Ständig Wutausbrüche, kein Verständnis in der Famlie, usw.

Eltern, Geschwister, Großeltern - die ganze Familie ist gefordert, wenn es um die Belange des besonderen Kindes geht. Häufig ist das Familienleben durch die besonderen Bedürfnisse von Sohn oder Tochter großen Belastungen ausgesetzt. Ein Austausch mit Familien, die auch ein besonderes Kind haben, tut gut und kann sehr hilfreich sein.

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JaFe
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Ständig Wutausbrüche, kein Verständnis in der Famlie, usw.

Beitragvon JaFe » 25.12.2017, 22:48

Hallo! Mein Sohn, gerade 5 geworden hat Verdacht auf Atypischen Autismus. Er ist vom Entwicklungsstand irgendwo zwischen 3 und 4, vor allem sprachlich. Im Moment geht mir iwie alles gegen den Strich. Ständig Wutausbrüche, seinen Willen durch setzen etc. Familienleben ist kaum möglich. Mit der Familie in Ruhe am Tisch sitzen, geht nicht. Ausflüge z.B. in den Zoo..... null Interesse. Überhaupt ihn mal aus dem Haus zu kriegen ist schon schwierig. Bei 3 Dingen geht er gerne aus dem Haus, schwimmen, Kino und Einkaufen. Alles andere oder mal Dinge, die wir anderen gerne machen möchten, nur mit Geschrei. Toilettengang, am hibbeln ohne Ende.... aber nein er muss nicht. Es sei denn, wir sind unterwegs, dann muss jedes Klo getestet werden. Das Große Geschäft, macht er nur in die Windel, eigentlich.....seit ein paar Wochen aber nur noch in die Hose. Das könnte jetzt eine lange Liste werden, aber ich will jetzt auch nicht rum nerven. Reagiere im Moment vielleicht auch nur etwas überempfindlich.

Was mich aber am meisten aus der Fassung bringt, ich habe der Familie erzählt, das er auf Autismus getestet wird. Großes Geschrei, er sei ein verzogenes Kind und Autismus ist das und das und das hat er nicht. Boh könnte kotzen. Keiner von denen, erlebt mein Kind so wie ich, in der Richtung werde ich also keine Unterstützung erwarten können.

Ich liebe mein Kind und nehme es so wie es ist, auch wen er mich derzeit etwas nervt.

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JoshuaBY
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Beitragvon JoshuaBY » 25.12.2017, 23:53

Hi Hi,

mein kleiner hat auch Autismus und manches ist so wie du es schreibst und die Liste geht tausendmal weiter bei meinem Kleinen. Manchmal könnte man heulen und davon laufen.

Was mir viel gebracht hat, war ein Kurs bzw. mittlerweilen schon zwei Kurse zum Thema autismus. Für mich war es wichtig zu verstehen, dass Dinge zum Autismusspektrum gehören und ich somit mit Verhalten meinen Frieden finde und es nicht persönlich nehme.

Bleib Stark!

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michie
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Beitragvon michie » 26.12.2017, 03:08

Hallo JaFe!

Unsere Kinder sind gleich alt. Wir haben die Autismus-Diagnose schon seit kurz nach seinem dritten Geburtstag. Mir war aufgefallen, dass sein Sozialverhalten eigenartig war, und dann kam der Stein ins Rollen. Der kleine Prinz ist schon seit ca. 2 Jahren rein, aber aus unserer Selbsthilfegruppe weiß ich, dass es manchmal einfach wahrnehmungsbedingt länger dauert, bis autistische Kinder ohne Windel auskommen.

Du schreibst, dass er in seiner Entwicklung verzögert ist,
vor allem sprachlich
. Habt ihr es schonmal mit Unterstützter Kommunikation versucht? Ich kann nur sagen, bei uns hilft das SEHR viel. Wir arbeiten mit Metacom-Symbolen, und die Sprache kommt so richtig schön ins Rollen, in beiden Sprachen (er wächst Deutsch-Spanisch auf).

