...und ich bin an allem Schuld - oder: Hör auf Winterhoff

Eltern, Geschwister, Großeltern - die ganze Familie ist gefordert, wenn es um die Belange des besonderen Kindes geht. Häufig ist das Familienleben durch die besonderen Bedürfnisse von Sohn oder Tochter großen Belastungen ausgesetzt. Ein Austausch mit Familien, die auch ein besonderes Kind haben, tut gut und kann sehr hilfreich sein.

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_Marta
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...und ich bin an allem Schuld - oder: Hör auf Winterhoff

Beitragvon _Marta » 09.04.2017, 22:49

Hallo zusammen,

also ob ich nicht schon genügend Stress mit Kita und MDK habe. Dann die zeitfressenden Behördentelefonate und -Gespräche wegen Einschulung und Inklusion. Und jetzt also auch noch offener Streit mit der Verwandtschaft. Langsam kann ich echt nicht mehr. Bitte, bitte nicht genervt sein - ich muss einfach jammern:

Donnerstag Abend lieferte der Großvater (väterlicherseits) den Sohn nach dem Großelternnachmittag ab und bat um einen Anruf.
Der Nachmittag schien eine Katastrophe gewesen zu sein. Der Sohn berichtete vom brüllendem Großvater, der Drohung, ihn sofort zurückzubringen und 2 bis 3 Wut- und Aggressionsaussetzern vom Sohn selber, bei dem er auf den Großvater losging. Der Sohn will nicht mehr mit den Großeltern Ostern feiern. Und war bis halb 10 nicht zu beruhigen. Prima.

Dazwischen kam eine SMS vom Großvater (väterlicherseits - sein Sohn/mein Ex ist ja der Meinung, unser Sohn hat nix, ich übertreibe), ich solle unbedingt NDR 2 "Helikoptereltern" hören. Als ich schließlich anrief, geriet das Ganze total aus der Kontrolle: Erst Sätze wie: "Er hat mir so leid getan. Er ist emotional doch höchstens 3 Jahre alt. Und dass er sich nicht konzentrieren kann. Ich musste ihn total anbrüllen, damit er endlich seine Schuhe selber anzieht" Dann wurden alle Diagnosen bezweifelt. Und dann war natürlich ich an allem Schuld, hätte mich nicht genug ioder auch zu viel um den Sohn gekümmert und überhaupt hätte er ja schon vor 2 Jahren gesagt, der Enkel müsse ein bis zweimal die Woche zum Psychiater - dann wäre jetzt auch alles in Ordnung. Ich konnte bei dem Tobsuchtsanfall eh nichts mehr sagen, da habe ich einfach aufgelegt.

Was mich noch bis heute zu Boden streckt ist der unfassbare Hass, der mir da entgegenschlug. Echt. Diese ungefilterte Wut. Unfassbar verletztend.

Heute morgen war das Buch von Winterhoff "SOS Kinderseele" im Briefkasten. Dazu eine Mail mit dem Satz "bitte entschuldige meinen Ausraster bei unserem letzten Telefonat." sowie der Ankündigung, jetzt selber einen Kinderpsychater in HH zu suchen, der in Winterhoffs Sinn behandelt.

Ich lese eigentlich keine Erziehungsratgeber. Jetzt habe ich aber mal etwas im Netz recherchiert und die Kernaussage von Winterhoff scheint zu sein "Überbehütung und Symbiose verhindert die emotionale Entwicklung von Kindern" (oder?). Hört sich erst mal diskutabel an. Ich finde aber auch von Winterhoff in einem Interview den Satz: "Wir werden eine Gesellschaft haben von Autisten und Narzissten..." Autismus und Narzissmus in einem Atemzug. Autismus als Folge von Überbehütung und Symbiose - da ist die Kühlschrankmutter nicht weit. Und damit höre ich natürlich sofort auf zu lesen. Wir haben 2017 und ich muss so einen Quark lesen. Auch unfassbar. Aber auf der Spiegel-Bestsellerliste.

Ja, der Großvater macht sich ehrliche Sorgen. Klar kann und sollte man immer mal hinterfragen, wie treffend ADOS & Co sind. Aber leider hat er wirklich KEINE Ahnung von Entwicklungspsychologie oder Ähnlichem. Es ist gar keine sachliche oder fachliche Auseinandersetzung möglich. Nichts kommt gegen seine fixe Meinung an: Das Kind muss ein bis zweimal pro Woche zum Psychiater, dann wird alles gut. (was ja letztendlich Winterhoffs Aussage, erst müssen sich die Erziehenden ändern, wiederspricht, wie ich seit heute weiß - aber ich bin da auch wirklich zu kleinlich...).

