Urlaub an der Nordsee/barrierefrei plus Pflegebett Olaf

Mit einem besonderen Kind in den Urlaub zu fahren ist gar nicht so einfach - schließlich müssen tausend Dinge berücksichtigt werden. Welcher Urlaubsort ist besonders behindertenfreundlich?
Wo habt ihr gute Erfahrungen gemacht?
Eure Infos sind für so manche Familie mit einem besonderen Kind sicherlich Gold wert!

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Beitragvon Sabine » 01.10.2017, 16:47

Hallo Sandra,

bis Cuxhaven ist es von uns nicht so weit. Ich meinte jetzt vom Ferienhaus bis zur Küste. Das sind doch etwa 20 km, oder?

Hallo Susanne,

könntest du mir schreiben, was das für ein Sanihaus war und welche Art von Pflegebett?

LG
Sabine
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Beitragvon else » 01.10.2017, 16:59

Hallo Sabine,
wie wäre es mit einem Erholungs-Entlastungsaufenthalt im Kinderhospiz Wilhelmshaven? Zum Meer müsstet Ihr zwar ein paar Minuten mit dem Auto fahren, aber das Pflegebettproblem wäre gelöst und Ihr müsst auch keine Pflegeperson mitnehmen.
Seit ein paar Jahren dürfen auch schwerst mehrfachbehinderte Kinder ohne Ursachen-Diagnose die Hospizangebote nutzen.
LG
Else

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Beitragvon Sabine » 01.10.2017, 17:54

Hallo Else,

oh, das wusste ich gar nicht. Da werde ich mich mal erkundigen. Vielen Dank! :)

LG
Sabine
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Beitragvon Kerstin FF » 01.10.2017, 18:01

Hallo Sabine,
wir waren im August in Niebüll und hatten dort Tagesbetreuung im "Haus Komet".
Vielleicht gibt es dort auch Unterkunft mit Pflegebett.
Ist auf Höhe Sylt - ziemlich weit oben.
Viele Grüße
Kerstin
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Beitragvon Sabine » 01.10.2017, 18:07

P.S.: Da steht allerdings auf der Webseite, dass sie nur "unheilbar kranke" Jugendliche aufnehmen. :? Jan-Paul ist in dieser Hinsicht leider weder Fisch noch Vogel. Ich werde da mal eine Mail hinschreiben.
Ich bräuchte für JP auch keine intensivmed. Versorgung. Ich brauche halt nur ein barrierefreies Haus in Küstennähe (am besten Küste in Sichtweite) und ein Pflegebett Olaf. Das klingt eigentlich total simpel, scheint aber doch mit größeren Schwierigkeiten verbunden zu sein. Die Sani-Häuser vermieten oft nur diese Krankenhaus-Pflegebetten - aber da frage ich im Vorfeld nach. Denn dann würde ja ein barrierefreies Haus mit drei Schlafzimmern reichen, wenn ein Pflegebett reingeschoben werden kann.
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Beitragvon else » 01.10.2017, 19:02

Hallo Sabine,
ja das steht da immer. Fällt dann unter unheilbare neurologische Erkrankung. Uns wurde damals von der Schule gesagt, dass unsereiner ohne Ursachendiagnose bei so schwerer Behinderung auch ins Hospiz fahren darf. Ist halt Überwindung, weil selbst sieht man sein Kind ja nie so schwer betroffen, wie andere. Andererseits sind in unserem Umfeld auch schon so viele Kinder verstorben, dass man sowieso nie weiß was kommt. Genutzt haben wir es dann erstmals mit der Ketogenen Diät, weil man damit nirgends mehr hin kann.
Ich finde anrufen besser, da hatte mich das Personal vom Hospiz dann in unserem Vorhaben bestärkt und mir auch noch bestätigt, dass wir auch dürfen.
LG
Else

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Beitragvon SandiZ » 01.10.2017, 19:50

Hallo Sabine,

Achso :D
Ja 20 km kommen hin
Sandra, Tommy und Arthur 14.08.2008 , z.N. 2x Rhabdomyolyse, Muskelhypotonie, Rezidivierende Episoden mit Tonusverlust unklarer Ursache, Hypothyreose, Psychomotorische Entwicklungsretadierung, SBA 80% Merkzeichen aG,G,B und H, PS III und Emil 09/2015 bis jetzt gesund

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Beitragvon Astridmalin » 02.10.2017, 09:04

Hallo Sabine,
die Aufnahmekriterien für ein Kinderhospiz sind "lebenslimitierende" Erkrankungen. Wenn ich das richtig einschätze, dann fällt Euer Sohn auf jeden Fall darunter. Eine spezielle Diagnose wird nicht benötigt.
LG, Malin

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Susanne Th.
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Beitragvon Susanne Th. » 02.10.2017, 09:22

Hallo Sabine,

welches Pflegebett und bei welchem Sanitätshaus kann ich Dir leider nicht beantworten. Darum hat sich der Kunde selbst gekümmert. Wir haben nur das Ferienhaus vermittelt und die Absprachen mit dem Eigentümer getroffen.
Alle Eigentümer der Ferienhäuser, die infrage kamen, waren aber sehr kooperativ und das Problem schien nicht unbekannt zu sein...

LG
Susanne


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