Ständig Wutausbrüche, seinen Willen durch setzen etc. Familienleben ist kaum möglich. Mit der Familie in Ruhe am Tisch sitzen, geht nicht.


Ich glaube, er braucht einfach mehr Struktur. Habt ihr einen Wochen- bzw. Tagesplan? Das ist für den kleinen Prinzen Gold wert. Er sieht immer schon, was ansteht und kann sich darauf vorbereiten. Bilder merkt er sich auch viel leichter als Gehörtes. Der kleine Prinz ist auch so ein Herumwusler, aber da bin ich relativ konsequent. Solange wir beim Essen sitzen, muss er sitzen bleiben. Wenn er fertig ist, bringt er seinen Teller in die Küche, und dann gibt's aber auch nix mehr, damit ist das Essen für ihn beendet.

Ausflüge z.B. in den Zoo..... null Interesse.


Sind ihm da vielleicht zu viele Leute? Versucht es mal zu Zeiten, wo sonst fast niemand geht. Ihr könntet es auch visuell vorbereiten, dann vielleicht die Tiere raussuchen, die ihm am besten gefallen und eine Art Schatzsuche vorbereiten.


Wenn er sein großes Geschäft
seit ein paar Wochen aber nur noch in die Hose
macht, tippe ich auf extreme Überforderung. Vielleicht gehört er auch zu jenen wahrnehmungsspeziellen Kindern, die mit der dunkleren Jahreszeit und dem Weihnachtsrummel nicht gut klarkommen?

Reagiere im Moment vielleicht auch nur etwas überempfindlich.


Dafür hat mein kleiner Prinz zum Beispiel angsteinflößend feine Antennen. Ich kann dem nix vormachen. Wenn ich genervt bin, dann läuft er unrund, verstecken vor ihm geht nicht. Da ich aber meine Genervtheit auch nicht immer abdrehen kann, erkläre ich es ihm mittlerweile. Warum ich genervt bin, dass a und b und c für mich sehr anstrengend sind, dass ich eine schlechte Nacht hatte, Probleme dort und da, etc.

Was mich aber am meisten aus der Fassung bringt, ich habe der Familie erzählt, das er auf Autismus getestet wird. Großes Geschrei, er sei ein verzogenes Kind und Autismus ist das und das und das hat er nicht.


Bei uns haben sich anfangs auch alle gegen die Diagnose gewehrt, mich eingeschlossen. Da muss man reinwachsen. Gib ihnen Zeit.

Hier im Forum findest du zu fast allen Alltagsproblemchen mit der Suchfunktion wirklich gute Tipps, und wenn du ein Problem hast, das noch nirgends auftaucht, helfen hier alle sehr gern weiter.

Kopf hoch, wenn man mal die Richtung hat, dann kann es nur bergauf gehen!

LG
michie mit kleinem prinzen (11/2012; ASS) und kleiner fee (02/2015)
Unsere Vorstellung: http://www.REHAkids.de/phpBB2/ftopic122077.html

Lisaneu
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Beitragvon Lisaneu » 26.12.2017, 08:47

Hallo JaFe,

das, was du beschreibst, kenne ich sehr gut. Bei Alexander bekamen wir die Autismus Diagnose kurz nach seinem 4. Geburtstag. Bei ihm ewar es noch mal schwieriger, ein Diagnosezenrum zu finden, weil er seit Geburt gehörlos ist und seine Horchis (er hat beidseitig CIs) nicht trägt - wahrscheinlich eben autismusbedigt, wie wir heute wissen! Jedenfalls musste die Diagnostik in Gebärdensprache gemacht werden, was in Wien gar nicht möglich war.

