt. :)
Viele Grüße,

Mellie

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Beitragvon Mellie » 30.05.2018, 17:45

Hallo,

das Eingangsverfahren dauert jetzt doch 3 Monate. Das hat die Arbeitsagentur für Arbeit so bewilligt, obwohl die WfbM meinte, dass 4 Wochen ausreichen würden, weil mein Sohn schon im BBW war.

Heute bekam mein Sohn auch die Verdienstabrechnung für den Monat Mai. Die Lohnabrechnung gilt als Verdienstbescheinigung. Ausbezahlt bekommt mein Sohn die ersten zwei Jahre von der WfbM nichts. Dort sind nur die Entgeltbestandteile aufgelistet. Muss ich diese Abrechnung dem Grundsicherungsamt vorlegen?
Viele Grüße,

Mellie


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