Ich bin erschöpft. Echt einfach erschöpft.

Marta
Sohn *09/10, Frühgeburt
F90.0G, F84.1V, Entwicklungsverzögerung Feinmotorik, HB, Funktionsniveau: 3 - 4

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Beitragvon Erica » 09.04.2017, 22:57

Hallo Marta,

Ach je, die Familie ist natürlich auch hilflos...ist auch nicht einfach auszuhalten, wenn die Entwicklung nicht gradlinig verläuft, egal wie viel Ahnung man davon hat.
Winterhoff ist schon umstritten, wenn ich mich richtig erinnere.

*maleinenTeeundPralinerüberschieb*

Wer betreut euch nochmal? Können die nicht auch mal ein Beratungsgespräch mit Großeltern machen?

LG
Erica
Mama von Lena (18 Jahre), Frühchen, occipitale Partialepilepsie/ Panayiotopoulos-Syndrom, Herzrhythmusstörungen, Z.n. Schädelbasisfraktur/ SHT/subduralem Hämatom/ Hämatotympanon im April 2006, räuml.-konstruktive Wahrnehmungsstörung, Gesichtsfelddefekte, etc

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Beitragvon RikeK. » 10.04.2017, 08:02

Hallo Marta,

Es ist verletzend, wenn die eigene Familie so vehement dagegen angeht. Lass dich dadurch aber nicht verunsichern.

Auch nach Jahren mit Diagnose habe ich Familienmitglieder, die meinen, T. bräuchte nur ein bisschen Disziplin und klare (=laute) Ansagen. Ich habe den Kontakt sehr reduziert, alleine würde ich meinen Sohn dort nicht lassen.

Ja, vielleicht sind auch die Verwandten hilflos, verletzt, unsicher - aber es ist an ihnen, sich mit dem Thema und ihren Ängsten auseinander zu setzen. Ich würde das Buch zurückgeben mit ein paar sinnvollen Buchvorschlägen und der Bitte, solch ein Geschrei und Streit zu lassen, weil sie dem Kind schaden. (Wird eher angenommen, als so etwas wie weil es mich verletzt).

Ich wünsche dir Kraft.
Viele Grüße, Rike

Bücherwurm Jg 71
Sohn M. Jg 2000
Sohn T. Jg 2006, Asperger Autismus, ADHS (GdB 80 H, B - PS 1)
Hund, Jg 2015, Assistenzhund in Ausbildung

Michaela44
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Beitragvon Michaela44 » 10.04.2017, 08:13

Hallo Marta,

meine Exschwiegerfamilie inkl. Exmann hat sehr ähnliche Ansichten. Jahrelang habe ich versucht, Autismus zu erklären. Aber wer es nicht verstehen WILL, tut es auch nicht. Ich blocke derartige Diskussionen, bei denen es darum geht, dass Autismus nur Mode oder Erziehungssache oder gar keine richtige Behinderung ....ist mittlerweile konsequent ab ( mit einen sehr deutlichen Nein und einem ebenso deutlichen Hinweis darauf, dass dies die Meinung derjenigen ist, die sich mit Autismus nicht auskennen).

Bei deinem Exschwiegervater wäre ich jetzt aber geneigt, ihm einen Autismusratgeber samt Zettel ("danke für die Entschuldigung, finde unseren Streit auch blöd, zum besseren Verständnis von XY Schwierigkeiten ein Buch über Autismus" und falls ihr nicht an ein ATZ angebunden seid: "wäre schön, wenn du einen KJP findest, der sich mit Autismus auskennt, die sind so selten und beraten auch ganz toll die Eltern und weiteren Angehörigen ") in den Briefkasten zu legen.

Viele Grüße
Michaela

_Marta
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Beitragvon _Marta » 10.04.2017, 12:15

Erica hat geschrieben:Wer betreut euch nochmal? Können die nicht auch mal ein Beratungsgespräch mit Großeltern machen?


Wir werden aktuell von niemandem betreut und sitzen zwischen den Stühlen: Seit fast 3 Monaten warte ich auf den schriftlichen WOI-Befund. Heute habe ich zum 3. Mal angerufen und um einen 3-Zeiler vorab gebeten, da wir uns ohne nicht mal zur Autismus-Therapie anmelden können.

Das Hamburger Autismus Institut berät auch Angehörige - aber bis wir da einen Termin bekommen, dauert es ja auch wieder 3 Monate.

Eventell kann ich noch mal beim WOI fragen, ob es eine Angehörigenberatung gibt. Ich hatte schon mal gefragt, aber so richtig sind die nicht darauf eingestellt - hatte ich den Eindruck.

