Reguläres Jahreszeugnis - jetzt Notenaussetzung u. Förderbed

Integrative Kindertagesstätte oder Sonderkindergarten? Kann mein Kind die Regelschule schaffen oder muss es doch eine Sonderschule besuchen? Hier dreht sich alles um Kindergarten- und Schulbesuch.

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Moni
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Reguläres Jahreszeugnis - jetzt Notenaussetzung u. Förderbed

Beitragvon Moni » 30.01.2018, 12:02

Hallo!

Es geht diesmal nicht um unsere Kinder, sondern eine Freundin unserer Tochter, die uns sehr am Herzen liegt, und deren Eltern uns um Hilfe gebeten haben.

Das Mädchen geht in die 4. Klasse Grundschule. Sie hat am Ende der dritten Klasse ein reguläres Grundschulzeugnis mit Noten erhalten (Kernfächer: Deutsch 4, Mathe 4, HSU 3), d.h. sie hat demnach die Lernziele der 3. Jahrgangsstufe erreicht und ist ganz regulär in die 4. Klasse vorgerückt.
Nun ist nach Angaben auf der "Zwischeninformation über den Lern- und Leistungsstand", die hier die 4.Klässler anstelle eines Zwischenzeugnisses bekommen, ein sonderpädagogischer Förderbedarf festgestellt worden, die Noten in allen Kernfächern sind ausgesetzt. Den Eltern wurde empfohlen, dass das Mädchen sobald möglich auf die Förderschule Schwerpunkt Lernen wechseln solle. Sie bekommt auch keine richtigen Hausaufgaben mehr. Unser Eindruck ist, sie wird in der Grundschule nur noch "geparkt" bis zum angestrebten Wechsel auf die Förderschule und wird nicht mehr wirklich unterrichtet / gefördert.
Wir würden es bei diesem Kind eigentlich für sinnvoll und aussichtsreich halten, freiwillig eine Jahrgangsstufe zu wiederholen (Defizite sind da, aber nach unserer Einschätzung nicht unaufholbar), evtl. verbunden mit einem Neustart an einer anderen Grundschule.
Nun haben wir die Auskunft bekommen, dass freiwillig wiederholen bei festgestelltem sonderpädagogischen Förderbedarf nicht zulässig sei bzw. bei Schulwechsel die Entscheidung, ob eine Jahrgangsstufe wiederholt werden darf, bei der abgegbenen Schule liegt.
Uns kommt die Sache mit den Zeugnissen merkwürdig vor. Wieso wird ein Kind, das laut Zeugnis in der 3. Jahrgangsstufe völlig regulär in der Grundschule beschult und bewertet wurde, plötzlich als Kind mit umfassendem sonderpädagogischen Förderbedarf, der nur an der Förderschule erfüllt werden kann, eingestuft?
Hat jemand ähnliches erlebt?
Gibt es nach eurer Erfahrung/Einschätzung Mittel und Wege, was man da machen könnte?
Auf die Förderschule L gehört das Mädel nach unserer Einschätzung nicht - wir fürchten aber, wenn sie dort landet, verliert sie jede Lern- und Leistungsmotivation.
Wir wären für Ideen/Erfahrungen dankbar.
Bundesland ist Bayern.

Viele Grüße

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Beitragvon IlonaN » 30.01.2018, 14:16

Hallo Moni,
ich verstehe das nicht ganz. Kann in Bayern denn ein Förderbedarf ohne Eltern festgestellt werden. Bedarf es da nicht auch ein Förderausschußverfahren???
Bei uns wäre das so undenkbar.
Ich 1961 Ösophagusatresie
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kati543
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Beitragvon kati543 » 30.01.2018, 16:31

