Fristen Hilfsmittelbeantragung PKV/Beihilfe

Für beihilfeberechtigte privat krankenversicherte Beamte gelten besondere Regeln. Fragen rund um diese Themen können hier besprochen werden.

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MamaMara2016
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Fristen Hilfsmittelbeantragung PKV/Beihilfe

Beitragvon MamaMara2016 » 06.10.2017, 17:16

Hallo,
Wir haben vor nun fast fünf Wochen Hilfsmittel bei der DBV beantragt und bis jetzt nix gehört.
Auf Nachfragen wurde ich vertröstet und auf meinen Hinweis, dass die Bearbeitung eigentlich nur drei Wochen dauern dürfe, wurde mir gesagt, dass diese Frist nur für die gkv gelte.

Stimmt das?
Gibt es keine einheitlichen Fristen?

Judith

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Makbuled
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Beitragvon Makbuled » 06.10.2017, 17:36

Hallo um welches Hilfsmittel handelt sich. Den LG Makbule
Geboren am 22.06.1995 Tetraspastik,Epilepsie,Muskelhypotonie Rumpfbetont,Shuntversorgter Hydrocephalus Asthma Balkenfehlbildung, Neurologische Schluckstörung Speiseröhre Funktionstörung , Rollstuhlfahrerin seit 2008 Shunt-Op 05/2018 V.a Unklare Gendefekt

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Beitragvon MamaMara2016 » 06.10.2017, 17:39

Um viele:
Therapiestuhl
Rehabuggy
Badewannensitz
Autositz
Therapiestuhl für die Krippe
L (2015) gesund und munter

M (2016) Z.n. schwerer Asphyxie: Epilepsie, Zerebralparese und viele kleine Baustellen

O (2018) gesund und munter

Makbuled
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Beitragvon Makbuled » 06.10.2017, 21:47

Hallo Mamamara 2016 kann nur von GKV erzählen .mein KK hat Rum gezickt habe nach Hausbesuch genehmigt beantragt wurde Sitzschale und Untergestell und Pulsoximeter wegen bekannte Epilepsie... :oops: leider brauche ich neuen Rollstuhl tja ist ungeplant....erst haben sie abgelehnt LG Makbule
Geboren am 22.06.1995 Tetraspastik,Epilepsie,Muskelhypotonie Rumpfbetont,Shuntversorgter Hydrocephalus Asthma Balkenfehlbildung, Neurologische Schluckstörung Speiseröhre Funktionstörung , Rollstuhlfahrerin seit 2008 Shunt-Op 05/2018 V.a Unklare Gendefekt

Jörg75
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Beitragvon Jörg75 » 06.10.2017, 22:38

Hallo Makbuled,

leider helfen deine Erfahrungen überhaupt nicht weiter, da sie die GKV betreffen und das hier nichts mit der PKV zu tun hat.


Hallo Judith,

es ist m.E. richtig, dass die Drei-/ Fünf-Wochenfrist nur für die GKV gilt und nicht für die PKV. Für die PKV müsstest du mal schauen, ob dazu etwas in deinem Versicherungsvertrag steht, in den Versicherungsbedingungen o.ä.
Ansonsten könntest du es unter Berufung auf § 192 Abs. 8 VVG (der aber auch nicht wirklich greift, weil er eigentlich dem Wortlaut nach für Heilbehandlungen gilt) versuchen, der sieht eine Vierwochenfrist vor. Aber du musst dazu eben einen Kostenvoranschlag einreichen.

Gruß
Jörg
K., *2013, Extremfrühchen (27. +3 SSW), ICP, GdB 100 G aG H B, PS II+/ PG 4
J., *2016, aktuell keine Besonderheiten

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Beitragvon MamaMara2016 » 07.10.2017, 06:36

Danke Jörg!

Der Kostenvoranschlag ist schon lange bei der Kasse.

😢

Judith
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Beitragvon michi79 » 07.10.2017, 08:26

Hallo,

soweit ich mich erinnere, gibt es tatsächlich keine Fristen, innerhalb derer die PKV einen Antrag geprüft haben muss. Da hilft nur immer wieder anrufen, nachfragen, auch den Vorgesetzten zu verlangen!
Liebe Grüße
Michaela

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Rachael
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Beitragvon Rachael » 07.10.2017, 21:38

Hallo,

außer beim NF-Walker (für den dann auch ein Gutachter in einem teuren Oberklasse-Auto kam ;)) haben wir bisher nichts vorher von der PKV genehmigen lassen und auch von unserer Beihilfe kriegen wir keine Aussage vorher. Allerdings ist der Hilfsmittelkatalog dieser PKV halboffen und wir haben natürlich vorher geschaut, ob man das irgendwie unter den Katalog und die für uns geltende Beihilfeverordnung fassen kann (hilfreich war da insbesondere dieses Urteil). Endgültig abgelehnt wurde uns bisher von der PKV nach meiner Erinnerung nichts (abgesehen natürlich von der Deckelung des Rollstuhles, die ausdrücklich im Vertrag steht), in seltenen Fällen war nach der Einreichung der Rechnung ein weiteres Schreiben erforderlich. Nur wegen der wohnumfeldverbessernden Maßnahmen mussten wir einmal vors Sozialgericht, haben allerdings da auch gewonnen (ging um die Feststellung, ob mit den abgerechneten Maßnehmen für alle Zeit wohnumfeldverbessernde Maßnahmen erschöpft seien, also nichts, wo wir auf verauslagtem Geld sitzen geblieben sind.) Ich gestehe allerdings zu, dass uns eine Nichterstattung zwar in deutlich finanzielle Schwierigkeiten bringen würde, allerdings nicht existenzgefährdend.

Liebe Grüße, Rachael
Florian (*04/2002): Pitt Hopkins Syndrom; ein fröhliches Schulkind mit dem Schalk im Nacken :D, Felix (*6/2008).

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Henrymami
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Beitragvon Henrymami » 07.10.2017, 21:57

Wir haben Beihilfe und Debeka als PKV.
Müssen alles vorher genehmigen lassen.
Dauert bis zu 8'Wochen.
Beihilfe will häufig auf Debeka Bescheid warten, da sie sich nicht auskennen.
Dann dauert es f. Die Beihilfe nochmal 4,Wochen und länger.
dafür haben sie an Hilfsmitteln bisher nur ein Rollstuhlfahrrad abgelehnt.
2. sitzschale meinten sie man könne doch die eine hin u. Her transportieren, ließen sich dann aber überzeugen.
VG Nadine
Henry 25.06.13 Goldberg sphrintzen megakolonsSyndrom
PEG, spastische zerbraparese Katarakt bds, Glaukom


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