Beihilfe / PKV / Grundsicherung

Für beihilfeberechtigte privat krankenversicherte Beamte gelten besondere Regeln. Fragen rund um diese Themen können hier besprochen werden.

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Beitragvon Ellert » 23.04.2018, 09:37

SUPER
zumindest weiss ich dann was ich rüberschieben kann ohne Bedenken,
145 .- Essen
37 .- Wohnen ( finde ich extrem wenig, so billige Mieten gibts doch garnicht, das reicht gerade Strom)
16.- Gesundheit, wobei da komme ich auf deutlich mehr bei Ellert mit den Zuzahlungen Windeln, Medis etc
Bekleidung brauche ich deutlich mehr,das kann man ja nachweisen, dafür braucht er keine Nachrichtenübermittlung, Verkehr etc
Was sind andere Waren, Popotücher und Zahncreme ?
Haushaltsgeräte hat er ja nicht, ausser ner elektrischen zahnbürste etc

ich glaube ich werde mit den nächsten Nachweisen mal anfragen wie das konkret abzulaufen hat, sowohl bei dem Sozialamt als auch beim Rechtspfleger...
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monika61
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Beitragvon monika61 » 23.04.2018, 09:54


37 .- Wohnen ( finde ich extrem wenig, so billige Mieten gibts doch garnicht, das reicht gerade Strom)
..
Hallo Dagmar,

Unterkunftskosten und Nebenkosten wie Heizung usw bekommt man zusätzlich.

http://bvkm.de/wp-content/uploads/Regel ... kosten.pdf

Direktlink funktioniert hier nicht... :?



Du findest die Infos hier unter:

"Rechtsratgeber"

Merkblatt zur Grundsicherung anklicken.

Dort findest Du dann:

Wichtige Änderungen ab 2017!

Zum 1. Januar 2017 wurden die Regelsätze bei der Grundsicherung erhöht. Menschen mit Behinderung, die bei ihren Eltern leben, werden außerdem ihre Wohnkosten ab 1. Juli 2017 leichter geltend machen können. Einzelheiten erfahren Sie hier:

Regelbedarfsermittlungsgesetz_Vereinfachte Berücksichtigung von Unterkunftskosten

http://bvkm.de/recht-ratgeber/

LG
Monika

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Beitragvon Ellert » 23.04.2018, 09:59

Im Endeffekt mus sich mich einigen mit den Ämtern wie sie das wollen -
es bereichert sich sicher keiner an dem Geld aber wenn die für manches belege wollen muss ich alle aufheben, sagen sie dass sie verzichten und das schriftlich wäre mir das am Liebsten !
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Beitragvon Ellert » 09.06.2018, 09:01

UPDATE, wir haben nun unseren Bescheid bekommen und eine Nachzahlung für eine Zeit.
Im Bescheid steht wir müssen Ellert ein Girokonto eintrichten und die Zahlung "weiterschieben"
Doof gefragt,d as Geld der letzten Monate haben wir ja quasi ausgegeben wie imemr,s prich einen Vorschuss aus unseren Mitteln für seine Ausgaben getätigt die nicht wir sondern die Grusi zahlt.

Wie habt Ihr das gemacht,
einen großen Batzen wieder zurückgeschoben ?
Und wie macht Ihr das monatlich,
Dauerauftrag auf unser Konto für den Anteil Wohnen ist ja logisch
der ist ja genau berechnet und beziffert,
aber der rest ?
Was schiebt Ihr mit welcher Begründung weiter, was muss darauf bleiben und wird dann mit Belegen abgerechnet ?

Das Sozialamt macht mit keinerlei Vorgaben,
aber ich will nicht dann dastehen und Ärger mit denen oder dem Rechtspfleger Betreuung bekommen weil ich hätte anders handeln müssen....

Wir haben übrigens bei uns den Anteil Wohnen berechnet bekommen an Hand der Zinsen die wir zahlen (Eigentum) und dem Medienverbrauch
wir mussten keinen Mietvertrag mit Ellert schliessen
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Beitragvon Rita2 » 09.06.2018, 12:52

Hallo Dagmar,

ich überweise die komplette Grundsicherung bis auf 50 Euro (als Taschengeld) auf unser Konto. Als Verwedungszweck gebe ich an Mietkosten, Haushaltsführung, Kleidung etc.

