Kosten für Draht um die Zähne (Retainer) bei ü. 18-jährigen

In dieser Kategorie geht es um rechtliche Dinge, Fragen zur Krankenversicherung, Pflegegeld etc.

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Mellie
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Beitragvon Mellie » 22.02.2019, 17:37

Regina Regenbogen hat geschrieben:Habt ihr vielleicht mal eine Zahnzusatzversicherung für euren Sohn abgeschlossen, die auch kieferorthopädische Behandlungen abdeckt?


Hallo Regina,

leider nein. :)
Viele Grüße,
Mellie

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Regina Regenbogen
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Beitragvon Regina Regenbogen » 22.02.2019, 17:50

Mist, hätte ja sein können. Ich hatte so etwas abgeschlossen, allerdings ohne KFO-Behandlung, weil die Großen keine mehr brauchten und der Kleine schon mittendrin war.
Wenn es einen Glauben gibt, der Berge versetzen kann, so ist es der Glaube an die eigene Kraft. (Marie von Ebner-Eschenbach)

Sohn * 01/2003 - Frühkindlicher Autismus mit komorbider ADHS
Sohn * 09/2001 - ADS
Tochter * 04/1998 - nix
Tochter * 08/1989 - Peronaeusparese

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Beitragvon Mellie » 23.02.2019, 11:08

Regina Regenbogen hat geschrieben:Mist, hätte ja sein können.


Hallo Regina,

das ist ein ganz großer Mist. Zumal mein Sohn in Schweregrad 5 eingestuft wurde und die Behandlung übe 12 Quartale (3 Jahre) gehen soll. Daran sieht man doch, dass es keine kleine Sache ist.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich ein Arzt den Behandlungsplan angeguckt hat. Es wurde meines Erachtens per Textbaustein abgelehnt.

Aber ich werde die Anwältin darauf hinweisen, dass die kieferorthopädische Behandlung schon vor dem 18. Lebensjahr begonnen hatte, aber dann auch erfolgreich aus Sicht der Kieferorthopädin abgeschlossen wurde. Man muss jetzt wohl beweisen, dass sie eben doch nicht erfolgreich war. Es ist ja jetzt fast genauso schlimm wie am Anfang der damaligen Behandlung, die auch über Jahre ging.
Viele Grüße,

Mellie

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Beitragvon Regina Regenbogen » 23.02.2019, 11:43

Mellie hat geschrieben:Es ist ja jetzt fast genauso schlimm wie am Anfang der damaligen Behandlung, die auch über Jahre ging.


Und das hat niemand vorher gesehen? Ds wird wohl am schwersten zu erklären sein.

Mein Jüngster hatte seine Zähne zu Anfang der KFO-Behandlung wie Kraut und Rüben im Ober- und Unterkiefer stehen, das konnte man beim Sprechen und bei jedem Lächeln sehen, jeder konnte das sehen. Unser Zahnarzt hat uns damals aufgefordert, einen KFO zu konsultieren, die Genehmigung der Krankenkasse war dann innerhalb kürzester Zeit da. Unser Zahnarzt sagte beim letzten Kontrolltermin vor 3 Wochen, dass unser Sohn jetzt superschöne Zähne hat (die KFO-Behandlung ist seit fast 2 Jahren abgeschlossen) und das ich mir keine Sorgen machen muss, dass sich da jetzt noch was unbemerkt zurück entwickelt solange men Sohn noch die Nachtschiene trägt - was er auch sehr zuverlässig macht. Der Zahnarzt kontrolliert auch immer die Retainer, ebenso wie ich meinem Sohn ab und zu kritisch auf den Mund bzw. die Zähne gucke - das Recht nehme ich mir noch raus. Ich bin mir sicher, dass unser Zahnarzt uns umgehend darauf hinweist, wenn eine erneute Konsultation des KFO nötig ist. Der KFO selbst sagte beim Abschlußgespräch, dass ein erneuter Besuch erst nötig ist, wenn die Retainer auffällig werden, was wir dann aber selbst bezahlen müssen.
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Beitragvon Mellie » 23.02.2019, 12:01

Regina Regenbogen hat geschrieben:
Mellie hat geschrieben:Es ist ja jetzt fast genauso schlimm wie am Anfang der damaligen Behandlung, die auch über Jahre ging.


Und das hat niemand vorher gesehen? Ds wird wohl am schwersten zu erklären sein.


