Wachstumsbedingte Neuversorgung Pflegebett

Für beihilfeberechtigte privat krankenversicherte Beamte gelten besondere Regeln. Fragen rund um diese Themen können hier besprochen werden.
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LarissaD
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Beitragvon LarissaD » 29.07.2017, 15:53

Das ist vermutlich ein Fall für den Anwalt- das Bett reicht nicht mehr und damit hat sie wohl Anspruch auf ein passendes, oder etwa nicht?
Viele Grüße, LarissaD

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Ullaskids
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Beitragvon Ullaskids » 29.07.2017, 16:04

Dagmar,
was euer Bett an "Ausstattung" nicht hat, ist doch ganz klar eine ausreichende Länge!
Das ist doch auch irgendwie pflegerelevant, wenn die gepflegte Person keinen Zentimeter hochrutschen darf, weil sie sich sonst den Kopf stößt oder die Wirbelsäule verdreht...?
Viele Grüße,
Ulla mit Tochter (15): Gendefekt, Epilepsie, Skoliose etc.

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Beitragvon Britta70 » 29.07.2017, 16:05

Hallo Larissa,

ja, das habe ich auch im Hinterkopf, wenn mein Widerspruch nicht ausreicht.
Da eine Regelung m. E. in den Bedingungen der Pflegeversicherung gar nicht vorhanden ist (bei Älteren wird es wohl nie den Fall einer Neuversorgung geben), hoffe ich zunächst auf Kulanz oder dann notfalls auf gute Argumente eines Anwalts.

@Ellert: Leider ist es eigentlich genau das gleiche Bett, nur länger. Das alte Bett würde ich gern Amelies Heim spenden, sie haben viele Betten, die nicht höhenverstellbar sind, und könnten es sicher für ein Kind gebrauchen.

Wenn alles nicht klappt, verkaufe ich das alte Bett und verhandle mit der PKV, dass ich das Geld für den Neukauf einsetzen darf.

LG
Britta
Amelie (*05), hypoxischer Hirnschaden durch near-missed SIDS, Z. n. BNS-Epilepsie, Button, Tetraspastik, Tetraparese, cerebral blind, Hüftluxation links (operiert 2014), starke Skoliose (operiert 2016)

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Beitragvon Britta70 » 29.07.2017, 16:13

Hallo Ulla,
das klingt irgendwie logisch... :-)
Dieses Argument hatte ich in dem Brief so noch nicht formuliert.
Werde ich mir merken.
LG
Britta
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Beitragvon Marion78 » 29.07.2017, 18:04

Hallo Britta,
also wir sind gesetzlich versichert und haben sogar ein breiteres Bett bekommen, weil es der Pflegeaufwand erfordert. Mit PKV kenne ich mich nicht aus. Ich finde aber, durch die Genehmigung des ersten Bettes haben sie den Bedarf eines Pflegebettes ja bestätigt. Wenn es wachstumsbedingt zu klein geworden ist, ist es eigentlich auch logisch, dass man ein neues in der entsprechenden Größe braucht. Außer der Patient hat sich so gut entwickelt, dass gar kein Pflegebett mehr nötig ist, was aber denke ich ja nicht der Fall ist.
Viel Erfolg!
Marion
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Beitragvon Ellert » 29.07.2017, 20:28

Hallo nochmals

wir hatten doch damals noch die Versicherungen in der PKV da gabs keine Pflegeversicherung.
War es nicht so dass die gesetzliche alles wie die Private regeln muss ( umgekehrt meine ich) ?

Wenn de Dame der pflegeüberprüfung kommt fragt die doch immer ob die Pflege gewährleistet ist,
da soll sie reinschreiben Bett zu kurz oder sowas,
dann würde ich mit Rezept beantragen dass der Gutachter kommt und das überprüft.

Mit dem Bett verkaufen wäre ich sehr vorsichtig,
biete das ggf an im Sinne von einsetzen als Anzahlung
aber da sind ja zwei Kostenträger im Boot, die Priate und die Beihilfe
die müssen sich beide einige sein und wo es Geld zu holen gibt sagen die sicher nicht verschenke das Hilfsmittel.
Wir hatten bisher erst zweimal den Fall dass wir die Freigabe bekamen
einmal beim Flüssigsauerstofftank und bei der Ernährungspumpe, da die Wartung teurer gewesen wäre als der Restwert.
DAGMAR mit
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Beitragvon Jörg75 » 29.07.2017, 21:05

Moin,

also, eigentlich kann es nicht sein, dass es kein neues Pflegebett gibt, wenn das alte zu klein ist.
Ich würde auch mal bei der Pflegeberatung den Pflegedienst schreiben lassen, dass das Bett zu klein ist und das zur Sicherstellung der Pflege ein größeres erforderlich ist.

Mit dem Verkauf des Bettes - bei uns hat uns die PKV (wie auch die Beihilfe) gesagt, wenn sie im Genehmigungsbescheid/ der Abrechnung keinen "Eigentumsvorbehalt" geltend machen, dann machen sie auch später kein Eigentum an dem Bett/ Hilfsmittel geltend. Uns haben sie gesagt, sie würden es begrüßen, wenn wir Hilfsmittel spenden würden - untersagen könnten sie uns aber auch einen Verkauf nicht, da sie ja keinen Eigentumsvorbehalt erklärt haben (das mag aber bei anderen PKV's anders sein).

Auch bei uns hängt sich die Beihilfe übrigens "pflegetechnisch" ran ... ich muss letztlich alles von der PKV dann der Beihilfe vorlegen ... Abrechnung des Pflegebetts, Pflegestufe/ -grad, Abrechnung der ZBL, wenn sie angespart über die 125,- Euro hinausgehen ...

Gruß,
Jörg
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Beitragvon Ellert » 29.07.2017, 21:11

Hallo Jörg

ich muss für jeden 125.- den Abrechnungsbeleg der PKV anhängen, sonst gibts nichts....
recht nervig das ganze Verfahren und zeiht sich auch in die Länge
DAGMAR mit

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Beitragvon Jörg75 » 29.07.2017, 21:19

Dagmar, das ist ja die Krönung der Dämlichkeit/ Bequemlichkeit!

Also, meine Beihilfe traut es sich tatsächlich zu, selber darüber zu entscheiden, ob eine Rechnung eine ZBL ist und das sie den Anteil von 125,- Euro bezahlen ... das machen die ohne PKV-Bescheinigung.
Nur alles das, was über die 125,- Euro wegen der Ansparung hinausgeht, das machen sie nicht ... ich bin aber mal gespannt, ob meine PKV demnächst merkt, dass die angesparten Reserven weg sind.

Gruß,
Jörg
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Beitragvon Ellert » 29.07.2017, 21:23

Die alte bearbeiterin hat imme rgesagt, nachreichen ist ausreichend, die neue nun sagt sie will sie vorher sehen
könnte ja sein dass ich keinen Anspruch mehr habe wegen werweisswas,
Überprüfung vergessen oder sonstwas, keine Ahnung...

Ich hab noch viele Reserven
aber aktuell noch das verfahren laufen ob ich direkt abrechne
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