Wachstumsbedingte Neuversorgung Pflegebett

Für beihilfeberechtigte privat krankenversicherte Beamte gelten besondere Regeln. Fragen rund um diese Themen können hier besprochen werden.

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Jörg75
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Beitragvon Jörg75 » 29.07.2017, 21:38

Hallo Dagmar,

ich habe das bisher nicht angesprochen/ ausprobiert ... wir sind ja Niedersachsen, und da geht es eigentlich nicht. Die PKV sitzt in Bremen, aber meine Beihilfe ist ja niedersächsisch.
Wir fahren das klassisch über Pflegedienst - bisher zahle ich die Haushaltshilfe über die 125,- Euro plus Reserve, demnächst werde ich den Rest dann über die Steuer absetzen, wenn ich alles über 125,- Euro selbst zahlen muss.

Gruß,
Jörg
K., *2013, Extremfrühchen (27. +3 SSW), ICP, GdB 100 G aG H B, PS II+/ PG 4
J., *2016, aktuell keine Besonderheiten

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Beitragvon Britta70 » 30.07.2017, 08:52

Hallo,

einen Pflegeeinsatz haben wir nicht mehr, weil Amelie im Internat ist, die als professionelle Einrichtung den Pflegezustand gewährleistet und kontrolliert.
Trotzdem hatten wir im vergangenen Jahr 120 häusliche Pflegetage.

Die Hilfsmittel habe ich bisher immer gespendet, um keine Abrechnungsprobleme zu bekommen, mal nach Afrika, mal an REHAkids-User, jetzt hätte das Internat Interesse.

LG
Britta
Amelie (*05), hypoxischer Hirnschaden durch near-missed SIDS, Z. n. BNS-Epilepsie, Button, Tetraspastik, Tetraparese, cerebral blind, Hüftluxation links (operiert 2014), starke Skoliose (operiert 2016)

EmanuelsMama
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Beitragvon EmanuelsMama » 30.07.2017, 20:19

Hallo,

wenn die PKV sich auch nach erneutem Widerspruch mit den entsprechenden Agumenten weigert, dass Bett zu bezahlen, dann wendet euch mal an den Ombudsmann der Privaten Krankenversicherungen.

http://www.pkv-ombudsmann.de/

Auf der INternetseite steht, wie das Verfahren funktioniert.

Wir hatten auch Schwierigkeiten mit unserem Pflegebett (uns wollten sie nicht das benötigte Bett bezahlen, sondern nur die Höhe eines ominösen Durchschnittspreises für Kinderpflegebetten erstatten. Wo sie den her hattten, konnten sie dann aber nicht mehr nachvollziehen :roll: Needless to say, dass der Durchschnittspreis nur ca. die Hälfte der Kosten gedeckt hätte.....).

Ich habe mich mit dem ganzen Sachverhalt schrifltich an den Ombudsmann gewandt. War ja nicht wirklich großer Aufwand. Alle Nachweise hatte ich ja schon für den Antrag bei der PKV zusammengestellt.

Und siehe da, nach einigen Wochen schickte mir die PKV die Kostenübernahme für das von uns benötigte Kinderpflegebett.
Ehrlich gesagt, hatte isch damit gar nicht gerechnet, sondern eher mit einem finanziellen Entgegenkommen. Selbst die Beraterin den Pfelgedienstes machte mir keine Aussichten auf Erfolg. Aber: Wer es nicth versucht, hat ja schon gelich verloren :)

Ich drücke die Daumen.

Gruß

Ingrid

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Beitragvon Ellert » 30.07.2017, 21:57

Hallo Ingrid

bei uns kamen sie so mit dem Rolli um die Ecke 680.- maximalwert und davon 20% - die hatten sie doch nimmer alle....
Aber das ist ja krankenversicherung, da zahlt die Beihilfe und über den BE mussten sie den rest auch noch mehr zahlen
nicht alles am Ende am Rolli aber einen viel viel größeren Batzen als sie dachten !
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Beitragvon EmanuelsMama » 31.07.2017, 08:33

Hallo Ellert,

ja beim Rollstuhl haben wir auch eine Obergrenze von 1350 euro (und davon dann natürlich nur 20%). Leider bezieht sich bei uns die BE nur auf Brillen und Zahnersatz!
Damals als wir die Versicherung abschlossen, hatten wir keine Ahnung von Prinzip der PKV und Beihilfe (wir kamen beide aus der gestzlichen). Und dann ist mein Mann nicht gut beraten worden.
Die Kinder sind dann ja automatisch da mit in dei PKV reingerutscht und nun können wir nicht mehr wechseln.....

Naja, hinterher ist man immer schlauer.

Gruß

Ingrid

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Beitragvon Ellert » 31.07.2017, 08:53

Hallo Ingrid

ich war damals 19 und hatte auch keine Ahnung, geglaubt dass ich perfekt versichert bin.
Und so wie man selbst versichert ist werden es ja maximal auch die Kinder
wer hätte damals gedacht ein behindertes Kind zu bekommen ?
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Beitragvon Ursula M. » 31.07.2017, 20:33

Hallo,

hier zahlt die Beihilfe die Verhinderungspflege nur, wenn die Pflegekasse entschieden hat zu zahlen.

Aktuell habe ich das Problem, dass ein Therapiefahrrad nicht im Hilfsmittelkatalog der PKV ist. Somit muss ich, wenn sich die Beihilfe entschließt, das Fahrrad zu zahlen (dafür muss ich mit Kind zum Amtsarzt), mindestens 1000 Euro selbst zahlen. Zudem verlangt die Beihilfe hier auch einen Eigenanteil von schlappen 500 Euro. Macht also 1500 Euro.

VG Ursula

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Beitragvon Ellert » 31.07.2017, 20:35

Hallo Ursula

fiele das nicht unter den BE-Tarif ?
Therapiefahrrad wäre glaube ich bei meiner Beihilfe auch nicht drin, es ist ein dauerndes Gerenne
einerseits gehen sie mit den Leistungen runter auf das Niveau der GKV aber dennoch zahlen sie nicht alles was die GKV zahlt
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Beitragvon Ursula M. » 31.07.2017, 20:47

Hallo Dagmar,

sie sagen nein.
Das erste Therapiefahrrad wurde damals über die Eingliederungshilfe (der PKV Anteil) bezahlt. Allerdings war das Kind damals noch unter 6 Jahre alt und damit war das einkommensunabhängig.

Mal schauen, was der Amtsarzt denn so zu dem Fahrrad sagt. Ich will das klappbare Trix, weil das sogar in mein kleines Auto hineinpasst. Hund noch dazu, Gepäck dann auf das Dach. :roll:

LG Ursula

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Beitragvon Ellert » 31.07.2017, 21:30

Ach Ursula, das stelle ich mir gerade so vor wie Ihr damit unterwegs seid....
Unsere Kinder-Amtsärzte hier sind sehr verständnisvoll - die für Erwachsene eher garnicht
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