Hallo Regina,

sonst wäre ich schon eher zum Kieferorthopäden gegangen, wenn ich gewusst hätte, dass eine erneute Behandlung notwendig wäre. Wie gesagt, wir waren in den Jahren regelmäßig beim Zahnarzt inklusive Zahnputzschulung. Der Mund meines Sohnes war geschlossen. Vorher hatte er einen massiven sichtbaren Überbiss, wo die Zähne rausguckten und er massiv gehänselt wurde (Häschen)

Ich bin davon ausgegangen, dass es so wie es ist, in Ordnung ist.

So einen Zahnarzt wie ihr ihn habt, ist natürlich vorbildlich. :D

Wir müssen jetzt nur sehen, dass wir eine Lösung finden. Zu den 3000 Euro kämen ja dann noch die Privatleistungen, die er von der Grundsicherung in monatlichen Raten bezahlen müsste. :roll:
Viele Grüße,

Mellie

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Beitragvon Mellie » 26.02.2019, 20:21

Hallo,

ich habe die Angelegenheit jetzt einer Anwältin überlassen. Natürlich hätte ich auch selbst einen Widerspruch schreiben können. In diesem Fall denke ich, dass es besser ist, gleich einen Anwalt einzuschalten, damit wir uns vielleicht eine Klage ersparen. Sie schien mir ganz umsichtigt zu sein. :D

Morgen habe ich noch einen Termin bei der Kieferorthopädin. Mal sehen, ob sie auch noch eine medizinische Beurteilung zum Widerspruch schreiben wird.
Viele Grüße,

Mellie

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Beitragvon Mellie » 27.02.2019, 17:37

Hallo,

die Kieferorthopädin wird ihre Kollegin nicht in die Pfanne hauen und es nicht schriftlich bestätigen, dass der Abschluss damals fehlerhaft war. Sie ist der Meinung, dass mit der Abschlussbescheinigung der KFO alle damit einverstanden waren, dass die Behandlung erfolgreich beendet wurde. Und da wir den Eigenanteil zurück bekommen haben, kann man ihrer Meinung da nichts mehr machen.

Sie wird auf dem jetzigen Zustand eingehen und will auch bei der Krankenkasse anrufen und ein Schreiben aufsetzen. Sie meint, dass ich keine Anwältin dazu brauche und man es so versuchen sollte.

Nun muss ich der Anwältin die Zusage für den Widerspruch geben. Jetzt weiß ich nicht, ob ich es doch alleine machen sollte, denn zu dem Widerspruch muss ich noch einen Eigenanteil/Selbstbeteiligung zahlen. :roll:
Viele Grüße,

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Beitragvon Regina Regenbogen » 28.02.2019, 04:24

Mellie hat geschrieben:die Kieferorthopädin wird ihre Kollegin nicht in die Pfanne hauen


Das war (leider) zu erwarten.

Es ist schon selten genug, neutrale ärztliche Gutachter zu finden.
Wenn es einen Glauben gibt, der Berge versetzen kann, so ist es der Glaube an die eigene Kraft. (Marie von Ebner-Eschenbach)



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Beitragvon Mellie » 28.02.2019, 10:12

Regina Regenbogen hat geschrieben:
Mellie hat geschrieben:die Kieferorthopädin wird ihre Kollegin nicht in die Pfanne hauen

Das war (leider) zu erwarten.
Es ist schon selten genug, neutrale ärztliche Gutachter zu finden.


Hallo Regina,

ja, so ist es leider. :roll:

Nach reichlicher Überlegung nehmen wir doch die Anwältin. Auf das Geld kommt es jetzt auch nicht mehr an. Galgenhumor. :icon_jokercolor:
Viele Grüße,

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Re: Kosten für Draht um die Zähne (Retainer) bei ü. 18-jährigen

Beitragvon Mellie » 21.03.2019, 17:12

Hallo,

ich bekomme langsam die Krise. Es wurde um Akteneinsicht gebeten. Bis vorgestern passierte nichts. Ich bat darum, erneut an die Akteneinsicht zu erinnern. Da rief die Krankenkasse bei der Kanzlei zurück und meinte, dass sie noch auf ein Schreiben der Kieferorthopädin warten. Das Schreiben ging aber schon vor zwei Wochen an die Krankenkasse. Ich bat darum, dass die Akte trotzdem an die Kanzlei geschickt wird. Da beauftragt man einen Anwalt und hat trotzdem noch Ärger. :icon_pale:
Viele Grüße,

Mellie


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