Hallo,
also ich komme zwar nicht aus Bayern, sondern aus Hessen, aber ich finde es komisch, dass ein sonderpädagogischen Förderbedarf so komplett an den Eltern vorbei festgestellt wurde. Wie kann das sein, dass sie darüber nicht informiert wurden? Hier bei uns werden die Eltern sogar zum Förderausschussverfahren eingeladen und sind stimmberechtigt.
Die Eltern müssen doch ein Gutachten von einer Förderschullehrerin Lernen bekommen haben - hier beimengst ist es so, dass die Gutachterin sich auch mit den Eltern unterhalten muss und deren Meinung muss zwingend ins Gutachten rein.
Bei meinem Ältesten bestand die Gefahr, dass er die 3. Klasse damals nicht schafft. Schon im Halbjahr haben uns die Lehrer daraufhin schriftlich (per Post) in die Schule eingeladen zu einem Gespräch. Tatsächlich steht bei ihm auch auf dem Zeugnis der 3. Klasse drauf, dass er die Lernziele in Deutsch und Sachkunde nicht und in Mathematik teilweise nicht geschafft hat. Er wurde in die 4. Klasse nicht versetzt, sondern ist vorgerückt. Nachdem wir in den Ferien dann festgestellt hatten, dass er noch zusätzlich unter LRS litt, haben wir die entsprechenden Nachteilsausgleiche beantragt und er hat die 4. Klasse richtig gut bestanden.
Ich würde mich hier nach den Gesetzen erkundigen und höchstwahrscheinlich auch die 200-250€ für einen Anwalt ausgeben, der sich mit Schulrecht auskennt. Grundschule ist wirklich noch leicht. Die weiterführende Schule ist schwierig. Jeder Förderbedarf endet sehr schnell als Stempel und behindert das Kind ungemein in der weiteren Schullaufbahn.

...ach ja, die Eltern sollten definitiv der Schule sagen, dass für sie eine Förderschule NIEMALS in Betracht kommen würde. Sie wünschen eine inklusive Beschulung.
LG
Katrin
Katrin (Epilepsie)
O. (Frühk. Autismus (HFA), Sprachentwicklungsstörung, Ptosis, Hypotonie, AVWS, LRS, Vd. Valproatembryopathie)
D. (geistige Behinderung, Frühk. Autismus, Epilepsie, Esstörung, Trigonoceph., Hypertonie, Opticushypoplasie, Amblyopie, Mikrodeletion 3p26.3, Vd. Valproatembryopathie, Z.n. Schädelbasisfraktur)

Moni
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Beitragvon Moni » 25.04.2018, 08:33

[quote]Kann in Bayern denn ein Förderbedarf ohne Eltern festgestellt werden. Bedarf es da nicht auch ein Förderausschußverfahren??? [/quote]

[quote]also ich komme zwar nicht aus Bayern, sondern aus Hessen, aber ich finde es komisch, dass ein sonderpädagogischen Förderbedarf so komplett an den Eltern vorbei festgestellt wurde. Wie kann das sein, dass sie darüber nicht informiert wurden? Hier bei uns werden die Eltern sogar zum Förderausschussverfahren eingeladen und sind stimmberechtigt.
Die Eltern müssen doch ein Gutachten von einer Förderschullehrerin Lernen bekommen haben - hier beimengst ist es so, dass die Gutachterin sich auch mit den Eltern unterhalten muss und deren Meinung muss zwingend ins Gutachten rein.[/quote]

Wie genau das gelaufen ist und was mit den Eltern besprochen wurde, wissen wir nicht hundertprozentig. Wir bekommen ja immer nur das mit, was das Kind bzw. die Eltern uns erzählen, und das nur lückenhaft. Die informieren uns nicht systematisch. Da gegen Ende der 3. Klasse alles gut zu laufen schien und sie mit einem normalen Zeugnis in die 4. Klasse vorgerückt ist, sind wir davon ausgegangen, dass sie nach der 4. Klasse in die Mittelschule kommt. Ich habe dann im Januar irgendwann gefragt, ob sie schon weiß, wo sie nach der 4. Klasse hingeht, sagte sie mir, dass sie in die Schule kommt, wo ihr Bruder hingeht (Förderschule L).
Daraufhin haben wir dann bei den Eltern nachgefragt, uns die Zeugnisse angeschaut und mein Mann hat die Mutter zu einem Elterngespräch begleitet.

Es war wohl so, dass sie in der 3. Klasse in Mathe und Deutsch spezielle Förderung hatte und damit gut aufgeholt hat, das dann aber in der 4. Klasse weggefallen ist. Dazu kam, dass sie vom Hort abgemeldet wurde, d.h. nun die Hausaufgaben zu Hause alleine machen muss, was, vorsichtig gesagt, nicht optimal ist.

Den 4. Klass-Stoff im Tempo der anderen 4. Klässler - da kann sie nicht mithalten, das sehen wir auch so. Es scheint uns aber so, dass sie quasi nicht mehr unterrichtet wird, sondern irgendwelche 1. und 2. Klass-Arbeitsblätter zur Beschäftigung bekommt, und das halten wir nicht für angemessen und sinnvoll. Auf den Vorschlag, dass sie die Klasse freiwillig wiederholen könnte, hieß es, das gäbe es an dieser Schule nicht. Also, es wird nicht vom Kind her begründet, ob sie von einer Klassenwiederholung profitieren könnte oder nicht - sondern, dass die Schule das nicht macht.

