Wohnung aufgeben?

Eltern, Geschwister, Großeltern - die ganze Familie ist gefordert, wenn es um die Belange des besonderen Kindes geht. Häufig ist das Familienleben durch die besonderen Bedürfnisse von Sohn oder Tochter großen Belastungen ausgesetzt. Ein Austausch mit Familien, die auch ein besonderes Kind haben, tut gut und kann sehr hilfreich sein.

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Katja_S
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Beitragvon Katja_S » 05.03.2017, 16:14

Hallo Togram,
...unsere Tochter kann zwar auch Schritte mit Unterstützung laufen auch treppensteigen...aber manchmal hat sie cht keine Lust und lasst sich komplett hangen...und ich hatte jeden Tag Angst das ich mit ihr mal treppen runterfalle...deshalb wir sind so froh diesen Schritt gemacht zu haben ...es hat uns zwar ne Menge Geld gekostet aber mir war es wert...
Wenn es gar nicht gegangen ware mit Umbau...dann waren wir auch den Schritt gegangen und hatten uns was anderes gesucht...ich hatte niemals mich und mein Kind gefahrdet....

Ich möchte eines nur nochmal kurz betonen, weil du dich mit dem "auch" ja vermutlich auf meinen Beitrag beziehst (in keinem anderen ist von an der Hand die Treppe hochlaufen die Rede, oder ich habe es überlesen): Auch ich würde nie etwas tun, wo ich den Eindruck hätte, dass es E. (und mich) gefährdet. Ich habe absolut kein unsicheres Gefühl beim Treppensteigen mit ihm, sonst würde ich es nicht machen. Da sind einfach alle Kinder unterschiedlich (Wenn E. nicht will z.B., dann lässt er sich nicht hängen,. sondern bleibt einfach stehen und muss dann eben zum Weitersteigen motiviert werden (durch Buchstabieren, Treppenstufen zählen o.ä.). Kann sein, dass das anders sein wird, wenn er noch 10-20 kg mehr wiegt, aber dann muss ich mir/wir uns eben erneut Gedanken machen.
Ich hoffe, es geht euch beiden gut :D .
Sorry für den Einwurf :oops: .
Gruß
Katja
Katja mit E. (geb. April'08), Frühchen 26. SSW, Hirnblutungen, Hydrocephalus (Shunt-versorgt), gehörlos (2 CIs), Epilepsie, geistige und körperliche Behinderung

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Beitragvon Ellert » 05.03.2017, 16:32

huhu

wir waren in der Lage auch Wohnraum zu haben ( aber gemietet) der dauerhaft nicht rolligerecht ist.
Wir haben in den sauren Apfel gebissen und behindertengercht gebaut - ggf wäre ein verkauf der Wohnung und Neubau sinnvoll, Zinsen sind ja im Keller ?
Die Kinder werden nicht leichter zu handeln und ggf wenn wir alt sind brauchen wir es auch schwellenlos - wir haben es nichtbereut.
Dauerhaft Kompromisse möchte ichnicht mein Leben lang eingehen

Oder es rechnet sich die Wohnung zu vermieten ?
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Beitragvon finchen » 05.03.2017, 19:03

Hallo!

Rein von deiner Beschreibung würde ich ebenfalls versuchen die Wohnung zu verkaufen und dafür etwas Behindertengerechtes zu finden oder zu bauen. Wir wohnen zur Miete in einer 4,5 Zimmer Wohnung mit 2 Stufen vor der Tür. 95 Quadratmeter und sonst alles behindertengerecht. Wir haben 3 Töchter (fast 6, dann 2 und ein Baby von etwa 5 Monaten). Es ist mir bereits jetzt mit Rehabett zu eng. Der Rollstuhl muss geparkt werden und der Gehtrainer steht hier rum, Therapiestuhl ist wuchtig usw. Der Flur ist schon extra breit aber nicht breit genug usw. Wir sparen und peilen an 2021 zu bauen. Wir können es hier nicht größer zaubern.

Treppen könnte ich die Große gar nicht mehr schleppen. Sie wiegt nur 15 Kilo aber der Rücken grüßt jetzt schon regelmäßig... Unsere Wohnung ist Gott sei Dank auf einer Ebene.

Falls der Verkauf und eine Neuanschaffung eine Überlegung wert wären, würde ich mich bei der Bank diesbezüglich mal beraten lassen. :-)

Liebe Grüße
Maus *Epilepsie, Veränderung auf APBA2 im Bereich c.1592A>G; p.Asn531Ser, erster weltweit bekannter Fall, Pflegegrad 5.
Mama *1988, Gerinnungsstörungen, Thrombosen.
Papa *1987, autistische Züge.
Würmchen, *11/2014, gesund.
Mini *10/2016, gesund.

