Beihilfe - wie lange dauert eine Überweisung?

Für beihilfeberechtigte privat krankenversicherte Beamte gelten besondere Regeln. Fragen rund um diese Themen können hier besprochen werden.

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Steffi24
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Beihilfe - wie lange dauert eine Überweisung?

Beitragvon Steffi24 » 22.01.2018, 19:17

Hallo zusammen,
Ich wollte mal fragen wie lange das bei euch dauert bis die Beihilfe das Geld überwiesen hat? Bei uns ist das nicht zum aushalten, Rechnungen von Oktober sind bis heute noch nicht überwiesen. Problem ist aber der Arbeitgeber, der hat das Geld schon Mitte Dezember überwiesen. Kann man sich dagegen wehren? Kennt sich da jemand aus? Vielen Dank und viele Grüße steffi

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Jörg75
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Beitragvon Jörg75 » 22.01.2018, 21:02

Hallo Steffi,

so recht werde ich nicht schlau aus deinem Post.

Die Beihilfe zahlt nicht, aber der Arbeitgeber hat das Geld schon überwiesen? Das passt doch für mich irgendwie nicht zusammen.

Bei uns ist es aktuell so, dass wir das Geld regelmäßig binnen zwei Wochen nach Antragstellung auf dem Konto haben - der Bescheid kommt immer einige Tage später.
Nur manchmal gibt es Probleme und Verzögerungen, die aber in der Regel erklärbar und einplanbar sind ... das es zB über Weihnachten/ den Jahreswechsel etwas länger dauert, sollte einleuchten. Gleiches gilt für die Sommerferien oder Ostern.
Wir hatten aber auch schon Zeiten, da haben wir bis zu vier Wochen gewartet.

Und Gerüchten zufolge soll die Beihilfe zB im chronisch pleiten Stadtstaat Bremen auch SEHR lange brauchen, bis sie Rechnungen bearbeitet und das Geld anweist.

Gruß
Jörg
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Steffi24
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Beitragvon Steffi24 » 22.01.2018, 21:18

Bei uns zahlt es die beihilfestelle in fellbach (bw) an den Arbeitgeber (da private Schule) und die lassen socknewig Zeit bis sie das dann überweisen ..

corina78
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Beitragvon corina78 » 22.01.2018, 21:30

Hallo , dass mit dem Arbeitgeber habe ich auch nicht verstanden.
Bei uns hat es immer ewig gedauert, bis die Beihilfe gezahlt hat.
Wir sind Monate in Vorlage gegangen.
Ich bin dann mal zur Beihilfestelle gefahren und hatte ein Termin mit der Teamleitung.
Die hat mir den Tipp gegeben, dass die Mitarbeiter Fallzahlen haben. Anträge die sehr viele Rechnungen haben ( dicke Umschläge ) werden erst mal weg geschoben.
Die Anträge die schnell gehen ( nicht so viele Rechnungen) werden vorgezogen.
Tipp Nummer 2 war , dass Leistungen aus der Pflege schneller gehen.
Auf unseren Briefumschlag steht jetzt immer unter der Adresse, Pflegegrad vorhanden.
Mit der Vorsicht, nicht zu lange zu warten mit einem Beihilfe Antrag geht das jetzt innerhalb von 10
Tagen.
Ich denke es war aber auch gut mich mit unserem Schicksal mal persönlich zu melden.
Es war ein nettes , verständnisvolles Gespräch.
Lg Corina
Corina'78 Carsten'71 mit Lukas'96 Finn'05 und Mattis'09 perinataler Asphyxie Abgar 3/3/6 Ph.6,81
Mikrozephalie,CP, mehr geistig betroffen als körperlich (keine Spastik).

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Beitragvon Lotte und Dennis » 22.01.2018, 21:54

Hallo!

Bei uns ist das unterschiedlich. Aber durchschnittlich dauert es 3 Wochen!

LG

Lotte

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Beitragvon Jörg75 » 22.01.2018, 22:21

Moin,
Bei uns zahlt es die beihilfestelle in fellbach (bw) an den Arbeitgeber (da private Schule) und die lassen socknewig Zeit bis sie das dann überweisen ..
da würde ich aber mal darauf drängen, dass man das anders macht!

Ich würde mit der Beihilfestelle Kontakt aufnehmen, dass die direkt an Euch überweisen - was soll denn dieser Zwischenschritt?

Der kostet unnötig Zeit - und vor allem verschiebt er "Risiken". Ich weiß ja nicht, wie eure Privatschule organisiert und finanziert ist - aber:
Sollte eure Schule als GmbH oder e.V. oder so organisiert sein, das Geld von der Beihilfe an diese Organisation überwiesen werden zur Weiterüberwwisung an den Empfänger (dich) - und die GmbH/ e.V. in der Zwischenzeit in die Insolvenz gehen - dann hast du ein reelles Problem.

Ich würde dringend versuchen, diesen Zwischenschritt "wegzubekommen"!

Gruß
Jörg
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Beitragvon Isigirl » 25.01.2018, 08:29

Hi,

bei mir dauert die Bearbeitung und Überweisung durchaus mal 4-6 Wochen.
Die Beihilfe geht ohne Umwege direkt an mich.
Liebe Grüße Kerstin :D
* 1985 spastische Tetraparese und Autistin
Rollifahrerin und von Beruf Justizfachwirtin
Trainerin von inklusiven Rollisportgruppen
selbständige Tier- und Reittherapeutin

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Beitragvon Britta70 » 25.01.2018, 09:05

Hallo,

unsere Erfahrungen sind anders als die von Corina: Wenn wir mehr als 5000 Euro einreichen, geht es sehr schnell, darunter dauert es über 4 Wochen. Diese Erfahrung bezieht sich auch auf das LBV Fellbach - allerdings ohne irgendwelche Zwischenschritte über den Arbeitgeber, welche ich auch aus Datenschutzgründen als problematisch ansehe...

LG
Britta
Amelie (*05), hypoxischer Hirnschaden durch near-missed SIDS, Z. n. BNS-Epilepsie, Button, Tetraspastik, Tetraparese, cerebral blind, Hüftluxation links (operiert 2014), starke Skoliose (operiert 2016)

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Beitragvon Katja_S » 25.01.2018, 09:29

Hallo Steffi,
Wenn wir mehr als 5000 Euro einreichen, geht es sehr schnell, darunter dauert es über 4 Wochen
So ist es bei uns auch (auch LBV Fellbach). So ab 4000-5000 € geht es sehr schnell mit dem Überweisen, sonst bis zu über 1 Monat.
Den Zwischenschritt über die Schule verstehe ich auch nicht und finde ich auch problematisch. Wieso ist das bei euch denn so?
Viele Grüße
Katja
Katja mit E. (geb. April'08), Frühchen 26. SSW, Hirnblutungen, Hydrocephalus (Shunt-versorgt), gehörlos (2 CIs), Epilepsie, geistige und körperliche Behinderung

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Beitragvon Matze320d » 25.01.2018, 10:25

KVBW Karlsruhe ist bei uns super. Normale beträge dauern ca. 1 Woche, größere Beträge werden beforzugt bearbeitet und sind oft schon nach 2-3 Tagen auf dem Konto. Sehr gut wenn man Skonto abziehen darf.
Das mit den höheren Beträgen wurd mir auch so vom KVBW mitgeteilt weil man solche Beträge meisst nicht ohne weiteres vorstrecken kann.

gruß matze


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