Gesundheits-und Pflegesituation in den Niederlanden

Zum Teil unterscheiden sich die rechtlichen und organisatorischen Strukturen zwischen Deutschland und den verschiedenen Nachbarländern erheblich. Hier in dieser Rubrik sammeln wir alle landesspezifischen Infos.

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Beccy mit Emilia
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Gesundheits-und Pflegesituation in den Niederlanden

Beitragvon Beccy mit Emilia » 27.06.2017, 10:55

Hallo zusammen,

bei uns steht berufsbedingt evtl. ab Herbst ein Umzug in die Niederlande (nicht als Grenzgänger!) nach Noordwijk (in der Nähe von Den Haag, Leiden) an. Gerade habe ich mit unserer Krankenkasse telefoniert. Die Hilfsmittel müßten wir alle zurück geben und in den NL bei der nl Krankenkasse neu beantragen. Hat hier jemand Erfahrung mit dem Sozialsystem in den NL? Wie ist die Betreuung behinderter Kinder, bekommt man schnell einen Platz? Wie lange dauert die Bewilligung von Hilfsmitteln? Wie sieht es mit Pflegegeld und Pflegeleistungen im Allgemeinen aus? Die Infos die wir haben, sind so allgemein gehalten, dass wir eher vor dem Schritt zurückschrecken, weil wir nicht wissen, was auf uns zukommen wird. Wäre toll, wenn sich jmd - gerne auch per PN - meldet. Danke und liebe Grüße, Beccy
Beccy (*1975) und Emilia (*07/2012;), NBIA - BPAN durch Mutation auf dem WDR45-Gen. Globale psychomotorische Entwicklungsstörung mit Myelinisierungsverzögerung, Absence-Epilepsie, Muskelhypotonie. Pflegegrad 5. GdB 100, H, G, aG, B. Ausserdem ein sehr ausgeprägtes KKKQS (Knutsch-, Knuddel-, Kuschel- und Quengelsyndrom :) www.millys-mission.de

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Jakob05
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Beitragvon Jakob05 » 27.06.2017, 12:14

Hallo Beccy,
ist der Schritt denn dauerhaft geplant oder als Delegierung der jetztigen Firma ? Bei Delegierung würdet ihr ja weiter in dem deutschen System bleiben, nur die Leistungserbringer in NL nutzen.
Cordula (65) mit I. (86), M. (88 mehrfachbehindert, HF-Autist), J. (†28.07.05,*02.08.05,37.SSW) + K. 10/07 (GS, HD, Rachenfehlbildung,Tracheostoma)

Beccy mit Emilia
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Beitragvon Beccy mit Emilia » 27.06.2017, 13:30

Hallo,

ja, wir würden dauerhaft in den NL leben. Es handelt sich auch um einen niederländischen Arbeitgeber, also leider keine Abordnung o.ä. durch einen dt. Arbeitgeber. LG
Beccy (*1975) und Emilia (*07/2012;), NBIA - BPAN durch Mutation auf dem WDR45-Gen. Globale psychomotorische Entwicklungsstörung mit Myelinisierungsverzögerung, Absence-Epilepsie, Muskelhypotonie. Pflegegrad 5. GdB 100, H, G, aG, B. Ausserdem ein sehr ausgeprägtes KKKQS (Knutsch-, Knuddel-, Kuschel- und Quengelsyndrom :) www.millys-mission.de

rena99
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Beitragvon rena99 » 27.06.2017, 14:43

Hallo Beccy,

grundlegende Infos findest du im Netzt:
http://www.career-contact.net/laenderin ... anden.html

Aber: das System ist so unterschiedliche zum deutschen System, dass ich da zu professioneller Hilfe raten würde. Einen Einstieg bieten Steuerberater. Die in den Grenzregionen sprechen auch deutsch, z.B. so jemand:
https://kroesewevers.nl/de/diensten/german-desk-service

Die müssten dir dann auch Ansprechpartner/Berater für die Sozialversicherungsseite geben können.

Alternativ müsste euch auch euer neuer niederländischer Arbeitgeber solche Berater nennen können. Große niederländische Konzerne haben da sogar eigene Abteilungen dafür.

Hak da auf jeden Fall nach, da es vermutlich mehrere Organisationen gibt, die für euch zuständig sein werden. Da brauchst du einen Berater, der das System kennt.

LG
Rena
Rena mit Tochter (V.a. Autismusspektrumsstörung, Zwangsstörung)
"Jeder Zwang ist Gift für die Seele." (Ludwig Börne)


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