*Am Ende wird alles gut. Wenn es nicht gut ist, ist es noch nicht das Ende!*

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Beitragvon NicoleS.79 » 05.03.2017, 20:15

Hallo!

So, nun habe ich Ruhe und Zeit, um zu antworten. Entschuldigt! :oops:

@RolliTanteSilvi: Vielen vielen Dank für deine vielen Stichpunkte und Links. Ich habe schon ein wenig quergelesen. Das mache ich die Woche nochmal etwas genauer.

@Anbau: Geht leider auch nicht. Wir wohnen sozusagen zwischen zwei Häusern, in so einer Häuserzeile. Nach hinten haben wir zwar einen Mingarten, aber das ist im Sommer unser zweites Wohnzimmer - und nur über 4 Stufen zu erreichen :roll:

@Hilfsmittel: Ja, die nehmen echt Platz weg. Im Hausflur stehen Rollstuhl und Rehabuggy, mehr Platz gibt der aber auch nicht her. *seufz*
Der Squiggles steht am Esstisch um Wohnzimmer, das passt (noch) ganz gut. Mehr haben wir ja momentan nicht daheim. Der Stehständer ist ja im Kindergarten aufgrund des Platzmangels.

Ich drücke euch die Daumen, dass ihr noch eine Lösung findet, in eurer Wohnung zu bleiben! Am Besten wäre es natürlich, wenn euer Sohn noch ganz tolle Fotschritte macht . Das wünsche ich euch sehr.


Danke!
Wir können ja eh nicht von jetzt auf gleich umziehen und haben uns eine Frist gesetzt. Wir fahren nächste Woche nach Köln zu "Auf die Beine" und warten dann die Zeit erstmal ab, ob evtl. etwas passiert. Treppenhoch wäre natürlich ein Traum, aber gefühlt sind wir davon noch weeeeeeeeit entfernt, aber wer weiß.

Schlau machen wir uns trotzdem schon einmal, was da auf uns zu kommen würde bei einem Verkauf und evtl Neubau.

Aber ihr habt noch einen Wickeltisch für ein fast vierjähriges Kind?

:oops: Ja, wir wickeln noch auf der Waschmaschine auf so einer Wickelauflage. Tolle Höhe für uns. Auf dem Boden wickeln kann ich mir so gar nicht vorstellen. Momentan setze ich ihn mir so hin, dass ich seine Beine an meinen Oberkörper klemmen kann, dann kann er nicht umfallen :oops: und ich kann ihn ganz gut anziehen. Wickeln natürlich im Liegen. :lol:

@Treppenlift: Wir warten noch auf Rückruf vom Sanihaus. Da wird jemand kommen. Einiges im Wohnzimmer könnten wir so umräumen, dass ein Treppenlifter Platz hätte (evtl, kommt auf den Lifter an und wie sowas aussieht). Die Heizung müsste weichen, aber da wir zusätzlich einen Ofen haben, wäre das gar nicht so schlimm.

@Bad: Tja, da haben wir noch keine richtige Lösung. Dusche ist schon ebenerdig und auch sonst haben wir im EG und 1.OG keine Schwellen oder dergleichen. Im Bad müsste ein Schrank weichen und ein Regal. Dann hätte der Toilettenstuhl ein wenig Platz (parken müssten wir ihn in der Dusche), aber dann habe ich keine Ablagefächer im Bad für Windeln, Bodies, Handtücher und was man halt so in Badschränken bunkert :lol: :oops:
mmh, wir haben zwei Waschbecken. Wie aufwändig ist denn ein Umbau von einem Waschbecken, so dass es höhenverstellbar ist?

@Pflegebett: Er schläft noch in einem Kinderbettchen an einem großen Bett angeschraubt. Er liegt auch meist, wo er liegt. Demnächst wollen wir die Jungskinderzimmer tauschen. Dann hätte der Kleine deutlich mehr Platz (Großkind liegt nur im Bett und liest, da reicht auch das kleine Zimmer :oops: )
Aber bekommt man denn ein Pflegebett für ein Kind, dass nachts nicht aufsteht (kann er ja nicht) bzw. sich auch nicht selbstgefährdet? Sondern "nur" wegen Wickeln, Anziehen,...

Wobei, selbst wenn wir das bekämen, müsste ich dann immer ins 1.OG. Aber wenn wir wieder einen Treppenlift hätten?

Oh man, ist das schwer.

Ein Schritt nach dem nächsten und in mehrere Richtungen denken.

Auf jeden Fall vielen vielen Dank euch allen für eure Ideen, Erfahrungen und Gedanken. Das hat uns schon sehr geholfen.

