Unerträgliche Schlafsituation

Eltern, Geschwister, Großeltern - die ganze Familie ist gefordert, wenn es um die Belange des besonderen Kindes geht. Häufig ist das Familienleben durch die besonderen Bedürfnisse von Sohn oder Tochter großen Belastungen ausgesetzt. Ein Austausch mit Familien, die auch ein besonderes Kind haben, tut gut und kann sehr hilfreich sein.

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Angela77
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Beitragvon Angela77 » 09.01.2018, 12:51

Hallo Leos Mama,
eine Bitte/Idee aus einer ganz anderen Ecke. Bitte ein Schlaf-EEG schreiben lassen. Er kann aufgrund seiner cerebralen Vorschädigung eine nächtliche Epilepsie entwickelt haben, weswegen er nicht durchschläft. Bei uns wurde das wahrscheinlich Jahre nicht bemerkt. Mit fiesen Effekten auf die Entwicklung und jahrelangem nächtlichem Horror bei uns Eltern.
Die Entdeckung und Behandlung der Epilepsie war ein riesengroßes Geschenk.

LG
Angue
Bene (2008): regressiver Autismus, schwerste expressive Sprachentwicklungsstörung (bei sehr gutem Sprachverständnis!), Bildung von Casiomorphin und Gliadorphin
Vorstellung plus Diäteffekte:
http://www.REHAkids.de/phpBB2/ftopic73493.html

Primär nächtliche Epilepsie im motorischen Sprachzentrum (leider erst erkannt im März 2015!!!)

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kar_lotta
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Beitragvon kar_lotta » 09.01.2018, 16:25

Hallo,

unsere Tochter hat lange Jahre in unserem Bett geschlafen und jetzt schläft sie ab und an bei uns. Trotzdem kann sie in ihrem Bett alleine durchschlafen.

Können Schmerzen/Hunger/Durst ausgeschlossen werden?

Herzliche Grüße
kar_lotta
kar_lotta mit Tochter (*10/2012),
körperlich und geistig behindert. Symptome:
hypoton, Sehprobleme, geringfügige Myelinisierungsverzögerung. Keine Diagnose
Sohn (11/2018)

Anjali
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Beitragvon Anjali » 09.01.2018, 17:09

Hallo,

die Durchschlafprobleme fingen zeitgenau mit der Trennung der Zwillinge an, oder?

Habt ihr die Videokamera zur Überwachung des Kinderzimmers noch?
Falls ja, würde ich einen zweiten Versuch mit den Zwillingen starten und sie wieder gemeinsam schlafen lassen.
Das wäre doch die einfachste und natürlichste Lösung.
Es spricht vieles dafür, dass dein Sohn noch jemanden um sich braucht, um entspannt und beruhigt durchschlafen zu können.

Dass kleine Kinder völlig alleine (von ihren Bezugspersonen räumlich getrennt) schlafen, ist von der Natur ja eigentlich nicht vorgesehen.
Schön, wenn es klappt, aber eine Selbstverständlichkeit ist es eigentlich nicht.

Die letzten morgendlichen Übergriffe müssten bereits ein Jahr her sein, denn so lange schlafen die Jungs doch schon getrennt, oder?
Vielleicht würden sich die Jungs mittlerweile besser vertragen?
Ich würde es auf einen zweiten Versuch ankommen lassen.
Viele Grüße
Anja


Mutter mit Sohn (17 Jahre / Asperger-Autist)

DaniWien
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Beitragvon DaniWien » 09.01.2018, 17:48

Hallo
In meinem bekanntenkreis wachen die meisten kindergarten kids noch jede nacht mal auf - und dann meistens bei den elteen weitere.
Das stimmt also schon...
Lg

Tamara85
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Beitragvon Tamara85 » 09.01.2018, 20:18

Hallo!Mein Sohn (Frühgeburt Zwillinge,spastische CP ,3,5J) hat von Anfang an noch nie durchgeschlafen!Er wird mehrmals munter schläft selten 3 std am stück und wenn er munter wird schreit er und lässt sich meistens schwer beruhigen!hab schon alles probiert!lucht,musik,cranio,globuli!der chronische schlafmangel lässt grüssen

kmotley
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Beitragvon kmotley » 09.01.2018, 20:59

Hallo, auch bei uns das selbe Theater.

