Alter Begleitperson in einem Cinestar-Kino

Mit einem besonderen Kind in den Urlaub zu fahren ist gar nicht so einfach - schließlich müssen tausend Dinge berücksichtigt werden. Welcher Urlaubsort ist besonders behindertenfreundlich?
Wo habt ihr gute Erfahrungen gemacht?
Eure Infos sind für so manche Familie mit einem besonderen Kind sicherlich Gold wert!

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Ellert
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Beitragvon Ellert » 31.07.2017, 20:42

huhu

ich verstehe die Logik nicht wirklich
wenn zwei Jungs die Karten kaufen dann sind beide so zu sehen als ob sie alleine für sich verantwortlich sein können.

Wenn ich aber für mich das B in Anspruch nehme eben weil ich die Begleitung BRAUCHE ( sonst bekommt man das B ja eher nicht) dann sollte diese Persona uch in der Lage sein die Aufgaben wahrzunehmen, und mit 10 ist man noch Kind und kann das nicht.

Eigentlich wäre umgekehrt der Schuh draus,
man müsste sich aufregen wenn beide hätten so reindürfen mit Bezahlung.
Denn wäre wäre verantworlich wenn wirklich was passiert ?
Ich käme nichtmal auf die Idee meine 15-Jährige als begleitung mit Ellert alleine irgendwo hinzulasen
die wäre nichtmal körperlich in der Lage im Notfall mit Ellert zurechtzukommen wenn es brennt etc
DAGMAR mit
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Anjali
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Beitragvon Anjali » 01.08.2017, 06:46

Vielleicht siehst du es in ein paar Tagen, wenn die Wut verraucht ist, schon wieder etwas anders. Es wäre doch schade, wenn dein Großer nicht mehr in das Kino könnte, in dem er vorher offenbar schon öfters (und wahrscheinlich gerne) war.
Denke ich eher nicht, bin da sehr konsequent. Für die nächsten 7 1/2 Jahre geht er nicht mehr hin, gibt noch andere Kinos. Mit 18 kann er selbst entscheiden, was wahrscheinlich von meinem Portmonee abhängt.
Sorry, aber geht es dir nur ums Prinzip, oder auch um die Jungs?
Viele Grüße
Anja

Mutter mit Sohn (18 Jahre / Asperger-Autist)

Ullaskids
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Beitragvon Ullaskids » 01.08.2017, 06:51

Denke ich eher nicht, bin da sehr konsequent. Für die nächsten 7 1/2 Jahre geht er nicht mehr hin, gibt noch andere Kinos. Mit 18 kann er selbst entscheiden, was wahrscheinlich von meinem Portmonee abhängt.
Der eine nennt es konsequent, der andere verbohrt... *kopfschüttel*

Du merkst aber schon, dass du mit deiner Meinung ziemlich alleine dastehst und Argumenten nicht zugänglich bist?
Viele Grüße,
Ulla mit Tochter (15): Gendefekt, Epilepsie, Skoliose etc.

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Beitragvon chrissibaer » 01.08.2017, 07:45

Wäre dein Kleiner nicht behindert, würde er wahrscheinlich trotzdem noch nicht ganz alleine ins Kino gehen, oder? Insofern "müssten" da eh immer der Bruder oder andere Familienmitglieder mit.
Nach dieser Logik dürfte man aber bspw bei Urlaubsfahrten nicht als kostenlose Begleitperson im Zug fahren, andere Eltern begleiten ihre Kinder normalerweise ja auch in den Urlaub.

Bei der Bahn wird übrigens iaR eine Begleitperson ab einem Alter von 6 Jahren akzeptiert, kommt aber sicherlich auf die Art der Behinderung an.

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Beitragvon Juler » 01.08.2017, 09:06

Denke ich eher nicht, bin da sehr konsequent. Für die nächsten 7 1/2 Jahre geht er nicht mehr hin, gibt noch andere Kinos. Mit 18 kann er selbst entscheiden, was wahrscheinlich von meinem Portmonee abhängt.
Der eine nennt es konsequent, der andere verbohrt... *kopfschüttel*

Du merkst aber schon, dass du mit deiner Meinung ziemlich alleine dastehst und Argumenten nicht zugänglich bist?