Nun warten wir als erstes den Besuch vom Sanitätshaus ab, dann kümmern wir uns parallel um die Gegebenheiten eines evtl angedachten Verkaufs der ETW.
Da gefragt wurde: Vermietung kommt nicht in Frage, das schaffen wir nicht.
Lieben Gruß
Nicole mit Sohn, Tochter und kleinem Kämpfer 05/13(29SSW.) - ICP, HB 3. Grades, Shuntversorgt, stolzer Rollifahrer und Sonnenschein

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Beitragvon Beccy mit Emilia » 05.03.2017, 20:57

Hallo Nicole,

natürlich bekommt der Kleine auch "nur" zum Wickeln ein Pflegebett. Meine Kleine kann auch nicht selber aufstehen und Eigengefährdung besteht nicht. Wir mussten sie irgendwann schon quer auf den Wickeltisch legen, sie hätte sich gestossen etc. Dann das Rausheben aus dem Bett, wieder reinlegen, das Tragen zum Wickeltisch und zurück ins Bett... fiel plötzlich alles weg. Das wäre eine grosse Entlastung für Euch und ist ein Muss! Es gibt tolle Modelle zum hoch- und runterfahren, Gitter, die man stufenweise hoch und runter schieben kann oder mit nach außen schwenkbaren Türen etc.
Wir hatten übrigens in der alten Wohnung (Maisonette) einen Zimmertausch vorgenommen und Emilias Zimmer nach unten, das Arbeitszimmer nach oben verlagert. Zum Duschen musste sie aber dennoch nach oben. Das ging irgendwann auch einfach nicht mehr, war für alle zu gefährlich und eine Lösung musste her. Wir begannen was Neues in Heidelberg zu suchen. Barrierefrei mit Lift oder im EG - wir fanden erst nach fast einem Jahr etwas und waren so glücklich.
Also es gibt ja Eltern, die können noch 30kg schwere Kinder treppauf und -ab schleppen. Mein Mann und ich gehören leider nicht dazu. Gesundheit geht aber immer vor, zumal die Pflege noch lange geleistet werden muss. Da solltet ihr unbedingt auf Eure Konstitution achten und kein Risiko eingehen. LG
Beccy (*1975) und Emilia (*07/2012;), NBIA - BPAN durch Mutation auf dem WDR45-Gen. Globale psychomotorische Entwicklungsstörung mit Myelinisierungsverzögerung, Absence-Epilepsie, Muskelhypotonie. Pflegegrad 5. GdB 100, H, G, aG, B. Ausserdem ein sehr ausgeprägtes KKKQS (Knutsch-, Knuddel-, Kuschel- und Quengelsyndrom :) www.millys-mission.de

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Beitragvon Ellert » 05.03.2017, 21:52

HUHU

solange das nur 30 Kilo sind, aber die werden ja schwerer und größer und dann ?
Schwellenlose Dusche ist auch toll aber selten sind die so groß dass man dazustehen kann,
wir haben auch nicht nach DIN sondern nur 135 x 135
aber da klappts halt auch zu zweit...
Ein Treppenlift wäre mir keine Dauerlösung
eher für ne ältere Person die das einige Jahre braucht, unsere Kinder bräuchten das ja 50 oder 60 Jahre
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Beitragvon NicoleS.79 » 03.04.2017, 10:33

Hallo!

ich mag mich nun endlich noch einmal melden. Viel haben wir geredet, überlegt, verworfen, neu durchdacht,...

Wir haben uns am Freitag mehrere tolle Grundstücke hier in der Stadt angesehen. Der nächste Schritt ist nun ein Termin mit dem Architekten, der das Haus mit uns planen soll/wird/kann und erst danach entscheiden wir, ob wir bauen oder nicht.
Momentan steht alles auf Neubau im Bungalowstil :shock: :D

Das Grundstück liegt perfekt, ruhige Ecke, zwei Buslinien in 50m Entfernung, Einkaufsmöglichkeiten vorhanden,...

Wenn wir uns jetzt mit dem Architekten treffen, auf WAS sollten wir denn unbedingt achten?

Große Dusche, alles ebenerdig ist klar, Abstellraum etwas größer wegen der Hilfsmittel, "Wickeltisch" im Bad (also so eine Liege),...

Helft ihr mir nochmal auf die Sprünge? RolliTanteSylvi hat schon viel aufgeschrieben, aber gibt es noch etwas, auf was ihr geachtet habt bzw. was ihr im Nachhinein noch gern gehabt hättet,...?