Die Grundsicherung hat sich noch nie darum gekümmert was ich mit dem Geld mache.
Für die Betreuung muß man angeben, was an Einkommen und Ausgaben vorhanden sind. Bei uns auf dem Fragebogen gibt es die Möglichkeit anzukreuzen, daß das komplette Einkommen verbraucht wird. Ich kreuze immer das an. Ich gebe keinerlei Ausgaben an.

Da unser Sohn mit Geld nichts anfangen kann, schon gar nicht Geld auf einem Konto, sammeln sich die 50 Euro immer an. Damit bezahle ich dann immer irgendetwas von ihm, z.B. Reisekosten, Kleidung.

Bei den Kontoauszüben (hier wollen sie der letzten 3 Monate sehen), steht der obigen Betreff drauf. Bisher war jeder damit zufrieden.

Einfach machen und nicht soviel nachdenken. Die Grundsicherung deckt ja wirlich nur den absolut notwendigen Bedarf, also darf man den auch jeden Monat verbrauchen.

LG
Rita
Rita mit Sohn *Dezember 1995, ohne Diagnose,
cerebrale Koordinations- und Tonusregulationsstörung mit Zehenspitzengang, kognitive und sprachliche Entwicklungsstörung, süßer Bengel

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Beitragvon Susanne Th. » 09.06.2018, 13:26

Hallo Dagmar,

aus der entspr. Dienstanweisung:

Die Regelsätze werden zur Deckung des Regelbedarfs als pauschalierte Leistung erbracht
werden. Die leistungsberechtigten Personen können über die Verwendung dieser Leistungen
selber bestimmen. Insofern haben die vorgenannten Beträge keine zwingende Bindungswirkung
für die Leistungsberechtigten. Vielmehr können durchaus gegenüber den statistisch ermittelten
Durchschnittsbeträgen aus der Tabelle in einzelnen Bereichen höhere Bedarfe gedeckt werden,
wenn zum Ausgleich in anderen Bereichen keine oder nur geringere Bedarfe zu decken sind. Das
individuelle Ausgabeverhalten ist durch den/die Leistungsberechtigte/n allerdings so zu gestalten,
dass er/sie mit dem Festbetrag (Regelsatz) auskommt.

Unser Sohn bekommt fast seit der Einführung Grundsicherung nach SBG Xll. Nur bei Erstantrag haben wir Kontoauszüge vorlegen müssen, danach nie wieder.
Es hat sich in all den Jahren das SA nie darum gekümmert, wie er sein Geld verwendet.

Allerdings steht er nicht unter Betreuung, daher denke ich, ist nur interessant, was Eurer Rechtspfleger für Nachweise wünscht.

LG
Susanne

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Beitragvon Ellert » 09.06.2018, 13:36

Hallo Susanne

dann werde ich nochmals schriftlich anfragen bei der rechtspflegerin.

Mit geht es hauptsächlich um den sehr hohen Nachzahlungsbetrag
wie gesagt, das lief ja bisher über unsere Konten was Ausgaben waren
da wirde man das ja auch zurückholen dürfen oder ?
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Beitragvon Susanne Th. » 09.06.2018, 14:12

Hallo Dagmar,

das würde ich vorsichtshalber auch mit der Rechtspflegerin besprechen...

Die Begründung, dass Ihr in der Vergangenheit entspr. Ausgaben hattet ist schlüssig, muss aber vielleicht nachgewiesen werden...? Da möchte ich nichts Falsches raten...

Vielleicht wissen andere mehr....

LG
Susanne

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Beitragvon Ellert » 09.06.2018, 14:15

wir sprechen hier von 1,5 Jahren, so lange lief der Antrag....

Manches an Ausgaben wie Urlaub kann man nachweisen
Strom Wasser etc ja auch
Lebensmittel definitiv nicht
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Beitragvon Susanne Th. » 09.06.2018, 14:36

Hallo Dagmar,

zunächst ist es ja Vermögen Deines Sohnes...ich könnte mir schon vorstellen, dass Ihr Rechenschaft über die Verwendung ablegen müsst...

Ich weiß es wirklich nicht...
Mein Cousin hatte die Betreuung für seine Mutter, er musste dem Betreuungsgericht alles nachweisen...das sind aber auch meine einzigen Erfahrungen zu dem Thema...

LG
Susanne


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