Raus kam eben Autismus mit Verzögerung der expressivem Sprache ( in seinem Fall eben in Gebärdensprache) bei gutem Sprachverständnis (auch in Gebärde), sowie ein durchschnittlicher IQ mit extremen Schwankungen in den einzelnen Bereichen (von Minder- bis Hochbegabung).

Das Leben mit Alexander ist vor allem auf Grund seiner Wutanfälle schwierig. Es gibt Phasen, wo man ihm absolut nichts recht machen kann und er wegen "nichts" bis zu einer Stunde (früher war es noch länger) ein fürchterliches Theater macht. Nach so Anfällen sind wir alle (einschließlich des Bruders) fix und fertig. Dabei fägt es ganz harmlos an, z. B. bittet mich mein Sohn, das Licht aufzudrehen. Wenn ich es aber tue zuckt er aus und gebärdet "Ich wollte das Licht aufdrehen,...". Schalte ich es wieder ab (damit er es aufdrehen kann) steihert sich der Wutanfal. Mache ich nichts mehr, steigert er sich auch. Versuche ich, zu erklären, wirde es nochmal schlimmer. Versuche ich, abzulenken, steigt er nicht drauf ein...es gibt einfach kein "richtig" in solchen Situationen!

Das nicht-raus-wollen, hatten wir auch. Aber da weiß ich mittlerweile meistens, wie ich Alexander kriegen kann. Er liebt nämlich Lift-fahren. Will ich also mit ihm Schuhe kaufen gehen, frage ich nicht, ob er mig mir ins Schuhgeschäft fährt, sondern ob er mitkommt zum Lift-fahren. Da ist er dann sofort dabei. Im Einkaufszentrum angekommen fahren wir erst mal einige Minuten nur mit dem Lift herum (er bestimmt, wohin) , umd dann schlage ich ihm vor, schnell mal Schuhe zu kaufen und verspreche, dass wir nachher wieder Lift fahren.

Mag sein, dass Außenstehende das als "Du tanzt nach seiner Pfeife" sehen, aber das ist mir egal. Ich kenne auch die andere Variante: Sohn gegen seinen Willen ins Einkaufszentrum schleifen und schreiend und schlagend ins Geschäft zerren, um dann doch unverrichteter Dinge wieder heimzufahren! Beides ausprobiert- kein Vergleich :P !

Mit der Akzeptanz in der Familie ist es bei Alexander einfacher, weil er ja doch schon allekn auf Grund der Gehörlosigkeit das"behinderte Kind" ist. Da sind die Maßstäbe andere. Schwerer hat es da sein älterer Bruder, ebenfalls Asperger Autist, vermutlich hochbegabt und offensichtlich kermgesund. Er kann teilweise sehr gut kompensieren, was dann zu völligem Unverständnis führt, wenn er wegen einer Kleinigkeit auszuckt oder ganz offensichtliche Verhsltensmuster ( vor allem von anderen Kindern) mißversteht. Auch Geduld ist nicht seine Stärke und wenn er mal wieder einen Schreikrmpf neklmmt, weil er nicht warten kann, wird das praktisch immer suf "total verzogen" geschoben. Interessanter Weise hat Alexander dagegen gar kein Problem mit warten - obwohl er auch Autist ist, und dieselben Eltern hat!

Aber ich sehe allein auf Grund der Rektionen meiner Eltern, dass man bei einem gesund wirkenden Kind ganz andere Erwartungshaltungen hat. Sonst (außer meinen Eltern, die beide über 70 und nicht gesund sind) haben wir nur sehr sporadischen Kontakt zu Verwandten, so dass wir uns da wenigstens nicht ständig erklären müssen.

