Kur vor Ablauf der Frist beantragen

Für beihilfeberechtigte privat krankenversicherte Beamte gelten besondere Regeln. Fragen rund um diese Themen können hier besprochen werden.

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Anke72
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Kur vor Ablauf der Frist beantragen

Beitragvon Anke72 » 23.09.2017, 14:59

Hallo zusammen!

Ich möchte für mich und meinen Sohnemann erneut eine MuKi-Kur beantragen. Meine letzte Kurmaßnahme ist dann 1,5 Jahre her. Für meinen Sohn kann ich laut Amtsärztin jedes Jahr eine Kur bewilligt bekommen, da er als chronisch Krank gilt. Ich selber leide seit meiner Jugend unter starkem Asthma und Allergien. Zudem bin ich durch Berufstätigkeit und Familie ziemlich eingespannt. Jetzt kommt auch noch die Pflege meiner Mutter hinzu. Ich bin dadurch echt an meine Grenzen der Belastbarkeit gelangt. Hausarzt und Pulmologe haben mir dringend zu einer erneuten Kur geraten. In meinem letzten Entlassungsbericht ist eine zeitnahe Wiederholung auch angeraten worden, da ich in der letzten Kur ständig krank war und so viele Angebote nicht nutzen konnte.

Hat von euch schon jemand so zeitnah eine neue Kur bewilligt bekommen? Worauf muss ich bei dem Antrag achten? Sowohl mein Sohn als auch ich sind über die Beihilfe und Debeka versichert und wohnen in NRW.

LG Anke
Anke mit J. (4/11 ; ehm. Frühchen 33+0), umschriebene Entwicklungsstörung , Redeflussstörung, V.a. Wachstumsstörung, Allergien, Asthma

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Rita Schmidt
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Beitragvon Rita Schmidt » 23.09.2017, 20:59

Hallo Anke,
ich kann dir zwar noch nicht aus Erfahrung berichten, habe es aber nächstes Jahr auch vor. Da ist meine letzte Kur auch erst im August 2 Jahre her. Leider ist da aber auch bei der Betreuung unseres Kindes was schief gelaufen. Obwohl es eine Kur für behinderte Kinder war in Mardorf. Sie wollten bei unserem Sohn unbedingt eine 1 : 1 Betreuung. So haben sie ihn nur täglich 2 Stunden behalten, ich musste ihn sogar mal zum Walking mit Rolli mitnehmen. Wenn die nicht mal mit lebhafteren behinderten Kindern fertig werden, ist das keine gute Empfehlung.
Versuch es einfach mit der Kur und lass dich beim Müttergenesungswerk o. einer Kurberatung beraten. Die werden es sicher richtig begründen und dann sollte es klappen. Viel Erfolg.
LG Rita.

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Beitragvon Sanne in München » 23.09.2017, 21:04

Unbedingt beantragen, mit den Begründungen definitiv, außerdem dauert es ja erfahrungsgemäß oft auch mehrere Monate, bis es dann wirklich losgeht.
Viele Grüsse

Sanne

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Groß-Sohn (2003) Asperger, ADS und Epilepsie (Absencen und GM)
und Klein-Sohn (2005) GM-Epilepsie - nicht mehr ketogen

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Beitragvon michi79 » 25.09.2017, 04:33

Hallo,

Beihilfe und PKV sind ja leider oft nochmal anders als GKV.
Aber ich kann dir auch nur den Rat geben - beantragen! Am besten mit einem aussagekräftigen Attest von deinem behandelnden Arzt dazu! Ich bin jetzt auch dabei, den Antrag für eine erneute vorzeitige Maßnahme auszufüllen, nächste Woche geht's dafür zum Kinderarzt. Und dienlich drauf zu meinem Hausarzt. Bin gespannt, war erst letztes jahr mit meinen Kids, bin aber schon wieder kurz vor einem bur -out...
Liebe Grüße
Michaela

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Beitragvon Anna Kerpen » 25.09.2017, 06:29

Hallo Anke,

wollte dir nur kurz Mut machen... bei mir hat es geklappt, Abstand 2 Jahre...
Ähnliche Voraussetzungen... NRW, Beihilfe, PKV...

Viel Erfolg!

Anna
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Beitragvon Ellert » 25.09.2017, 09:11

huhu

also ich habe das auch schonmal gemacht, der Amtsarzt musste bescheidigen dass Du die Kur ein Klinikaufenthalt vermeiden werden kann.
Problem war aber die Debeka, die zahlen egal was passiert bei mir nicht vor Ablauf der vier Jahre !

Schau in Deinen Versicherungsvertrag rein, ich war damals 3 Wochen und hätte nur eine Woche noch bezahlt bekommen und dann verzichtet.
Ist aber schon 15 Jahre her....

Manches zahlen Kassen aus Kulanz, Ellert ist so extrem teuer, bei mir war die debeka noch nie einen Millimeter kulant, bei günstigeren Kindern im Bekanntenkreis schon, wird dann als Einzelfallentscheidung beschrieben auf die Dritte sich nicht berufen können
DAGMAR mit
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Beitragvon melanie03 » 25.09.2017, 09:29

Ich muss mich leider Dagmar anschließen:
Beihilfe mit Amtsarzt ist mit entsprechender Begründung kein Problem, DEBEKA schon. Die haben ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Kurbeihilfe alle 4 Jahre für 28 Tage gezahlt wird.
Eine Lösung wäre evtl. eine Rehaklinik, die an ein Krankenhaus angeschlossen ist. Dann erfolgt die Aufnahme stationär.
Viel Erfolg.
Freundliche Grüße
melanie03

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Beitragvon Ellert » 25.09.2017, 09:36

Hallo melanie03

ich hab mich über die Debeka damals auch sehr geärgert
vor allem wenn man sieht welche Gruppen ggf jedes Jahr oder alle zwei Jahre Kuren bekommen in der GKV.
Aber alles das ändert halt nichts.... ist wie mit der Haushaltshilfe
man kommt nicht raus aus der Nummer
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Beitragvon Lesslo » 25.09.2017, 10:06

Hallo Anke,

versuch es einfach. Ich wünsche dir ganz viel Glück und gib nicht auf wenn es nicht auf Anhieb klappt.

Ich habe etwa 3 Jahre nach der letzten Kur beantragt. Bis es jetzt letztlich durch war, hat fast 1,5 Jahre gedauert. (Also bis zu dem Termin wann wir nun fahren dürfen).

Ich habe mir auch schon geschworen, dass ich die nächste spätestens nach zwei Jahren beantragen werde.  8)

Lg Lesslo
Tochter * 09.07 mit Epilepsie, Pinealiszyste, ADS, F83, LRS...
kleiner Bruder mit Infekt Asthma

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Beitragvon GabySP » 25.09.2017, 11:39

Hallo,

ich kann dir auch nur raten, in deinem Versicherungsvertrag nachzusehen. Ich bin bei der DBV, Kurmassnahme nur alle drei Jahre, da ist nichts zu machen.

Müttergenesungswerk hat bei privat Versicherten keine Möglichkeiten, irgendwas voranzuschieben. Die helfen dir vielleicht noch dabei, die Anträge auszufüllen und erklären sich dann für leider nicht mehr zuständig.

LG Gaby
Asperger-Sohn, 01/2000


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