Tja, so ist das halt. Alles dauert und dauert und dauert.

Michaela44 hat geschrieben:Bei deinem Exschwiegervater wäre ich jetzt aber geneigt, ihm einen Autismusratgeber samt Zettel...


So einen Zettel wird es nicht geben, denn ich habe nicht gestritten, ich musste mich beschimpfen lassen. Da bin ich genau (Vielleicht hat das mein Sohn von mir...). Und die Mail-"Entschuldigung" klingt auch nur als Einzellsatz gut - danach gab es wieder mal Vorwürfe. Ich halte es doch damit:

[quote="RikeK."
Ja, vielleicht sind auch die Verwandten hilflos, verletzt, unsicher - aber es ist an ihnen, sich mit dem Thema und ihren Ängsten auseinander zu setzen. [/quote]

Ich geb das Buch zurück und sende einen Autismusratgeber mit. Hat jemand für Asperger Tipps? Ich such auch noch im Forum...

Gruß von Marta
Sohn *09/10, Frühgeburt

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Angela77
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Beitragvon Angela77 » 10.04.2017, 12:32

Hallo Marta,
ich finde Michaelas Empfehlung super.
Zum Thema Winterhoff: Ja, er polarisiert sehr stark :? Ich weiß von mindestens zwei Müttern autistischer Kinder, dass sie sich tief verletzt von Winterhoff fühlen :( Ich habe das erste Buch gelesen, bevor ich Kinder bekam (das Buch war das einzig verfügbare in unserer FeWo)... Manches fand ich auch total nachvollziehbar.

Tja, und dann kam Bene und - damit der Gedanke: "So Herr Dr. Winterhoff, und wie würden SIE nun ein Kind erziehen, das SELBST aufgrund seiner Behinderung nur schwer in der Lage ist, beziehungsorientiert zu handeln, und zwar OBWOHL die Eltern sehr beziehungsorientiert handeln und denken?"

Ich finde aber, da muss man auch schon fair bleiben: Über diese BESONDERE Eltern-Kind-Konstellation hat Winterhoff ja auch NICHT geschrieben. I

ch fände es aber tatsächlich interessant, wie er sich zu diesem Thema positionieren würde! Würde ER - als Kinderpsychiater :idea: - wirklich die Problematik des Autismus ganz oder teilweise leugnen und die Schuld den Eltern anlasten? Oder würde er ganz klar sagen: Autismus ändert vieles ... und v.a. zugeben, dass es da eigentlich (erst recht) keinen Königsweg in der Erziehung geben kann?

Ansonsten Marta: Mit dir und Sohnemann ist alles in Ordnung :idea: Die Anpassungskrise hat eure Familie! Demenstprechend kannst du nur Hinweise geben. Ändern müssen sich selbst, wenn sie in Frieden mit Euch leben wollen :wink:

LG
Angie
Bene (2008): regressiver Autismus, schwerste expressive Sprachentwicklungsstörung (bei sehr gutem Sprachverständnis!), Bildung von Casiomorphin und Gliadorphin
Vorstellung plus Diäteffekte:
http://www.REHAkids.de/phpBB2/ftopic73493.html

Primär nächtliche Epilepsie im motorischen Sprachzentrum (leider erst erkannt im März 2015!!!)

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claudia64
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Beitragvon claudia64 » 10.04.2017, 13:00

Angela77 hat geschrieben:Würde ER - als Kinderpsychiater :idea: - wirklich die Problematik des Autismus ganz oder teilweise leugnen und die Schuld den Eltern anlasten? Oder würde er ganz klar sagen: Autismus ändert vieles ... und v.a. zugeben, dass es da eigentlich (erst recht) keinen Königsweg in der Erziehung geben kann?


Hallo Angela,

dazu kannst du gern mal unsere Erfahrung mit Dr. Winterhoff nachlesen... :roll:

https://www.REHAkids.de/phpBB2/viewtopi ... 122#609122

PS: Dr. Winterhoff hat hier auch einen eigenen Thread, falls du Lust auf 18 Seiten hast...
https://www.REHAkids.de/phpBB2/ftopic22491.html
C., Hashimoto, Morbus Dercum,
mit R., ♀, * '96, ASS, HB, ADHS, Asthma, Gelenkschmerzen
und M., ♀, * '00, Asthma, seit 05/16 Sensibilitätsstörungen d. li. Körperhälfte ohne erkennbare Ursache

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Beitragvon konik » 10.04.2017, 13:07

Puh ,

Das ist übel! Leider mir auch gut bekannt.
Mir half nur Distanz . Nach Jahren des Erklärens sah ich keinen anderen Weg mehr.
Wer übrigens Bücher wie diese in Erwägung zieht und meint das Autismus dadurch kommt hat wohl Keine Ahnung von Autismus!
Allerdings glaube ich nicht das Winterhoff das auf Kinder bezogen hat die tatsächlich Autisten sind!