Genau das dachte ich auch gerade... :icon_thumright: du glaubst doch nicht ernsthaft dass sich deine Kinder wenn sie älter sind einschränken lassen in welches Kino sie gehen? Und das wegen so einer Kleinigkeit. Wie unnötig.
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Beitragvon Leni Ella » 01.08.2017, 12:16

Er wollte den Film auch gar nicht sehen, nur seinem Bruder helfen.
Im Eingangspost hattest du geschrieben, beide Jungs hätten sich so sehr auf den Film gefreut.
Nö, hab ich nicht, der eine freute sich auf den Film, der andere darauf, seinem jüngeren Bruder helfen zu können, da er sich dort ganz gut auskennt. Er hätte sich einen anderen Film ausgesucht.
Ich würde euch das B wieder entziehen, offensichtlich braucht dein Sohn es nicht. Hoffentlich lesen entsprechende Stellen hier auch mal mit.
*kopfschüttel*

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Beitragvon chrissibaer » 01.08.2017, 13:17

Ich würde euch das B wieder entziehen, offensichtlich braucht dein Sohn es nicht. Hoffentlich lesen entsprechende Stellen hier auch mal mit.
*kopfschüttel*
Unglaublich, welche Kompetenzen sich manch eine hier so anmaßt!

Den Weg würde er nicht finden, deswegen hat er das "B".

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Beitragvon Anne-Katharina » 01.08.2017, 13:25

Ist so eine Kleinigkeit es wirklich wert sich so zu ärgern?
Mir wären meine Nerven zu schade. Die bewahre ich mir für Dinge, die es wirklich wert sind sich zu beklagen.
LG Anne
Zustand nach Pankreatitis, Meningitis und 15 OP´s, Multiple Sklerose

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Beitragvon Anjali » 01.08.2017, 15:19

Wäre dein Kleiner nicht behindert, würde er wahrscheinlich trotzdem noch nicht ganz alleine ins Kino gehen, oder? Insofern "müssten" da eh immer der Bruder oder andere Familienmitglieder mit.
Nach dieser Logik dürfte man aber bspw bei Urlaubsfahrten nicht als kostenlose Begleitperson im Zug fahren, andere Eltern begleiten ihre Kinder normalerweise ja auch in den Urlaub.

Bei der Bahn wird übrigens iaR eine Begleitperson ab einem Alter von 6 Jahren akzeptiert, kommt aber sicherlich auf die Art der Behinderung an.
Es geht doch nicht ums Dürfen oder nicht Dürfen.
Schön, wenn man behinderungsbedingte Vergünstigungen für eigentlich selbstverständliche familiäre Ausgaben in Anspruch nehmen kann.
Aber wenn man dies mal nicht kann, gleich einen solchen Aufriss zu machen, steht für mich in keiner Verhältnismäßigkeit.
Zwei Jungs dürfen nicht mehr in ein bestimmtes Kino, weil sie dort beide nicht für den Preis für einen hinein durften...
Für zwei junge Geschwister zwei Kinokarten zu berappen ist doch wirklich keine Zumutung, sondern eine Selbstverständlichkeit.
Viele Grüße
Anja

Mutter mit Sohn (18 Jahre / Asperger-Autist)

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Beitragvon Sinale » 01.08.2017, 15:36

Hallo Zusammen,

private Veranstaltungsanbieter und z. B. auch öffentlich betriebene Schwimmbäder können selbst entscheiden, wem sie Nachteisausgleiche gewähren und wem nicht, d. h. es gibt hierauf keinerlei Rechtsanspruch; es ist eine freiwillige Leistung. Mir ist es unverständlich, weshalb auf eine freiwillige Leistung derart bestanden wird. Hier im Forum gab es schon öfter derlei Themen.
Viele Grüße
Sinale

Diagnose: Tetraspastik
Rollstuhlnutzerin


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