Wer zahlt Atteste?

Für beihilfeberechtigte privat krankenversicherte Beamte gelten besondere Regeln. Fragen rund um diese Themen können hier besprochen werden.

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Beitragvon GabySP » 14.02.2018, 15:52

Mein Gott, wie ätzend....

Hallo Dagmar,

auch wenn ich dir hier nicht helfen kann, wünsche ich dir wenigstens noch einen schönen Abend,

LG Gaby
Asperger-Sohn, 01/2000

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Beitragvon Ellert » 14.02.2018, 15:58

DANKE,
schlimmer kanns nimmer kommen, gerade ist uns am Rolli der Bremshebel abgefallen *ggg*
jetzt geh ich nichtmehr aus dem Haus, schaun in den sonnigen Garten und ess Schokolade und trink Kaffee !
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Beitragvon Ellert » 24.02.2018, 10:43

So, Sozialamt sagt in seiner Antwort ganz klar
SIE wollen die Atteste NICHT, das will nur die Werkstatt. Dann weiss ich ja wer in Zukunft die Rechnungen bekommt
denn die Aussage das die Ämter das vorschreiben stimmt ja so schonmal nicht
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Beitragvon Rita2 » 24.02.2018, 15:25

Hallo Dagmar,

warum beantragst du keine Grundsicherung. Die steht Ellert zu. Auch wenn deine anderen Kinder noch in dem Alter von dir finanziell abhängig waren, Ellert wird es immer sein und die anderen verdienen irgendwan ihr eigenes Geld.
Du mußt ja keine Kosten für die Unterkunft geltend machen.

Übrigens wenn er Grundsicherung erhält und er keine Krankenversicherung über die Werkstatt hat oder Familienversichert sein kann, dann man das Grundsicherungsamt ihn versichern.

Viele Grüße
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Beitragvon Ellert » 24.02.2018, 15:59

Hallo Rita

wir werden vermutlich dauerhaft nicht drumrumkommen da es ihm eben zusteht und wir das müssen.
Allrdings kann mir meine Beihilfestelle nicht sagen wie das dann weiter läuft
ist zB Grundsicherung Einkommen so dass das Kindergeld und die Beihilfe wegfällt ?
Ohne Beihilfe hiesse das 100% privat versichern, er komt nicht rein in die gesetzliche, haben wir alles schon prüfen lassen - bis hin zum Problem wenn wir mal sterben über wen das läuft
Mit Grundsicherung wären zumindest die PKV Beiträge gedeckt

Zur Frage an sich, die Grundsicherung zahlt keine Atteste vermute ich
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Beitragvon Rita2 » 24.02.2018, 16:36

Hallo Dagmar,

Kindergeld und Grundsicherung ist kein Problem. Das wird weitergezahlt. Hier gibt es manchmal das Problem, daß das Grundsicherungsamt, dann das Kindergeld möchte. Aber solange er bei euch wohnt, haben die keine Chance und auch wenn er nicht bei euch wohnt, bekommt ihr es solange ihr noch Ausgaben für ihn habt.
Ihr müßt nur darauf achten, daß das Kindergeld euch und nicht auf ein Konto von Ellert überwiesen wird.

Wie das mit der Beihilfe aussieht, habe ich keine Ahnung.

Ich glaube nicht, daß die Grusi extra für Atteste zahlt. Aber ihr habt dann 487 Euro pro Monat (plus Aufwendungen für Wohnen) mehr zur Verfügung. Damit kann man schon ein paar Atteste bezahlen.

Stelle einfach noch diesen Monat den Antrag. Den Grusi wird nur rückwirkend ab Antragstellung bezahlt.

Wenn die euch einen Antrag geben, bei dem ihr eure finanziellen Verhältnisse offen legen sollt, dann müßt ihr das nicht solange jeder Elternteil unter 100.000 Euro pro Jahr verdient. Nur die finanziellen Verhältnisse von Ellert müßt ihr offen legen.

Viele Grüße
Rita
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Beitragvon Ellert » 24.02.2018, 16:55

Hallo Rita

mit dem Antrag haben wir eine lustige geschichte, den mussten wir ja stellen im November 2017 als er zur Werkstatt kam aber das Kreuz Grundsicherung haben sie übersehen - hat uns nicht gestört war ja auch nur das Alibi falls der Rechtspfleger meckert.

Ellert hat kein Konto, Kindergeld bei us kommt nicht von der Kindergeldkasse sondern ist bei beamteten Teil des Gehaltes quasi und kommt immer zu uns.

487 Euro pro Monat rückwirkend über ein Jahr - da würden wir ja reich werden,
bzw muss ich dann für Ellert ein Konto haben, wäre ja Schmarrn und wie will ich die letzten Monate die Ausgaben nachweisen - alleine darum war es mir nicht unrecht es nicht zu bekommen.
Entscheidet eigentlich der Rechtspfleger was man nachweisen muss ?
(Unsere ist supernett die meinte auch damals Mietvertrag mit Ellert würde man hier von Eltern nicht verlangen)

Von 100.000€ Einkommen pP kann ich nur träumen
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Beitragvon Rita2 » 24.02.2018, 17:07

Hallo Dagmar,

was meinst du mit Rechtspfleger? Meinst du den Nachweis der Gelder wegen Betreuung?
Gábor hat ein eingenes Konto. Das ist aber nur für Grundsicherung nicht notwendig. Wir überweisen von dort immer sofort fast den gesamten Betrag der Grusi auf unser Konto mit dem Verwendungszweck Lebenshaltungskosten und Kleidung. Da hat noch niemand nachgefragt. Somit hat er weiterhin kein Geld.
Die Nachzahlung würde ich genauso verbuchen. Ihr holt euch einfach das Geld nachträglich für die Monate.
Beim Nachweis für Betreuungsgericht gebe ich immer an, daß sein ganzes Einkommen komplett aufgebraucht wird. Was bei dieser Höhe ja nicht schwer ist.

Außer der Geschichte mit Beihilfe, zu der in nichts sagen kann, habt ihr einfach nur mehr Geld für Ellert zur Verfügung. Auch beim Betreuungsgericht gibt es keine Probleme damit. Vorallem da man jetzt ja statt 2600 Euro 5000 Euro besitzen darf.

Also stelle den Antrag oder erinnere an den alten Antrag.

Viele Grüße
Rita
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Beitragvon Ellert » 24.02.2018, 17:16

Hallo Rita

im Zuge der jährlichen Erklärung für die Betreuung habe ich an den Antrag ja erinnert und dann ploppte es hoch und ich bekam Berge an Papier.

Wer legt denn fest was der Unterhalt kostet
zwischen
einfach überweisen und jeden Cent nachweisen müssen liegen ja WELTEN.
DAGMAR mit
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Beitragvon Rita2 » 24.02.2018, 19:15

Hallo Dagmar,

du bist doch als naher Verwandter sowieso von den meisten Nachweispflichten befreit.
Du mußt doch auch keine Rechnungen vorlegen.

Da die Grusi ja sowieso nur den absoluten Grundbedarf abdeckt, darf man den auch guten Gewissens komplett für sein Kind verbrauchen.

Viele Grüße
Rita

PS: ich schreib dir noch eine PN
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