Wie er dazu steht ? KP , wäre spannend.
Ich glaube das generell sehr viele Menschen eben immer nur eine Momentaufnahme haben , einfach nicht sehen wollen das hier viel viel mehr Probleme sind.
Das es einen deutlichen Unterschied gibt durch falsche Erziehung , Beziehungsstörungen usw vielleicht dadurch bedingte Unarten eines Kindes und einem Autisten!
Sowas kommt durch Nicht-Wissen.

An deiner Stelle würde ich den Vorschlag machen mit zu einem Gespräch zu gehen wo von Fachseite erklärt wird.
Mehr geht ja dann nicht .
Wenn das Kind nicht hin will würde ich es auch lassen , denn wenn man sich immer unverstanden fühlt ist es nicht toll.

LG

Konik

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Beitragvon FranziF » 10.04.2017, 13:10

Hallo,

oh je, bescheidene Situation...
meine Eltern haben auch 10 Jahre lang meine Einschränkungen geleugnet,
sie wollten es einfach nicht wahr haben, dass ihr einziges Kind nicht ganz
gesund ist... also ich kenne das :( bei mir gings dabei um die chronischen
Schmerzen... seit ich den Biopsiebefund hab, akzeptieren sies einigermaßen.
den befund kriegt ihr ja, also fehlt jetzt noch die überzeugung, dass es
autismus tatsächlich gibt.

einen Autismus Ratgeber kann ich euch nicht empfehlen, aber eine Überlegung
hätte ich zu bieten:
wenn ihr ihm mit nem Autismus Ratgeber ankommt, kanns gut sein, dass er sagt
die unterstützen ja nur diese Modediagnose, machen Geld da draus etc
erstmal müsst ihr ihn überzeugen, dass es Autismus wirklich gibt, wenn möglich
sollte er deinen Sohn in den Beschreibungen wiedererkennen... dazu finde ich
"Geniale Störung" super, da wird ganz am Anfang angefangen, als Kinder einfach
in kein Schema passten, aber offensichtlich anders waren, die Entdeckung der
"Kindheitsschizophrenie", später dann durch Kanner und Asperger die Entdeckung
des Autismus und iwann die Einsicht, dass es ein und das selbe ist
(Argument für Autismus: warum sollten sich das 3 Leute gleichzeitig ausdenken?
absurd!)
auch auf die Kühlschrankmutter wird eingegangen und dass das eben nicht stimmt...
wenn er wirklich einfach hilflos ist und die Situation unbedingt verbessern will, dann
wird er das Buch hoffentlich lesen (auch wenns ein verdammt dicker Wälzer ist)
ich drück euch die Daumen, dass er dann alles besser versteht...
und sich euer Verhältnis wieder bessert!

Liebe Grüße
Ich (1996)
Ehlers Danlos Syndrom, Myasthenia Gravis (IIb), Allergien & UV, versch. Augenerkrankungen, Hashimoto, AVWS
siehe meine Vorstellung: http://www.REHAkids.de/phpBB2/ftopic120256.html

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Beitragvon Sabine » 10.04.2017, 14:18

Hallo Marta,

ich glaube, M. Winterhoff meint mit seinen Büchern eher die Entwicklung von gesunden Kindern und keine vom Autismus Betroffenen. Mein Sohn hat durch seine schwere Behinderung auch autistische Züge - er hat Verhaltensweisen, die an Autismus erinnern. Das Buch von Winterhoff habe ich auch gelesen und fand es sehr interessant - allerdings habe ich mich mit meinem Sohn gar nicht angesprochen gefühlt (obwohl er ja auch zu seinen anderen Baustellen autistische Verhaltensweisen mit dabei hat). Ich denke mal, Winterhoff meint gar nicht unsere Kinder - das würde ich auch den Großeltern erklären. Ein Beratungsgespräch mit den Großeltern wäre sicher gut. Ich habe meine Schwiemu bei Arzt- und Therapieterminen auch oft mit dabei gehabt. Nicht nur zur Unterstützung, sondern weil sie dann auch besser wusste, was ihr Enkel genau hat und wie man mit Anfällen & bestimmten Verhaltensweisen etc. umgeht. Wünsche euch alles Gute!

LG
Sabine
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