DANKE! :D
Lieben Gruß

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Beitragvon Ellert » 03.04.2017, 11:10

Das Ganze steht und fällt mit dem Architekten und seiner Erfahrung mit behindertengerechtem Bauen.
Breite Türen sind ja logisch und die große Dusche,
im Geiste muss man überlegen was man wie an Möbel stellt undob man dennoch um die Ecken kommt.
Wir haben leider keinen Wickeltisch im Badund gerade im Winter fehlt mir das sehr nach dem Duschen Kind ins Zimmer zu schleppen wo es so warm nicht ist wie im Bad und wenn er die Hosen vol hat mieft das ganze Kinderzimmer.

Wir haben bei Ellert bodentiefe Fenster da er viel auch auf dem Boden liegt und so immer rauschauen kann, auch Terasse ist über die ganze Breite so dass er von sich mit dem Rolli raus kann. Du musst halt auch überall das Rausgehen bedenken ohne Schwellen zum Hauseingang, Terassen etc

Was ich praktisch finde sind Schiebetüren an der Küche bei uns, die breiten Türen stehen halt ggf schon sehr im Weg beim Aufmachen.

Was wir verpeilt haben ist im Bad ein Handtüchwärmer, Ellert im Warmen Handtuch einzumummeln nach dem Duschen wäre schon schön gewesen.
Das Schöne wenn man mit Architekten neu baut ist dass man es wirklich so hinbekommt wie man es braucht, gleich dann investiert und nichtmehr später umbauen muss.
Wir hatten kein großes Grundstück und haben daher zwei geschosse, oben für uns und die drei Mädels und das Büro
unten dann alles rolligerecht und man sieht halt schon wieviel Platz sowas braucht.
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Beitragvon heidipet » 03.04.2017, 13:42

Hallo Nicole,
Zimer möglichst rechteckig für ein eventuelles Deckenlifter-Traversensystem (genial!!). Überlegt mit den Türstürzen, ob Ihr vielleicht mal ein Deckenschienensystem einbauen wollt.

Bei Schieberolli ist die "Alumat"-Schwelle für Aussentüren/Terrassentüren zur Zeit die richtige. Teuer, verschwindet aber direkt im Boden. Kritikpunkt ist, dass sie möglicherweise verdreckt und an der Schlagseite nicht unbedingt 100% wasserdicht ist, etwas anderes gibt's zur Zeit aber nicht in der Richtung. Mit E-Rolli geht auch eine "Neubauschwelle". Wenn der Architket die beiden Begriffe nicht kennt, nehmt einen anderen...

Gruß
Heidi

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Beitragvon RolliTanteSilvi » 03.04.2017, 16:21

Hallo NicoleS.79,

wenn ich ein Haus bauen / umbauen würde - ich würde darauf achten:
es muss nicht nach DIN-Norm gebaut werden - sondern so das ihr / euer Sohn zurecht kommt z.B. Höhe WC

- Fußbodenheizung

- genügend Steckdosen

- separater Abstellraum für Hilfsmittel die für Outdoor-Aktivitäten sind (Dreifahrrad, Elektrorollstuhl) - Dreck bleibt auf den Raum beschenkt!!!

- rutschfeste Fliesen im Sanitärbereich - wir haben auch rutschfeste Fliesen - in der Dusche - ansonsten normale Fliesen und darüber bin ich ganz froh. Die rutschfeste "barierrefrei" Fliese ist bei meiner Behinderung auch eine Verletzungsgefahr (durch die Spastik und daraus resultierende anderes Abrollverhalten der Fuße (hoffe du weisst wie das meine) besteht auch die Gefahr des umknickens - für die Standfestigkeit natürlich optimal - aber wie gesagt das gilt für mich persönlich. Schau mal in den Link - http://www.mosaik-netzwerk.de/mosai.... ... -87484735/
Was der größte Nachteil der Mosaikfließen sind die Fügen - sehr putzintensiv (da kleinteilig).
Wenn es für Euch ausreicht nehmt die R9 f. Nassbereich und R9 f. Trockenbereich oder noch besser geht mal in ein Fließengeschäft und testet barfüß und barfuß/nass

- Haushaltsraum (Trockner/Waschmaschine)
- Vorratsraum neben der Küche
- Carport Zugang so wählen das ihr vom Haus aus ans Auto gelangt
- Hochbette im Garten (Rückenschonend / rollifreundlich)

Vielleicht lässt es sich so realisieren das Junior sein "personliches Bad" bekommt dann erreichbar von seinem Zimmer und vom Hausflur aus (schneller Zugang in Notsituation)

LG Silvi
Moritz (geb.2007) - richtiger Sonnenschein und "Wirbelwind" mit Muskeldystrophie des Typs Duchenne - hat beide Eltern bei einem Autounfall verloren - seit 2017 Diffuser Ösophagusspasmus (Schluckstörung) - seit 2018 Tracheastoma & GastroTube
" Auch aus Steinen, die Dir in den Weg gelegt werden, kannst Du etwas bauen". (Erich Kästner)


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