Was zuerst, WfbM oder Wohngruppe oder umgekehrt?

Unsere Kinder werden älter, verlassen die Schule und auch oft das Elternhaus. Wie sehen die Perspektiven für behinderte Jugendliche und junge Erwachsene aus? Wo können sie arbeiten? Wo finden sie geeignete Wohnformen? Hier können sich Eltern austauschen und informieren!

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Judith
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Beitragvon Judith » 14.06.2018, 21:09

Hallo zusammen,
beschäftige mich auch gerade just mit diesem Thema. Nächstes Jahr ist die Förderschule zu Ende und die WfbM an.
Eigentlich war der Plan, dass mein Sohn dann erst noch bei mir wohnt und dann nach diesem ja schwierigem Übergang wir dann das Thema Wohnen angehen (werden was Stationäres brauchen). Nun wurde mir bewusst, dass es passieren kann, dass wir mit viel Aufwand es vielleicht schaffen werden, dass das mit der Werkstatt klappt und es sich einspielt (mein Sohn ist Autist) und wenn wir dann nicht im direkten Umfeld etwas zum Wohnen finden, er dann wechseln muss. Und so wie ich das alles verstanden habe, ist es nicht so total wahrscheinlich, dass er in absehbarer Zeit dann dort auch was Passendes finden würde.
Aber dann würde ja doch wieder beidees zusammenfallen: Totale Umstellung wegen Auszug von zuhause und Umstellung wegen ggf. neuer Werkstatt. Das ist doch super doof :cry: .
Die Beraterin meinte, ich solle mich erst ums Wohnen kümmern, aber das sehe ich chronologisch eigentlich überhaupt nicht vor der Werkstatt. Oder wäre es doch sinnvoller? Vielleicht können wir noch die Schule um ein Jahr verlängern und dann wäre das ggf. eher eine Option :? ...
VG Judith
Judith & Sohn (Schulkind mit frühkindl. Autismus & ADHS, evtl. HFA)

"Don´t limit yourself by a definition of yourself!"


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