Kindergelderhöhung - mehr Zuzahlung für das Heim

Unsere Kinder werden älter, verlassen die Schule und auch oft das Elternhaus. Wie sehen die Perspektiven für behinderte Jugendliche und junge Erwachsene aus? Wo können sie arbeiten? Wo finden sie geeignete Wohnformen? Hier können sich Eltern austauschen und informieren!

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Kindergelderhöhung - mehr Zuzahlung für das Heim

Beitragvon monerl » 27.12.2017, 13:54

Hallo,

wir haben heute ein Schreiben vom Landratsamt ( Sozialhilfe) bekommen. Das Kindergeld erhöht sich ab 2018 um 2.- €, somit erhöht sich auch unser monatlicher Beitrag, die Zuzahlung für das Heim um 1,18 €.
Juhu....0,82 € mehr Kindergeld.  8)  8)  8)  8)

:o :o :o :o :o

LG Monika
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Beitragvon Isolde » 27.12.2017, 14:00

Hallo Monika,

da geht es mir auch so - ich musste den Dauerauftrag für 0,25 € ändern :lol: .

Naja, bleiben mir noch 1,75 € vom Kindergeld.

Schöne Grüße und nur wundern, nicht ärgern.

Isolde
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Beitragvon monerl » 27.12.2017, 14:07

Hallo Isolde,

genau, eigentlich wissen wir ja wie das läuft  8) aber manchmal muß ich mir nur an den Kopf langen.
Als meine Tochter mit 23 in den FUB gewechselt hat, wurde die Zahlung für das Kindergeld eingestellt. Nach Widerspruch Belege, wieviel Ausgaben uswusw. wurde es weitergezahlt. Darauf kam das Landratsamt und wollte, das das Kindergeld an sie geht. :shock: gottseidank habe ich mit Hilfe vom LVKM und geeigneten Argumenten gewonnen :lol: und mir wurde das Kindergeld weitergezahlt :lol: :lol: :lol:

LG Monika
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Beitragvon Brigitte 1953 » 27.12.2017, 14:16

Hallöle,

ich habe mich schon gewundert wieso diese Aufforderung noch nicht bei uns angekommen ist, kann aber dann nicht mehr lange dauern , wenn Ihr schon beglückt wurdet.

Der ganze Verwaltungsakt für das Amt kostet sicher mehr, als die paar Cent, die dann fließen. :shock:

Liebe Grüssle und einen guten Rutsch

Brigitte

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Beitragvon Isolde » 27.12.2017, 14:31

Hallo Brigitte,

genau - und mir ist es lustigerweise passiert,
dass ich 2x das gleiche Schreiben erhalten habe,
musste doch herzlich lachen,

wenn der Bezirk das noch öfters gemacht hat, dann geht der erste Erhöhungseingang für Januar und Februar erstmal zur unsinnigen Portokosten-Tilgung drauf :lol: :lol: .

Wir haben den Bescheid genau 2 Tage vor Hl. Abend bekommen.

Schöne Grüße
Isolde
Zuletzt geändert von Isolde am 27.12.2017, 14:32, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon monerl » 27.12.2017, 14:32

Hallo Brigitte,

genau, der Verwaltungsakt kostet mehr als die paar Cent :roll: mal sehn was bei dir rauskommt  8)

Was mich auch immer sehr genervt hat, war, das wir immer diesen Bafög-Antrag ausfüllen mussten, und dabei kam sowieso nichts raus. Wir hatten glaub bei unserem ersten Antrag mal einen Bescheid bekommen und dann nie wieder. Auf Nachfrage, wo die ganzen Bescheide der letzten Jahre denn blieben, hieß es, die sind noch in Arbeit :?: :?: :?: . Ja....so läuft das. Eine Verschiebung von einem zum anderen und raus kommt nichts.

LG Monika
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Beitragvon Isolde » 27.12.2017, 14:37

Hallo Monika,

das verstehe ich auch - jedes Jahr das gleiche,

ich habe die Arbeit, nur damit das Landratsamt (zuständig im Kreis für die Schule) dem Kostenträger (in München) die Gelder hinschieben kann.
Und da fließen viele Gelder.
Ich habe beim ersten Bescheid nicht schlecht gestaunt, was das Landratsamt dem Bezirk Oberbayern gezahlt hat - das hat sich für die Münchner gelohnt.

Wie gesagt - ich als Betreuerin habe aber die Arbeit und das ist nicht nur 1 Blatt zum Ausfüllen.
Der Betroffene erhält direkt nichts von diesem vielen Geld - sein Taschengeld bleibt in minimaler Höhe.

Und wenn ich bedenke, was wir als BetreuerInnen für weniges Geld als Entschädigung erhalten für all das war wir so alles ausfüllen müssen - und man bedenke, was wir ab 2020 wegen der Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes noch alles leisten und klären und ggf. gerichtlich erkämpfen müssen,
dann ist das eine Sauerei.
Was sind 399 € im Jahr für diesen massigen Aufwand - sehr schlechter Stundenlohn.
Kein Wunder, dass die Betreuungsgerichte lieber erstmal Angehörige als BetreuerInnen einsetzen wollen.

2018 wird es garantiert - leider - nicht besser.
Da werden die Gespräche stattfinden, wie ab 2020 alles laufen soll.
Unsere Riesenkomplex-Einrichtung muss einen ganzen Masterplan erstellen, was geändert wird und wie sie vorallem die Angehörigen schulen wollen,
damit Ihnen das Geld nicht verloren geht,
denn was die Angehörige nicht wissen und nicht erkämpfen (notfalls vor Gericht) - geht der Einrichtung flöten und sie müssen schauen, wie sie das alles aufrecht erhalten wollen.

Trotzdem - Kopf immer oben halten

Liebe Grüße
Isolde
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Beitragvon monerl » 28.12.2017, 05:25

Hallo Isolde,

das neue Bundesteilhabegesetz.........leider wurden die schwer mehrfach behinderten Menschen dabei nicht bedacht, die sich nicht äußern können, wo und wie sie leben wollen und was sie brauchen. Selbstbestimmt leben, selber entscheiden..........Das haben wieder irgendwelche Intellektuellen auf den Weg gebracht ohne H.....sie wurden einfach schlicht vergessen :shock:
Wir waren bei einem Vortrag von einem Rechtsanwalt, der sehr gut erklärt hat um was es da für unsere Kinder geht, er ist selbst betroffener Vater. Mir hat der Kopf geraucht. Auf was man da alles achten muß, vor allem auf die Formulierung, damit unsere Kinder das bekommen, was sie brauchen.
Das fängt schon beim Mietvertrag mit der Einrichtung statt.......Das wird nicht einfach, Anträge über Anträge...überforderte Mitarbeiter des Amts.uswusw
Mal sehn, was das wird. Ich hoffe, wir werden es für unsere Tochter auf den Weg bringen und viele andere auch.

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Beitragvon Michaela44 » 28.12.2017, 08:27

Ich hatte gedacht, bei der Heimunterbringung über das Sozialamt als Kostenträger dürfen die Eltern das Kindergeld behalten, ist das nicht so?
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Beitragvon Isolde » 28.12.2017, 09:26

Hallo Michaela,

bei uns ist es so - aber dann erhöht sich sofort auch die Zuzahlung im Cent- oder minimalen Eurobereich,

schönen Gruß
Isolde
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