Aber ich vermute mal, dass in deinem Fall die Großeltern die Behinderung ihres Enkels einfach nicht wahr haben wollen und daher instinktiv Lösungen suchen, wie "das"(das offensuchtliche Verhalten deines Sohnes) durch richtig-machen (der Erziehung) noch von selbst weggeht. Quasi ein Rettungsanker, wo ihr der Kollateralschaden seid. Ist vermutlich kein Trost für euch, aber der Versuch einer Erklärung :wink: !
Sohn 3/2010 hochfunktionaler Asperger-Autist + ADHS
Sohn 7/2012, gehörlos + kurzsichtig + frühkindlicher Autist
Mama und Papa stark kurzsichtig (Kommentar eines Optikers: Wie habt ihr euch überhaupt gefunden?)

JaFe
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Beitragvon JaFe » 26.12.2017, 13:17

Vielen Dank für eure Antworten. Wen ich meinen Zwerg, bei der Oma sehe, dann sehe ich ein ausgeglichenes Kind. Muss aber auch dazu sagen, es herrschen keine Regeln, alles springt nach seiner Pfeife. Aber....auch dort hat er bestimmte Rituale, ohne die er nicht klar. Der TV muss direkt angemacht werden z.B. ohne geht er nicht ins Wohnzimmer. Er guckt nicht, aber er brauch die Geräusche.

Wen Familienfeiern sind, ißt er grundsätzlich nicht mit am Tisch....denke das es ihm zu viel wird. Im Prinzip möchte ich jetzt gar nicht alles aufzählen, was bei meinem Sohn ist und warum ein Verdacht auf Atypischen Autismus besteht. Aber ich weiß, das ich Hilfe brauche um mit ihm umzugehen. Es sind jetzt noch 4 Wochen bis die Testungen beginnen und das zieht mich derzeit runter, weil es noch so lange dauern kann, ehe überhaupt was klar sein wird. Damit ich hier aber nicht durch drehe, brauche ich im Prinzip direkt Hilfe. Ob ich mich wohl an die KJP, werden kann?

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Beitragvon Engrid » 26.12.2017, 14:00

Hallo JaFe,

dein Kind ist auch nach den vier Wochen, nach der Testung,noch das gleiche wie vorher.und eine Gebrauchsanleitung hat der KJP auch nicht, zumal jedes Kind anders ist.

Buddel mal zu den einzelnen Problemlagen/Stichworten, die dich umtreiben, hier im Forum, da wirst du viele hilfreiche Tipps finden, denn es gibt kein Problem rund um Autismus, das hier über die Jahre nicht schon Thema gewesen wäre ... (Das heißt auch: Du bist nicht alleine :wink: ).
Hier ist auch einiges dabei: https://www.REHAkids.de/phpBB2/ftopic113545.html

Grüße
Engrid
mit Sohn vom anderen Stern (frühkindlich autistisch)
"Wir sehen die Dinge nicht wie sie sind, wir sehen sie wie wir sind." (Anais Nin)

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Beitragvon Petra*3 » 26.12.2017, 14:22

Und selbst wenn es kein Autismus sein sollte (bei uns wär es auch "nur" atypisch geworden), dann heißt das defintiv nicht, dass euer Zusammenleben funzen muss....hier brauchte über 10 Jahre bis zur Diagnose hgr. AVWS und an der Diagnose Visuelle Wahrnehmungsstörung arbeitet ich noch!!! mfg petra

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Re: Ständig Wutausbrüche, kein Verständnis in der Famlie, us

Beitragvon Ronja-und-Mini » 19.02.2018, 11:09

JaFe hat geschrieben:Großes Geschrei, er sei ein verzogenes Kind und Autismus ist das und das und das hat er nicht.


Unabhängig davon, ob er was hat oder nicht, ist das eine Sache, die GAR NICHT GEHT. Finde das auch extrem übel, wenn andere Leute, auch wenn es Familie ist, urteilt. Leider passiert das fast in allen Familien; es gibt immer wieder den einen anderen, der alles besser weiß und seinen Senf dazugeben muss, auch wenn er total ahnungslos ist. Verstehe, dass dich das nervt (mein Kleiner ist auch 5 und Asperger).