Wir haben jetzt mit drei in Frage kommenden Mittelschulen Kontakt aufgenommen und auch mit der Schulberatung. Leider sind die Mutter und auch das Mädel selbst nur eingeschränkt kooperativ und nehmen Termine z.T. nicht wahr oder sagen kurzfristig ab.



[quote]Ich würde mich hier nach den Gesetzen erkundigen und höchstwahrscheinlich auch die 200-250€ für einen Anwalt ausgeben, der sich mit Schulrecht auskennt. Grundschule ist wirklich noch leicht. Die weiterführende Schule ist schwierig. Jeder Förderbedarf endet sehr schnell als Stempel und behindert das Kind ungemein in der weiteren Schullaufbahn. ...ach ja, die Eltern sollten definitiv der Schule sagen, dass für sie eine Förderschule NIEMALS in Betracht kommen würde. Sie wünschen eine inklusive Beschulung. [/quote]

Anwalt werden sich die Eltern nicht leisten können und wollen.

Theoretisch hätte sie wohl den Anspruch, in eine Inklusionsklasse zu gehen, aber die, die es gibt, ist bereits voll...



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Beitragvon Engrid » 25.04.2018, 09:16

Hallo Moni,

also, auch wenn du damit nicht übereinstimmst, offenbar tragen die Eltern den Weg Förderschule L ja mit, und zwar schon von Anbeginn des Verfahrens.
Wenn die Eltern nicht selber engagiert mitschieben und mitgestalten, und dann die Schule mit Wurschtigkeit reagiert, dann ist da wohl von deiner Seite nicht viel zu machen.
Vielleicht ist dann nach der aktuellen Katastophenlage der Inklusion in Bayern auch tatsächlich die Förderschule L der Ort, an dem das Mädel die intensivste Förderung erhält?

Ich bin eine überzeugte Inklusionsverfechterin. Aber soviel ist klar: so wie das hier in Bayern derzeit läuft, geht es wenn überhaupt nur mit großem Engagement der Eltern.

Grüße
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Beitragvon IlonaN » 25.04.2018, 09:22

Dazu kam, dass sie vom Hort abgemeldet wurde, d.h. nun die Hausaufgaben zu Hause alleine machen muss, was, vorsichtig gesagt, nicht optimal ist.

Leider sind die Mutter und auch das Mädel selbst nur eingeschränkt kooperativ und nehmen Termine z.T. nicht wahr oder sagen kurzfristig ab.

Hallo Moni,
sei mir nicht böse ich kenn die Eltern ja nicht und kann mich auch irren, aber nach o.g. Zitaten ist es wohl doch der bessere Weg für das Kind. So kann es wenigstens in der Förderschule hoffentlich angemessen gefördert werden.
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Beitragvon Moni » 08.06.2018, 23:05

also, auch wenn du damit nicht übereinstimmst, offenbar tragen die Eltern den Weg Förderschule L ja mit, und zwar schon von Anbeginn des Verfahrens.


Naja, es ist eher so, dass die Eltern nicht wissen, was sie dagegen machen können bzw. sich dann auch doch so halb von den Argumenten überzeugen lassen ...

Wenn die Eltern nicht selber engagiert mitschieben und mitgestalten, und dann die Schule mit Wurschtigkeit reagiert, dann ist da wohl von deiner Seite nicht viel zu machen.


Doch, wir können etwas tun. Das Mädchen war jetzt zum Probeunterricht an der Schule unserer Tochter und hat jetzt die Zusage bekommen, dass sie probeweise dort die 5. Klasse besuchen kann. Wir sind gerade dabei, jemanden zu gewinnen, dem Mädel ab sofort bis zum Beginn des 4. Schuljahres Nachhilfeunterricht zu geben, damit sie die vorhanden Lücken doch etwas auffüllen kann.

Auch in der Inklusionsklasse einer anderen Mittelschule hätte sie einen Platz bekommen können, allerdings ist die weiter vom Wohnort weg und weniger gut erreichbar und sie kennt dort niemanden, so dass Mädel und Eltern sich für die andere Schule entschieden haben.

Bei der dritten Schule, die wir angefragt haben, wurde sie zum Aufnahmegespräch eingeladen, bekam aber eine Absage.

Auf jedem Fall hat sich gezeigt, dass sich durchaus Alternativen finden lassen, wenn man danach sucht.