Wir haben so reagiert dass wir im Kinderzimmer eine 140 er Matratze gekauft haben. Auf den Boden gelegt haben und wenn keine Ruhe ist, zieht mein Mann ein und beide schlafen seelenruhig weiter. Ich kümmer mich um den Sohnemann, der auch ein Schlafräuber ist. Und ohne Handycap :roll:

Maria.K.
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Beitragvon Maria.K. » 09.01.2018, 22:56

Hallo
Wir haben das gleiche Problem. Und wir denken es kommt von dem langen Aufenthalten alleine auf der its.
Also wir tun meine Tochter zuerst in ihr Bett in ihren Zimmer und wenn sie Nachts aufwacht dann nehme ich sie mit zu uns( hab neben unserem Bett ein gitter Bett hingestellt) manchmal will sie auch zu uns ins Bett. Das ist für uns die beste Lösung wir bekommen Schlaf und sie muss nicht leiden oder Angst haben.
Was uns oft hilft sind rescue Notfall globulis seitdem wacht sie nur noch drei mal in der Woche auf.
Alles Gute euch

Lg

Leos_Mama
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Beitragvon Leos_Mama » 29.01.2018, 08:06

Hallo habe eine Weile nicht hier rein geschaut.
Die Übergriffe sind leider noch top aktuell die Zwillinge schlafen auch erst seit ich schätze 2 Monaten getrennt. Aber mit der gegenseitigen Gewalt wird es eigentlich nur von Tag zu Tag schlimmer führe inzwischen schon Tagebuch mit Fotos von den Verletzungen, weil ich es sowas von nicht normal finde wie die sich zerfleischen und wir haben einfach keine Chance dagegen etwas zu tun.

Das mit Epilepsie ist vielleicht noch ein interessanter Hinweis. Die Dame von der Frühförderung hat uns jetzt auch darauf angesprochen ob mein Sohn nicht vielleicht auch unter Epilepsie leidet.
Sie hatte eine Situation miterlebt, als mein Sohn wieder ohne jegliche Vorwarnung einfach von der Couch gekippt ist einmal kurz aufgeschrien hat panisch und dann wieder in eine Schockstarre verfallen ist für 20 Minuten mit weißen Lippen und kreidebleich im Gesicht und nicht ansprechbar war. Ich habe ziemlich gelassen reagiert weil ich diese Situation inzwischen schon ganz oft hatte und sich das für mich schon fast normal anfühlt. Aber sie meinte das ist absolut nicht normal und könnte vielleicht in die Richtung Epilepsie gehen. Müsste das beim Arzt demnächst mal ansprechen.. sind bald wieder im SPZ.

Auf jeden Fall haben wir inzwischen sein Kinderbett zu uns ins Schlafzimmer gestellt. Zwar nicht die beste Lösung aber definitiv die die am meisten Schlaf bringt :D

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Petra*3
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Beitragvon Petra*3 » 29.01.2018, 08:51

Hier auch null Chance, Nr.3 hat ab Geburt noch nie allein geschlafen, früher ist der irgednwann mitten im geschehen umgekippt und ab da dann steinartig geschlafen, nur sowas wie ablegen ging null, gab dann Gitterbett mit Deckel mitten im Großfamilienchaos und rausrollen sobald umgekippt. Später so ab 3 zusammen mit Geschwistern in großem Rudel für 2-3 Jahre, dann wollten die großen gern separat. Ab da Chaos nur noch in Mutterns Armbeuge und zwar arbeitet die oft nachts also gewartet bis 23.00 mindestens entweder vor TV umgekippt oder 2 Minuten nachdem Mutter im bett sofortiger Tiefschlaf--->nur sich dabei benehmend, dass ein nebeneinanderschlafen nicht möglich, Mutter flüchtet, Kind folgt 2-3 h später, so dass pro Nacht bis zu 3 Betten benutzt wurden....jetzt matraze aufm boden Kind schläft dort mutter im bett, Kind in der Woche im Internat, wo die sich zu dritt ein Zimmer erobert haben und dort als Klumpen schlafen, übrigens friedlich. und Sohni reift lsg (mit 11....) nach, hat verkündet, dass er Nächstes Schuljahr allein schlafen möchte! mfg Petra


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