Ich nicke mittlerweile nur noch lächelnd, sage jaja (das "Arschloch" denke nur in seltenen Fällen dabei :P ) und dann geht es zum einen Ohr rein und zum anderen wieder raus. Ist besser als ein verbaler Verteidigungskraftakt.
Mama (39) mit Mini-Asperger (6, Vorschulkind)

MichiMüller
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Uns geht es ähnlich...

Beitragvon MichiMüller » 09.03.2018, 12:07

Hallo JaFe,
unser Sohn ist etwas älter und somit hat sich vieles sehr stark entspannt aber was wir uns in der Vergangenheit anhören durften und teilweise immer noch anhören müssen ist echt unglaublich. In der Familie wohlgemerkt: "Was stimmt mit dem nicht", "Da müsst ihr fei schon aufpassen", "Ihr müsstet strenger sein" usw.
Meine Schwiegermutter hat sich mal so erklärt, dass sie selber traurig wegen der Situation ist uns deswegen einfach nur sagt, was sie denkt es aber nicht böse meint. Das sie uns damit nicht hilft ist ihr vermutlich selber klar...

Was wir mit Fremden oder Nachbarn erlebt haben schreibe ich hier lieber gar nicht. Ich denke mir immer, dass andere erstmal selber das leisten sollen was wir Eltern von besonderen Kindern leisten!
Liebe Grüße und ein schönes Wochenende

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AnnalenaO
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Beitragvon AnnalenaO » 10.03.2018, 16:25

Ich habe gerade in der Vorstellungsrunde auf ein ähnliches Thema geantwortet. Hätte jetzt auch hier her gepasst. Wir sind momentan auch in der Diagnosephase. Der Diagnostiktermin war schon (7.3.) und das Auswertungsgespräch findet am 9.4. statt. Also wieder warten. Und ich frage mich ständig wie es wohl ausgehen wird. Wie reagiere ich wohl wenn die Diagnose gestellt wird? Und wie reagiere ich wohl wenn die Diagnose NICHT gestellt wird. Diese Warterei ist einfach total Kräftezehrend, ich hab da vollstes Verständnis für dich! Trotzdem muss ich Engrid zustimmen: das Kind ändert sich durch eine Diagnose nicht. Es ist im Prinzip nichts anders außer dass man weiß WARUM das Kind so ist wie es ist. Aber das Kind wird trotzdem nicht anders handeln. Es gibt auch keine Medizin die das Verhalten ändert, es gibt kein Heilmittel. Man kann aber sicher einiges über den Umgang mit einem autistischen Kind lernen. Es spricht ja nichts dagegen dass du dich zum Umgang mit autistischem Kind jetzt schon beliest und ausprobierst ob es dann besser läuft bei euch. Auch wenn die Diagnose letztendlich nicht gestellt werden sollte wirst du deinem Kind damit keinen Schaden zufügen. Du kannst es nur verbessern damit, nichts schlimmer machen.
Zum Thema Familie die die Schuld am Verhalten des Kindes bei mir sucht, davon kann ich leider auch ein Liedchen singen. Ich hab mich schon so sehr geärgert über meine Familie und meine Schwiegerfamilie, das ist nicht schön. Ich mache mein Ding für mich und hasse Familientreffen mittlerweile selber so sehr wie mein Sohn sie hasst :x besonders wenn meine Schwägerin mit ihrem 3 perfekten Kindern aufschlägt und alle die Kinder anhimmeln, ach Gott was wohl geratene Kinder, nicht solche Miesepeter wie mein Sohn.....da ist doch mal alles richtig gelaufen :roll: ich könnte da so aus der Haut fahren :evil: aber ich tu es nicht. Ommmmmmmmmmm! Ich hab mich total unter Kontrolle  8) :lol:
Ich wünsche dir alles Gute und dass sich eure Situation bald bessert!
Sohn 5/2009 Asperger Syndrom
Tochter 10/2012 Topfit


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