Was da gelaufen ist, entsetzt uns nach wie vor. Auch wenn, zugegebenermaßen die Bedingungen von zu Hause her nicht optimal sind:

Wie kann es sein, dass ein Kind, das mit ausreichenden Leistungen in die 4. Klasse vorgerückt ist, plötzlich als so unaufholbar förderbedürftig eingestuft wird, dass es nur in der Förderschule L angemessen unterrichtet werden könne?

Auf Nachfrage, ob nicht eine Wiederholung der Jahrgangsstufe möglich und sinnvoll wäre, wurde nicht mit kindbezogenen Argumenten geantwortet, sondern damit, dass Wiederholung an dieser Schule nicht vorgesehen ist.

Das Bild, das sich aus dem, was wir mitbekommen haben, für uns ergibt, ist, dass das Mädchen (und wohl auch zwei weitere Mitschüler) mehr oder weniger seit Beginn des Schuljahres nicht mehr unterrichtet, sondern nur noch beaufsichtigt und mit Arbeitsblättern auf ERst- und Zweitklassniveau beschäftigt worden ist. Auf die Weise hat sie ja wohl kaum eine Chance, den Unterrichtsstoff der 4. Klasse zu bewältigen.

Mit der im Zeugnis stehenden Formulierung "wegen festgestellten sonderpädagogischen Förderbedarfs" wird suggeriert, das Kind sei sonderpädagogisch getestet worden. Eine befreundete Förderschullehrerin sagte mir, dass in der Regel mindestens ein standardisierter Test durchgeführt muss, um sonderpäd. Förderbedarf festzustellen. Die Testung wurde aber erst nach dem Zeugnis durchgeführt. (Die letzte Testung davor war zwei Jahre vorher, dazwischen wurde das Kind, wie gesagt, als normale Grundschülerin eingestuft).

Wir hoffen, dass das Mädel die Chance, die ihr jetzt gegeben wird, nutzen kann und sie ihren Weg machen wird!

Viele Grüße[/quote]

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Beitragvon Engrid » 09.06.2018, 09:52

Hallo Moni,

das freut mich sehr, dass es geklappt hat! Alles Gute für das Mädel, toll, dass du dich so eingesetzt hast. Vielleicht gewinnen ja mit dieser Erfahrung auch die Eltern mehr Zutrauen, dass man die Dinge mitgestalten kann (und muss).
Die Einstellung an dieser Grundschule ist ja echt skandalös. :shock:

Grüße
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Beitragvon JohannaG » 09.06.2018, 14:03

HAllo,

der Ausgangspost ist ja schon etwas älter, den hab ich übersehen.

Aber: Doch, auch mit festgestelltem sonderpäd. Färderbedarf ist ein freiwilliges Wiederholen einer Klasse möglich. Meine Tochter wurde 4 Jahre lang nach G beschult, dann zwei Jahre lang nach L. Dann mußten wir wegen Umzugs die Schule wechseln, und an der neuen Schule hat sie jetzt das sechste Schuljahr, wieder Förderschwerpunkt L, wiederholt.

Der sonderpäd. Bedarf steht bei ihr außer Frage.

Schulen waren zunächst eine inklusive Montessorischule, jetzt ein Förderzentrum Körperlich-motorische Entwicklung.

Liebe Grüße, Johanna
Johanna, *73, Morbus Bechterew;
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J. (m) 01/2008, adoptiert, ADHS; Depressionen und ???,
M. (w) 01/2012 FG bei 23+6 SSW, Kleinwuchs, GÖR, Nahrungsmittelallergien, leichte ICP, Schielen, Weitsichtigkeit, allg Entwicklungsverzögerung

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Beitragvon Moni » 23.10.2018, 22:11

Nun will ich mal vom aktuellen Stand berichten:

Wie berichtet, wurde unsere kleine Freundin, die von Seiten ihrer Grundschule an die Schule zur Lernförderung überwiesen worden war, nun doch versuchsweise an einer regulären Mittelschule aufgenommen.

Sie hatte dort einen guten Start. Schon mehrfach kam sie, wenn ich ihr beim Abholen begegnet bin (meine Tochter besucht die gleiche Schule) freudestrahlend auf mich zu und berichtete von guten Noten. In der Klasse scheint sie guten Anschluss gefunden zu haben. Leistungsmäßig scheint sie so im Mittelfeld zu liegen. Notenaussetzung wurde wohl diskutiert, wird aber mittlerweile nicht mehr für nötig gehalten. Als ich zu der Klassenlehrerin einen Satz sagte, wie glücklich das Mädel ist, gab sie zur Antwort: "Ich bin auch glücklich, dass ich sie habe". :D

Wir freuen uns sehr über diese positive Entwicklung!


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